Mittwoch, 3. Januar 2018

Wenn der Wasserhahn wieder läuft ...


Schon hier hatte Floh ja ganz deutlich bewiesen, dass sie 
so gar nicht wasserscheu ist. Und Wasser im Spülbecken oder 
bzw. im Waschbecken der Waschküche üben immer wieder
eine gewisse Faszination auf unsere 3 Katzenmädchen aus.

Also wird auch fast jeder laufende Wasserhahn dann plötzlich
ein gemeinsames Abenteuer für die drei blauen Wasserraten:









Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ja, so ein tropfender oder laufender Wasserhahn ist doch was ganz tolles. Meine hüpfen immer in die Badewanne, wenn ich dort mal das Wasser für sie laufen lasse.
Liebe Grüße an Euch
Ingrid, Amira, Luna, Tobias und Lakritze

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ingrid
Ah. dann sind bei Euch also auch kleine und große Wasserratten im Bad unterwegs ;-)
Das wäre doch auch mal ein schönes Foto von Lakritze & Co bei Engel und Teufel auf dem Blog …
Oder ist es nicht langsam mal an der Zeit, dass Ihr auch Euren eigenen Blog anfangt? Schließlich habt Ihr ja auch genug Hauptdarsteller!

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Sowas kenne ich aber auch - ich weiß jetzt nicht, ob es Minka oder Maja war, die vom Wasserhahn tranken und bei uns in den Garten kam anfangs auch eine Katze, die aus der Gießkanne Wasser fischte oder vom laufenden Wasserhahn im Garten. ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Finja macht aber inzwischen mit allen 4 Pfoten Wassertreten im ca 10cm hoch gefüllten Spülbecken. Und Flo kommt mit unter die Dusche …

Aus Gießkannen und am Wasserhahn trinken ist doch fast normal. Nur Allegra fand das nie so spannend.

buecherstaub.com hat gesagt…

So ein tropfender Wasserhahn lockt besonders unseren Keks an. Aber er ist ohnehin ein Wasserliebhaber, selbst Regen kann er noch etwas Interessantes abgewinnen. Auch unsere Miniteiche ihm Garten sind immer wieder ein Anziehungspunkt für ihn. Er kann ganz sicher das Vergnügen, das Eure Rasselbande am Wasser hat, nachvollziehen. Wenn er könnte, würde er da gewaltig mitmischen :-D
Liebe Grüße von der Silberdistel

SchneiderHein hat gesagt…

@ Silberdistel
Tja, es gibt wasserscheue Katzen, aber ich kenne zumindest einige Kätzchen, die Spaß am und im Wasser haben ;-) Finja liebt es jetzt zum Beispiel im Spülbecken Wassertreten zu macheb und Flo hat sich vor einigen Tagen kurz it mir unter die Dusche gestellt. Und wenn ich sie im Herbst nicht am Geschirr gepackt und aus dem bewachsenen Teich gezogen hätte, dann hätte sie vielleicht sogar eine Schwimmrunde eingelegt …

Keks scheint jedenfalls auch sehr experimentierfreudig durchs Leben zu gehen, während ich bei Tortie nach den ersten Posts vermute, das sie wohl zu den Aus- und Umräumern gehört.

Mal schauen, wann ich bei den Dreien weiter in die Vergangenheit vordringe. Bei uns stapeln sich nämlich schon wieder die Bilder vom Januar und müssen nun schon bald auf die Festplatte umkopiert werden. Dann wird auch das Nachposten schwieriger. Aber ich komme bestimmt wieder. Denn so unterhaltsam wie Keks 'auf den Keks' geht und ein 'Kleines Übel' war, so sind die Geschichten von der jüngeren grauen Eminenz und Bärchen bestimmt ebenso unterhaltsam. Auch wenn es sicherlich ja kein leichter Abschied vom Kater war ...

buecherstaub.com hat gesagt…

Oh ja, mit der grauen Eminenz und unserem Maine Coonkater Bärchen haben wir auch viel Unterhaltsames erlebt, wobei die graue Eminenz von den beiden immer die aktivere Katze war. Ihr sitzt noch heute der Schalk im Nacken. Auch wenn sie jetzt etwas ruhiger durchs Leben geht, gibt es immer wieder Momente, in denen das ehemals kleine und sehr temperamentvolle Kätzchen aufblitzt.
Stimmt, der Abschied vom Kater war absolut kein leichter. Wenn ich heute Bilder von ihm anschaue oder/und die Geschichten lese, die ich bei mir im Blog dokumentiert habe, dann sitzt da immer wieder ein dicker Kloß im Hals. Aber jeder Abschied von einer unserer Katzen war schwer und jedes Mal wollte ich keine neue Katze mehr, eben weil mir der Abschied so unsagbar schwerfiel. Doch irgendwie blieb es nie bei diesem Vorsatz. Diese frechen und doch so lieben Vierbeiner müssen irgendwie Suchtpotential besitzen, zumindest auf mich wirken sie scheinbar so. Aber meinem Herrn Silberdistel geht es wohl ähnlich, denn nach Bärchen kam der Vorschlag für einen bzw. zwei neue pelzige Mitbewohner von ihm.
Aber nachdem ich mich hier bei Dir immer wieder festgelesen habe, vermute ich, es geht nicht nur mir so mit den Plüschlöwen :-) ;-)
LG von der Silberdistel

SchneiderHein hat gesagt…

@ Silberdistel
Tja, das war bei unserer kleinen Maus auch fast bis zum Schluß noch so. Nur die letzten 2 Wochen, als sie anfing sich gegen ihre Medikamente zu verweigern, und wir die Behandlung dann auch nach Rücksprache mit unserem Tierarzt einstellten, da wurde sie ruhiger. Aber ich glaube sogar Anfang März stand sie noch in ihrer typischen Art bei feucht-kaltem Wetter mitten in der Nacht auf dem Garagendach und plärrte, dass sie dort oben abgeholt werden wollte.

Das mit dem Kloß im Hals und auch das plötzliche Tränchen kullern bei irgendwelchen Gedankensplittern, ging mir ebenso. Es war halt eine lange und sehr intensive Zeit …
Allerdings, nachdem Flo immer mehr Charakter entwickelte und in vielen Verhaltensweisen der Maus immer ähnlicher wurde, tat es nicht mehr so weh. Ich glaube, als Flo an der Leine im Herbst plötzlich in den Teich sprang - http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/2017/10/wasserspiele-am-teich.html - da war das für mich so ein Art Schlüssel-Erlebnis, dass ich danach wirklich anfing mich gern wieder an all' die besonderen Momente mit der Maus zu erinnern. Denn als Katzenkind lief die kleine Maus an der Leine mal quer durch die Sumpfzone im Teich. Und Flo war auch die Erste, die an der Leine gleich einen Holzpfosten vom Nachbarzaun erklomm und aufs Garagendach wollte. Inzwischen bin ich einfach dankbar für die lange gemeinsame Zeit mit der Maus und hoffe, dass sich Allegra auf ihre alten Tage doch noch ganz gut mit den veränderten Umständen arrangieren kann. Denn eigentlich möchten ihr die Mädchen gern auf den Pelz rücken. Nur sie hat je nach Tagesform bisweilen Vorbehalte, wenn die Kleinen zu stürmisch sind.

Da sowohl mein erster Kater Bibi (ich griff ihn mir kurz vor der Einschulung auf einem Gutshof, und er wurde dann über 18 Jahre alt), als auch Herr Katze mit fast 16 1/2 Jahren und die kleine Maus mit über 15 1/2 Jahren ein langes und wohl auch recht zufriedenes und meist selbstbestimmtes Leben führen konnten, tat der Abschied zwar sehr weh, aber es ist wohl auch ein Unterschied, ob das geliebte Tier dann eingeschläfert wird oder 'einfach' stirbt. Auch wenn sich Herr Katze sehr schwer tat und genau wie Bibi am Ende wirklich erbärmlich aussah, so hatte ich bis zum Schluß nicht das Gefühl, dass sie leiden würden. Mir kam es bei allen Dreien so vor, dass sie ihre Zeit brauchten, um sich ganz individuell vom Leben zu verabschieden. Und von daher hatte ich bis jetzt nie das Problem danach keine Katze mehr haben zu wollen.
Wir wollten nur eigentlich nach dem Tod der Maus Allegra einen ruhigen Lebensabend als Einzelkatze ermöglichen. Aber das konnte ich einfach nicht ertragen. Dazu hatte ich vorhin unter diesem Post etwas bei @ Doro geschrieben: http://graue-katzen.blogspot.de/2018/01/meine-flo.html?showComment=1517112176227

buecherstaub.com hat gesagt…

Der Kater, den wir vor unserer grauen Eminenz und unserem Bärchen hatten, hatte einen sehr schweren Abgang aus dem Leben. Es war ein äußerst qualvolles Sterben über viele Stunden. Er schrie immer wieder sehr laut und übergab sich viele Mal heftig. Ich habe dann noch die Tierärztin gebeten zu kommen, weil ich hoffte, sie könne ihm noch helfen. Sie versuchte das auch, es half aber nur kurzzeitig. Dann sank seine Körpertemperatur tiefer und tiefer und wir mussten uns wohl oder übel damit abfinden, dass er würde aus dem Leben scheiden müssen. Als wir uns endlich dazu entschlossen, ihn von den Qualen erlösen zu lassen und die Tierärztin ein zweites Mal zu uns baten, hatte er es am Ende dann doch selbst geschafft. Und irgendwie war ich froh darüber, dass die Tierärztin zu spät kam. Aber dieses elende Sterben war so ein Schlüsselerlebnis für mich. Es tut mir heute noch unsagbar weh, wenn ich daran denke, wie sehr er sich quälen musste. Danach stand fest: keine Katze mehr! Aber dieser Vorsatz löste sich sehr bald in Luft auf, als ich zwei Anzeigen den der Zeitung las. So kamen unsere graue Eminenz und unser Bärchen zu uns.
Unser Bärchen hat am Ende seines Lebens den Weg mit der Spritze nehmen müssen. Ob das richtig war, weiß ich bis heute nicht. Da nagen immer noch Zweifel in mir, ob es nicht besser gewesen wäre, ihn wieder mit heimzunehmen und ihn zuhause sterben zu lassen. Aber es ist wohl nie einfach, am Ende die richtige Entscheidung zu treffen.
Ja, aber letztendlich leben wir trotz aller Tragik und schmerzvoller Erlebnisse immer noch mit Katzen zusammen. Und im Grunde genommen möchte ich es auch gar nicht anders haben. Wenn ich es genau bedenke, würde mir etwas fehlen im Leben.
Meine erste Katze, ein schwarzweißer Kater, war auch so ein Findelkind wie Dein Kater Bibi. Er stammte aus der Nähe eines Bauernhofes, wo ich ihn einsammelte. Ich muss damals um die 8 Jahre alt gewesen sein. Leider ist er nicht sehr alt geworden. Dann war ich lange katzenlos bis dann irgendwann wieder ein kleiner Kater mein Herz eroberte. Unser Keks hat viel Ähnlichkeit mit ihm. Soviel zu meinem Leben mit Katzen, dem ohne sie bestimmt das berühmte Salz in der Suppe gefehlt hätte ;-)
Liebe Grüße von der Silberdistel

SchneiderHein hat gesagt…

@ Silberdistel
Nach 2 solchen Erlebnissen mit sterbenden Lebensgefährten hätte ich sicherlich auch ganz anders gedacht.

Ob Bibi damals qualvoll gestorben ist, weiß ich nicht. Meine Mutter fand ihn morgens tot im Keller mit einer Kralle hing er in seiner Decke fest. Und abends nach seiner letzten sehr langsamen Haus-Umrundungum 20 Uhr musste ich ihn leider von seiner Decke im Wohnzimmer in den Keller auf seinen Schlafplatz bringen - ja, der erste Kater konnte uns noch nicht so um die Pfote wickeln ;-) Aber für damalige Zeiten hatte er als Wald- & Wiesenkater schon ein gutes und behütetes Leben auch ohne Impfungen und das ganze Trara, was heute um Katzenhaltung gemacht wird. Nur zur Kastration und 1x zum Zahn ziehen kam er zum Tierarzt …

Miesekater lag nach einem nochmals recht schönen, aber fast schon zu kaltem Gartentag im Wintergarten dann fast 2 Tage in einer Art Coma. Zwischdurch trank er aber noch etwas und schleppte sich auch noch zum Katzenklo. Ich bin mir sicher, dass viele ihn am Folgetag zum Tierarzt gebracht hätten. Aber er schien keine Schmerzen zu haben. Und es ist schon erstaunlich, dass er wohl wirklich genau wie Bibi mit dem Sterben gewartet hatte, bis ich wieder in Braunschweig war. Bei ihm hat das eigentliche Sterben mit dem lauten Maunzen und Ausatmen wesentlich länger als bei Maus gedauert. Ich müsste jetzt im Post nachschauen, aber ich meine es waren 3 Maunzer, die dann immer leiser wurden und der Prozeß dauerte wohl etwa 25 Minuten. Aber das fand ich damals auch noch normal. Und Maus machte es uns dagegen richtig leicht. Die Trauer und Leere war natürlich danach da. Aber besser hätten wir die letzten gemeinsamen Tage nicht verbringen können. Von daher stand schon gleich nach ihrem Tod fest, dass es irgendwann Nachfolgerinnen geben sollte. Und ich hoffe, dass wir Allegra dann, wenn es so weit ist, auch mit der für sie entsprechenden Zeit und Liebe unter die Erde bekommen ...