Samstag, 31. Januar 2015

Das kleine Krankenhaus am Rande der Stadt ...


Die Bezeichnung 'Krankenhaus am Rande der Stadt', 
die ich gestern früh in einem Kommentar entdeckte,
brachte mich so sehr zum Schmunzeln, dass ich sie 
heute noch immer im Kopf hatte. Und bald darauf 
ergab sich dann auch das dazu passende Fotomotiv:

Normalerweise hätte ich auch dieses Foto nicht gepostet. 
Aber ein passenderes Motiv für unser 'Krankenzimmer' in 
der Wohnlandschaft ergab sich im Laufe des Tages nicht mehr. 
Und nachdem die Maus auch heute noch viel Zeit unter 
ihrer Licht-Therapieleuchte verbrachte, scheint es ihr jetzt 
schon wieder besser zu gehen. Während Wolfgang nun leider
wirklich vom Firmenvirus niedergestreckt wurde ...

Und Allegra schläft zwar hinter den Biberbettlaken im Schrank
aber ansonsten scheint sich ihr ziemlich heftiges Margen-Darm-
Problem dank des Pulvers schon wieder normalisiert zu haben.

Also halten Katz', Mann & Maus jetzt Genesungs-Mittagsschlaf, 
und mir scheint das kalte sonnige Tauwetter wesentlich weniger 
Probleme zu bereiten als der ständige Regen in diesem Winter. 
Vielleicht können wir je nach Wetterlage das kleine Krankenhaus 
am Rande der Stadt - mit U-Bahnanschluss, nun bald schließen.

Foto: S.Schneider


Übrigens das Kabel, was da neben der Maus zum Laptop führt, 
ist die Verbindung zur Festplatte. In den letzten Tagen sind so 
viele Fotos entstanden, dass der Rechner den Dienst verweigerte. 
Aber eine kleine Maus und auch Allegra genießen es, wenn sie 
Strom oder die zusätzliche elektrische Wärme in ihrer Nähe 
spürenZeitweilig legen sie sich ganz bewusst sogar auf oder 
an die stromführenden Kabel bzw. den Laptop. Vielleicht 
ist das so eine Art Reizstrom-Therapie 


In der 2. Etage hinter den Biberbettlaken ...



Schon oft hatte ich versucht Allegra hinter den Katzen-
Biberbettlaken zu fotografieren. Aber meist sind hinter 
dem Stapel dann nur die Öhrchen auf dem grauen Plüsch-
kissen zu erahnen. Und wenn sie nicht gefunden werden 
will, dann verkrümelt sie sich in die hinterste Ecke.

Irgendwann mussten wir wegen der kleinen Maus diese 
immer geöffnet haben. Denn mitten in der Nacht war 
die kleine neugierige Maus der Meinung, dass da was 
im Schrank lebt, und dem wollte sie auflauern. Also 
stellte sie sich vor die Tür und kratzte sehr ausdauernd 
mit den Vorderpfoten an der Holzfläche. Und in einer 
der Nächte gaben wir genervt nach und ließen seitdem 
die Tür geöffnet. Wahrscheinlich war zu dem Zeitpunt 
gezogen, was aber zunächst nur Maus & Allegra mit 
ihren Radaröhrchen wahrnahmen …

Bald darauf entdeckte Allegra den Wäscheschrank
So musste sie nicht jedes Mal ganz schnell vom Wohn-/
2x klingelte. Denn zu der Zeit hatte ich Ebay entdeckt. 
Und normalerweise bedeutete die Haustürklingel für 
die menschenscheue Allegra - es kommt Besuch! Und 
wenn ein Fach der Begierde mal zu vollgestopft war, 

Im Laufe der Zeit stand dann fest, dass Allegra ihr
eigenes Fach im Schrank benötigt. Denn auf Dauer 
wollte ich keine grauen Katzenhaare auf einer frisch 
gewaschen weißen Reserve-Steppdecke dulden. Also 
mussten wir den Wäscheteil des Schrankes wegen 

Und nun gehören die beiden unteren Fächer Allegra: 
Links hinter der Tür hatte sie sich irgendwann eine fast 
ebenerdige Fläche auf einem Stapel selten benutzter
 Bettwäsche ausgesucht. Die habe ich nun einfach mit 
einem der Katzen-Biberbettlaken verhüllt. Und wenn 
es ihr sehr schlecht geht, verschwindet sie in dieser 
dunklen Ecke. Es ist wichtig, dass sie in Zeiten, wenn 
die Neuropathie sie zu sehr beim Springen behindert, 
einen gut erreichbaren Rückzugsplatz aufsuchen kann. 
In der 2 Etage konnten wir hinter der Tür einen Teil 
unserer Bärenaccessoires lagern, so dass uns die grauen 
Katzenhaare beim Sprung in und aus dem Schrank nicht 
mehr sonderlich stören. Und außerdem wird dadurch 
der 'Katzen-Auszug' auch nicht behindert. Denn häufiger 
hat Allegra schon vor ihrem Insulinspritz-Termin so gut 
gefressen, dass sie sich bereits zum Schlafen in den 
Schrank zurückgezogen hat. Dann muss ich nur noch den 
Stapel Biberbettlaken vom Plüschkissen nehmen, die 
Katze notfalls etwas wachstreicheln und mit dem Kissen 
auf dem Schrankboden nach vorne ziehen, um sie kurz 
vor der Kante auf den Arm zu nehmen.

 Es wird spannend, wie wir bei der Neuorganisation 
des Schrankes all' diese Faktoren sinnvoll berücksichtigen. 
Denn Maus braucht ab und an ihre Kochbuch-Abteilung
um dort etwas zu fetzen. Und beide lieben die schiefe 
Spielzeugschublade im Schrank nebenan. Wahrscheinlich 
werden wir all' diese Wünsche & Vorstellungen unserer 
grauen Damen nicht nur im rechten Teil des Schrankes 
verwirklichen können …

Foto: S.Schneider


Kätzchen ...



… Jetzt habe ich für Dich Federn an der Angel geschwunden, 
die Hasenpfote über den Boden gezogen, den Federwedel 
bewegt, mit der Maus geraschelt und Dir die Spinne hervor-
geholt. Was willst Du jetzt?

Eigentlich müsste jetzt ihr Wolfgang in Aktion treten. 
Denn wahrscheinlich möchte sie nun viel lieber von 
ihm bespasst werden. Doch der liegt nun krank im Bett. 
Und mit ihm kuscheln mag sie jetzt auch nicht.

Foto: S.Schneider


Wenn keiner mit mir spielt ...




Foto: S.Schneider


Auf Abstand ...



Sonnenschein und Tauwetter. Das macht Allegra 
eigentlich unternehmungslustig. Aber so feucht, 
sieht, bleibt Madame doch lieber auf Abstand ...

Foto:S.Schneider


Das sieht schon viel entspannter aus



Wenn die Krallen ausgefahren sind, ist sie entspannt. 
Und so lag die kleine Maus am Abend ziemlich lange 
neben mir im Bett. 

Foto: S.Schneider


Freitag, 30. Januar 2015

Verdauungskuscheln


Heute früh war die kleine Patientin schon etwas munterer 
und erwartete nach dem ausgiebigen Badkuscheln, dass sich 
für sie die Gartentür öffnete. Lange war sie nicht unterwegs. 
Denn draußen war es feucht. Als sie zurückkam, war ihr wohl
ziemlich kalt. Und sie hatte sogar schon wieder etwas Appetit. 
Aber ganz so schnell hintereinander kann der kleine Mause-
bauch dann doch noch nicht so viel Futter verkraften. Nach 
ein paar Snacks war die Graukatze plötzlich quengelig. Bis zu 
dem Moment, als sie sich in Wolfgang Arm kuscheln konnte.

Wolfgang hielt dann mindestens 30 Minuten ganz still, 
um die kleine Maus nicht zu stören. Und die beiden hätten 
bestimmt noch länger so zusammen auf dem Bett gelegen. 
Aber es wurde allerhöchste Zeit fürs Kätzchen  

Foto: S.Schneider


Kleine Maus ...


… Allegra braucht jetzt ihr Insulin. 
Und nun musst Du leider aufstehen!


Foto: S.Schneider


Noch etwas Ente?



So, wie die kleine Maus da jetzt im Bett sitzt, 
kann sie nach den paar Körnchen Trockenfutter 
anscheinend noch ein zweites Stück Ente für ihr
 3. Frühstück gebrauchen. Wie gut, dass Wolfgang 
uns gestern Abend vom Bahnhof asiaitisches 
Fastfood mitgebracht hatte: Zwei Nudelbecher, 
einen mit gebratenem Huhn und den anderen 
mit frittierter Ente. Doch da Wolfgang jetzt
auch gesundheitlich angeschlagen ist, blieb 
noch etwas von der genudelten Ente übrig. 
Und als die Maus heute früh ihr Feuchtfutter 
mit dem Pulver so gut wie verweigerte, gab 
ich ihr das Innere aus einem der Entenstücke. 
Für uns bleibt dann - wie beim zarten Roastbeef 
aus der Aufschnitt-Thekemeist nur der zu stark 
gewürzte Rand übrig.

Und für die genesende Maus war das Stück Ente 
offensichtlich genauso lecker wie gestern das 
Hühnchen. Denn sonst würde unsere Patientin 
nach 2 Stunden nicht schon wieder so fragend
 schauen …

Foto: S.Schneider


Es rumpumpelt im Mausebauch



Daran war allerdings wohl kaum die Ente Schuld
Denn von dem Huhn und der Ente aus dem Nudeltopf 
bekommt sie häufiger ein bis drei Stückchen ab. 
Es war wohl mal wieder die Menge ... 

Denn gestern früh sah man der Maus im Körbchen an, 
dass der empfindliche Bauch viel zu viel leisten musste. 
Aber nach dem Motto wer nicht hören will muss fühlen.
 Und was das Mäuschen nicht lernt, lernt die Maus nimmer 
mehr. Denn schon als Katzenkind musste ich sie mir 
oftmals nach einer Mahlzeit in den Arm legen und 
einige Zeit den kleinen Mausebauch massieren …

Foto: S.Schneider


Lebensraum der Maus im Winter


Es wäre wirklich spannend mal zu erfahren, wie viele 
naturinteressierte www-Besucher ich mit dem Posttitel 
zu diesem Bild in die Irre führe …

Aber in unserem Fall passt der Titel einfach zu gut. Denn 
oft habe ich Mühe das Bett abzuziehen: Eine kleine Maus 
kommt nach ihrem Gartenspaziergang fast immer ins Bett, 
um sich wahlweise unter der Glühlampe aufzuwärmen, oder 
Je nach Wetter, Hunger oder Lust & Laune bleibt sie dort dann 
bis zum Mittag bzw. sogar bis zum späten Nachmittag liegen
Und wenn sich die Maus zwischendurch ins Körbchen neben 
dem Bett prummelt, dann springt meist Allegra umgehend 
auf die Microfaserdecke und genießt ihre Eroberung. Daher 
sieht unser Bett auch eigentlich immer unordentlich aus.

Und zur Zeit ist das Bett noch ein Krankenlager. Da darf 
die kleine Maus ohnehin nicht gestört werden ...

Foto: S.Schneider


Aus Regen wird Schnee ...



So ca. 2 Stunden vor der nächsten Insulinspritze 
ist unsere graue Dame meist unternehmungslustig. 
Und wenn es draußen nicht so feucht wäre, würde 
sie jetzt wohl gern einen Gartenspaziergang unter-
nehmen - oder sich mal auf dem Hof umschauen
Aber bei dem kalten Wetter geht eine Dame doch 
nicht vor die Tür! Und so kam sie dann bald wieder 
ins warme Wohnzimmer ...

Foto: S.Schneider


Knick-Pfötchen



Normalerweise sortiere ich solche weniger guten Bilder 
von unseren grauen Damen an der Deko aus. Denn wir 
haben wirklich schönere Bilder von Maus & Allegra wenn 
für die Motive interessieren oder sich einfach mitten in 
die Szene setzen bzw. mitspielen. Und dieses Bild wäre 
um ein Haar sogar mal einfach im Papierkorb gelandet. 

Allerdings hat es manchmal auch Vorteile, dass ich mit 
dem Sortieren der Fotos und der Bildauswahl nicht schnell 
genug hinterherkomme. Denn erst am Folgetag fiel mir auf, 
dass Allegras Vorderpfote mal wieder leicht 'durchknickte'. 
Ein ganz kleines Anzeichen von diabetischer Neuropathie
hatte sie einen kurzen Moment lang ganz extreme Probleme 
im Wohnraum von der Stelle zu kommen. Denn die Pfoten 
taten mal wieder nicht das, was das Katzenköpfchen im 
Sinn hatte. Allerdings erklärte ich mir das Problem zunächst 
mitverkühlten Pfötchen. Schließlich hielt sich Allegra kurz 

Aber erst am Samstag ging mir ein Licht auf: Der extreme 
Durchfall hatte den Stoffwechsel unserer grauen Dame 
total durcheinandergebracht. Und das zeigte sich natürlich 
recht bald im Bewegungsablauf. Wenig später sah ich mir 
daraufhin unser Katzen-Notizbüchlein genauer an, in dem 
wir für Allegra pro Tag die Insulin-Spritzzeiten, die ver-
brauchte Wassermenge, Klobesuche, die Gabe von Flutd-
Tabletten und andere Auffälligkeiten wie z.B. über den 
Rand des Klos hinauspinkeln oder Durchfall vermerken. 
Und erst da fiel mir auf, dass Allegra bereits am Mittwoch 
auch mal leichten Durchfall hatte, der sich aber schnell 
wieder normalisierte. Doch all' diese kleinen feinen Stell-
schrauben bringen zeitweilig einiges durcheinander …

Foto: S.Schneider


Hasenpfötchen



Es gibt schon zig Fotos von Allegra auf der Küchenfensterbank. 
Aber fast jedes Mal wenn sie so auf der Seite liegt, dann ihre 
 'Hasenpfötchen' anwinkelt und mich dabei anschaut, muss ich 
einfach zur Kamera greifen …

Foto: S.Schneider


Vielleicht hat es Allegra nun auch erwischt ...


Gegen 16:30 Uhr stank es fürchterlich, als Allegra ihr 
Katzenklo neben dem Küchentisch aufgesucht hatte. 
Und das Ergebnis war Durchfall im Großraumklo … 

Zum Glück macht Allegra aber trotzdem noch einen 
recht munteren Eindruck. Und da ich noch etwas
Stullmisan-Pulver von der letzten Behandlung hatte, 
habe ich ihr gleich das Mittel ins Futter gerührt.

Aber so hatte ich mir die Berichterstattung beim Tierarzt - 
wie es der Maus nun 2 oder 3 Tage nach der Behandlung 
geht, wirklich nicht vorgestellt. Jetzt macht es eventuell 
sogar Sinn morgen früh Allegra gleich mitzunehmen. Denn 
schließlich steht mal wieder das Wochenende vor der Tür.

Im schlimmsten Fall hat sich Allegra nun tatsächlich 
bei der Maus angesteckt. Und zumindest heute früh 
rumpumpelte es nun nochmals in meinem Bauch. 
Während Wolfgang sich wohl am Wochenende mit 
einer Firmen-Erkältung ins Bett legen kann.

Wer hat hier nun wen angesteckt. Eine wirklich 

Foto: S.Schneider


Allmählich geht es der Maus besser ...



Fast den ganzen Tag hat die Maus unter der Leuchte 
im Bett verbracht. Kein Wunder, denn beim Blick aus 
dem Fenster gab es heute wahlweise Glatteis, Regen, 
Schneeregen oder Schnee. Und seit dem Nachmittag 
zeigt sich der Garten plötzlich als herrlich weißes 
weise geht unsere kleine Graukatze auch bei Schnee
abends gern nochmals on Tour. Aber heute trottete 
sie nach einem anstrengenden Wachwerd-Prozess 
dann doch lieber nur in den Keller zum Katzenklo. 
Inzwischen hat sie zum Glück auch schon wieder 
etwas mehr Appetit, und muss nach dem Fressen 
weniger leiden. Anscheinend ist sie allmählich 
auf dem Wege der Besserung.

Doch inzwischen ist Allegra vielleicht unser neues 
Problemkätzchen, das wir morgen früh noch schnell 
dem Tierarzt vorstellen sollten. Denn heute hatte sie 
neben dem Durchfall auch gleich noch einige heftige 
Bewegungsaussetzer beim Laufen …

Und dann bin ich gespannt, wie erkältet Wolfgang 
nach Hause kommt. Am Morgen hörte er sich gar 
nicht gut an. Und wahrscheinlich liegen wir vier an 
diesem Wochenende dann alle zusammen im Bett. 
Denn mein Husten findet so ein feucht-kaltes Winter-
wetter ideal, um auch noch etwas länger zu bleiben.

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 29. Januar 2015

Jetzt tut der Mausebauch wieder weh




Selbst schuld kleine Katze! Der Tierarzt hat doch was 
von vielen kleinen Portionen gesagt. Und wenn Du nach 
Deinem Feuchtfutter noch Trockenfutter frisst, dann 
geht das halt schief. Wer nicht hören will, muss fühlen …

Foto: S.Schneider


Licht- & Wärmetherapie



Die kleine kranke Katze war heute früh zwar einige Zeit 
im feucht-kalten Garten unterwegs, aber danach kam sie 
ganz schnell ins Bett, um sich aufzuwärmen. Denn heute 
waren nicht nur die Öhrchen kalt. An solch' grauen Tagen 
braucht unsere Graukatze auch ganz viel Licht von oben, 
um möglichst bald wieder gesund zu werden ... 

Foto: S.Schneider


Du hast es versprochen!



Allegra wartet schon. Aber den ersten Arbeitseinsatz 
am frühen Morgen hatte sie leider verpasst. Und bis ich 
nun weiterarbeiten kann, dauert es noch ein Weilchen …

Foto: S.Schneider


ganz entspannt



Schon vor dem Insulin-Termin hatte Allegra heute 
in der Mittagszeit etwas Appetit. Sie war also schon 
recht gut abgefüttert, als Wolfgang gegen 14 Uhr 
nur kurz reinschneite, mit mir zusammen die Katze 
spritzte, ihr noch ein paar Bonbons als Belohnung 
gab und schnell wieder in die Firma eilte. Unsere 
Madame nahm bald darauf im Katzenfenster Platz 
und sonnte sich ganz genüsslich auf der Fensterbank.

Foto: S.Schneider


Das Mäulchen der 'Einzahn'-Katze



Leider hatte ich Allegra mit der Kamera gestört,
Und sie erhob sogleich den Kopf … 

Dieses Bild wollte ich eigentlich aussortieren. 
Doch beim Betrachten des Fotos viel mir auf, 
dass ihr Mäulchen durch ihren letzten Reißzahn 
unten rechts noch etwas schiefer geworden ist. 
Zwar verstärken die gebogenen Schnurrhaare 
diesen Eindruck, aber auch sonst macht sich 
das 'Ungleichgewicht' im Mäulchen manchmal 
seit der letzen 'Zahnbehandlung' bemerkbar …

Doch ihr Kiefer hatte sich ja schon viel früher 
verändert - damals, als sie noch häufiger ihre
 Vampirzähnchen zeigte. Und nachdem ihr im 
Juli 2012 schon 4 Zähne gezogen wurden 

Beim letzten Tierarztbesuch, gab es zum Glück 
im Mäulchen nichts zu beanstanden. Hoffentlich 
bleibt der letzte Eckzahn unserer Madame nun 
noch lange gesund. Denn von diesem extrem 
entzündlichen Prozess, hatten wir im letzten 
Jahr kaum etwas bemerkt, bis der kranke Zahn 
plötzlich auf der Fensterbank lag. Aber nun hat 
unsere graue Dame ja kaum noch Zähnchen, 
die Kummer bereiten können ...

Foto: S.Schneider


Will ich wirklich raus?



Wenn in der Küche für Allegra das 'Insulin'-Futterschälchen 
zubereitet wird, dann erhebt sich auch eine kleine Maus 
ganz erwartungsvoll von ihrem Schlafplatz. Und nachdem 
das kranke Kätzchen nun eine kleine Portion Feuchtfutter 
mit ihrer Medizin unter ihrer Leuchte eingenommen hatte, 
saß sie unentschlossen auf dem Bett. Von diesem Sitzplatz 
hat sie den Garten mit dem Vogelfuttertisch gut im Blick. 
Und plötzlich ließ sich in diesem grau-feuchten Tag sogar 
mal die Sonne blicken. Aber irgendwie fühlte sich die 
kleine Patientin wohl doch noch zu schlapp, um einen 
kurzen Gartenspaziergang zu unternehmen …

Foto: S.Schneider


Irgendwie neben der Spur



Nein, heute kann man einer Maus die Wünsche 
wirklich nicht aus den Augen ablesen, denn sie 
weiß selbst nicht was sie will. Oder vielleicht 
weiß sie es sogar, fühlt sich aber viel zu schlapp 
um sie in die Tat umzusetzen …

Foto: S.Schneider


Nun kommt Katz' mal zu kurz



Am Morgen hatte Allegra leider den optimalen Zeitpunkt 
zur Mitarbeit am Schreibtisch im Schrank verschlafen. 
Die notwendige Insulinspritze erhielt sie gegen 14 Uhr 
mehr im Vorbeihechten zwischen diversen Terminen von 
ihrem Wolfgang, so dass sie sich auch danach wieder 
in die 2. Etage auf ihr Plüschkissen im Schrank verzog. 
Und als sie dann irgendwann gegen 17 Uhr auf der Bild-
unentschlossen, dass sich Allegra schnell auf das Kissen 
im Gartenfenster zurück zog.

Und wie man auf dem Foto im Hintergrund erahnen kann, 
ist bei uns noch immer Weihnachten. Bisher fehlte mir 
die nötige Ruhe, um die Engel für die nächsten Monate 
gut verpackt schlafen zu schicken. Aber ich hoffe nicht, 
dass ich der Erzählung 'Nicht nur zur Weihnachtszeit
irgendwann einmal Konkurrenz mache …

Foto: S.Schneider


Wohin denn nun?



Maus hatte etwas gefressen und wanderte nun zwischen 
Katzenfenster, Schrank, Bett und Körbchen irgendwie 
ruhelos hin und her. Die angebotene schiefe Katzen-
Schublade im Schrank lehnte sie quiekend ab. Und ins 
'Bergwerkwollte sie auch nicht. Einige Zeit saß sie 
dann unentschlossen vorm Körbchen, blickte zum Bett 
und aus einer gewissen Unentschlossenheit heraus 
musste sie dann zunächst einmal die alten Katzen-
Fotoalben vorm Schrank markieren.

Ach ja, so viel zu den Plänen 'im Winter räumen wir auf'! 
Stattdessen versuchen wir nun herauszufinden, was eine 
quengelige Maus will, und sitzen notfalls zum Kuscheln 
in Bereitschaft. Denn Nähe ist wohl in ihrem Fall 
immer noch die Beste Medizin …

Foto: S.Schneider