Dienstag, 25. Februar 2014

Eine neue Zeckensaison beginnt ...



der Zecken hatte ich schon am Wochenende wieder vor 
die Treppenhaustür gestellt. Ich lag wohl gar nicht so falsch 
mit meiner Vermutung: Wenn immer mehr Marienkäfer in 
den sonnigen Beeten erscheinen, dann ist wieder Zeckenzeit. 
Allegra hat sich diesen Blutsauger wohl vor 2 oder 3 Tagen 
bei der kurzen Suche nach frischen Grashalmen irgendwo 
im Garten eingefangen …

sowie den milden Winter könnte 2014 wahrscheinlich 
ein ziemlich nerviges Zeckenjahr werden.

Fotos: S.Schneider


unternehmungslustige Katz'



Gegen 17 Uhr erschien Allegra heute plötzlich im Garten. 
Und nach etwas Recken und Strecken …

setzte sie sich einige Zeit neben dem Taxus auf den Steg. 
Von dort hat sie den Nachbargarten und gegebenenfalls den 
aufdringlichen Kater Cäsar gut im Blick. Auch die Beton-
fläche weiter hinten im Garten, war ihr wohl nicht mehr 
geheuer, denn dort lag plötzlich einiges an Schnittgut. 
Und, wie sie heute früh irritiert feststellen musste, lohnt 
sich ein Besuch der Betonfläche vorerst nicht mehr für sie. 
Denn ihr Lieblingsgras am Holzbalken war vertrocknet, 
und ist nun komplett runtergeschnitten.

Und so begab sich Madame nach einiger Zeit wieder zum Haus. 
Leider ist sie immer noch recht stumm. Aber ein kurzer Blick 

Allegra konnte sich von dieser markanten Katzenkante 
gar nicht losreißen. Immer wieder wurde geschnuppert 
oder mit dem Köpfchen markiert. Denn Kater Cäsar hat 
in letzter Zeit nicht nur überall im Garten seine Spuren 
hinterlassen, sondern auch schon mindestens 2x Haus-
friedensbruch begangen! Inzwischen haben wir ihn sogar 
schon auf der Treppe zum Wohnraum erwischt …

Maus reagiert meist ziemlich genervt auf den schwarzen, 
sehr gelassenen und extrem neugierigen Eindringling 
und versucht ihre Gartenzeit so zu verlegen, dass sie ihm 
möglichst selten begegnet. 

Bei Allegra hingegen scheint es extrem von der Tagesform 
abzuhängen. Jedenfalls war sie heute so sehr von seinen 
Spuren auf dem Dach fasziniert, dass sie ihnen bis zum 
folgte. Und plötzlich erklang ein etwas dumpfes Poltern. 
War Katz' nun abgesprungen oder vom 1,8m hohen Zaun 
gefallen? Also schnell durch die Garage zur Hoftür. Nur 
klemmte die Metalltür inzwischen so sehr, dass sie sich 
nicht mehr öffnen lässt. Zwischenzeitlich schien Allegra 
ein kleinlautes 'Mau' von sich zu geben. Und nun hieß es 
ganz fix zur Haustür zu eilen, um die Katze vom Hof
abzuholen. Aber alle Sorgen waren unbegründet. Denn
Madame saß geduldig vor der Tür und hoffte auf Einlass. 
Als sie mich sah, schien sie zu überlegen, ob sie nun 
noch etwas genauer die Einfahrt und die Hundewiese 
unserer Nachbarn inspizieren sollte. Leicht widerwillig
 ließ sie sich jedoch zur Haustür tragen und war dann 
doch froh wieder in Sicherheit zu sein.

Fotos: S.Schneider



Das alles geschah etwa 2 Stunden nach der letzten Insulin-Dosis 
mit 2 Einheiten, die Allegra gegen 15 Uhr bekam. Die voran-
gegangene Innsulinspritze lag zu dem Zeitpunkt etwa 17 Stunden
 zurück. Und allmählich scheint sich wieder etwas 'Normalität' 
bei ihr einzustellen … 

Ich muss ehrlich zugeben, dass wir seit der Sedierung für die 
Zahn-OP beim Tierarzt ziemlich verunsichert waren, wie wir 
danach mit unserer grauen Diabetikerin umgehen sollten. 
Denn für den am Montag, dem 10. Februar geplanten Termin
 um 10:30 Uhr, mussten wir schon am Wochenende unsere 
sonst üblichen Spritztermine erheblich verändern. Allegra
sollte zu dem Zeitpunkt wegen der erforderlichen Sedierung/
Narkose für die Behandlung von Zähnchen & Zahnfleisch 
nüchtern sein. Dafür hätten wir nun aber nach der Termin-
absprache am Samstagvormittag die verbleibenden Insulin-
Spritztermine erheblich verkürzen bzw. hinauszögern oder 
die Dosierung entsprechend anpassen müssen. Wir entschieden 
uns für das Hinauszögern bei gleichbleibender Einheit, so dass 
sie ihre letzte Insulinspritze Sonntag gegen Mitternacht erhielt. 
Leider fraß sie zu dem Zeitpunkt nur mäßig und nutzte die Zeit 
bis 5 Uhr wohl auch kaum zum sonst typischen mehrmaligen 
Nacht-Snacken. Ab 7 Uhr suchte sie ziemlich verzweifelt nach 
Futter und begann gegen 8 Uhr ihren extremen Hunger mit 
Gras zu lindern. Leider mussten wir durch einen kleinen 
Notfall-Patienten fast 30 Minuten länger beim Tierarzt warten. 
Kein Wunder, dass all' diese Umstände zu einem nicht mehr 
messbaren Blutzuckerwert geführt haben … 

Als Allegra dann endlich wohl gegen 11:30 Uhr sediert wurde, 
wollte Katz' nicht wie erhofft gleich einschlafen. Unser Tierarzt 
hatte absichtlich eine möglichst geringe Dosis gewählt, um den 
ohnehin geschwächten  Körper nicht unnötig zu belasten. Aber 
so verzögerte sich der geplante Eingriff, und wir konnten unser 
halbwaches Etwas erst gegen 12:30 Uhr wieder abholen. 

Kaum Zuhause angekommen, dauerte es nicht lange, bis Allegra 
ganz dringend ihr Katzenklo aufsuchen musste. Und danach 
hatte sich das benebelte graue Köpfchen entschieden, dass es 
nun endlich Futter geben müsste! Mit unserem Tierarzt war 
abgesprochen, dass sie zunächst etwas Wasser bekommen sollte
 und vielleicht in ca. 4 Stunden mit viel Wasser verdünntes 
Feuchtfutter schlabbern könnte. Aber Allegra war bereits nach 
einer Stunde so unruhig und schleppte sich immer wieder zur 
Futterstelle. Wasser und Feuchtfuttersuppe lehnte sie ab, 
wollte aber unbedingt etwas fressen, so dass wir ihr einen 
Soßenbeutel in das Schälchen füllten. Das Schmerzmittel 
schien gut zu wirken, denn Allegra schlabberte umgehend 
alles weg. Und da sie nicht zur Ruhe kam, füllten wir nach 
einiger Zeit nochmals nach. Und bald darauf verschwand auch 
ein dritter Beutel fast komplett in der Katze. Gegen 17 Uhr 
gab es dann die bereits erwartende Konsequenz: Sie erbrach 
die Soße. Aber bis dahin konnte sie wenigstens etwas 
gelassener ihren Rausch auf einer Kuscheldecke ganz dicht 
an der Futterbar ausschlafen ... 

Jedenfalls entschieden wir uns, nachdem Allegra nochmals 
am Abend die restlichen Soßenbeutel erbrach, auf die mit 
dem Tierarzt besprochene kleine Insulin-Dosis am Abend 
zu verzichten. Erst am folgenden Morgen, als sie ab 4 Uhr 
mit viel Wasser verdünntes Nassfutter zu sich nahm - und 
auch im geschwächten Körper behielt, erschien sie uns 
wieder einigermaßen hergestellt. So versuchten wir es nun 
mit nur 1 Einheit Caninsuiln. Und steigerten uns am Abend 
auf 1,5 Einheiten. In den folgenden Tagen besuchte Allegra 
relativ häufig ihr Katzenklo bei verhältnismäßig geringer 
Wasseraufnahme - das sehr feuchte Feuchtfutter wurde 
dabei natürlich berücksichtigt. Jedenfalls hatte ich plötzlich 
ein ziemliches Leichtgewicht auf dem Arm, wenn ich sie 
für die Isulinspritzen hochnahm. 

So verschlief sie leider oftmals den größten Teil des Tages, 
der Garten lockte weder mit frischem Gras noch mit schönem 
Wetter, Kater Cäsar machte Hausbesuche, Maus war genervt, 
unsere Stimmung etwas bedrückt, Wolfgang hatte leider sehr 
wenig Zeit für seine Madame, Katz' stand seltener der Sinn 
nach Kuschelzeiten, und das angebotene Futter schmeckte 
ihr nur manchmal. Häufiger als sonst bemerkten wir auch
wieder zwischendurch die Bewegungsaussetzer im Gang, die 
wahrscheinlich mit der Neuropathie zusammenhängen. Ganz 
auffällig zeigte sich das Durchbiegen der Vorderpfoten am 
Nachmittag nach der Sedierung. Doch meist fiel uns der un-
kontrollierte Gang im Zusammenhang mit Unsicherheit auf - 
z.B. wenn Allegra befürchtete, dass Cäsar sich dem Haus 
nährte oder sich eventuell schon im Treppenhaus befand. 
Auch traten kurze Unregelmäßigkeiten im Bewegungsablauf 
auf, wenn sie sich wahrscheinlich im Garten verkühlt hatte. 
Viele Stellschrauben, die nur begrenzt unserem Einfluß 
unterliegen, und die sich ganz unterschiedlich auf Allegras 
Befinden auswirken können. Zumal die Vorbereitung zur 
Sedierung, und der für unsere alte Dame nicht unerhebliche 
Eingriff im Mäulchen jetzt erst etwas mehr als 14 Tage 
zurückliegen.

Nach dem heutigen Tag sehen wir nun aber einen leichten 
Hoffnungsschimmer, so dass wir vielleicht doch bei dem 
uns inzwischen vertrauten Umgang mit Allegras Diabetes 
bleiben können … 

Optimal ist dieser Weg sicherlich nicht. Und er soll auch 
ganz bestimmt keine Empfehlung für den Umgang mit einer
diabetische Katzen darstellen! Nur, nachdem wir zufällig im 
Laufe der Jahre immer mal wieder feststellen mussten, dass 
Allegra wesentlich aufgeweckter und unternehmungslustiger 
erscheint, wenn wir bei konstanter recht geringer Dosis ihre 
Spritzzeiten teilweise etwas variiert haben, ist das für uns 
ein zum unregelmäßigen Berufsleben passender und hand-
habbarer Weg. Uns ist bewusst, dass wir Allegras Lebenszeit 
damit sicherlich verkürzen werden. Aber dafür gibt es für 
sie dann hoffentlich noch ab und an ein paar Erlebnisse
12-Stunden Insulin-Rhythmus sonst oft verschlafen würde.

in den fast 4 Jahren seit Allegra Diabetesbefund schon oft 
nachgedacht und auch schon häufiger mit unserem Tierarzt 
darüber gesprochen. Aber bis zum Herbst ist ein eventueller 
Umstieg aus beruflichen Gründen einfach nicht möglich. 
Denn es zeichnet sich ab, dass Allegras Hauptbezugsperson 
genau wie in 2010 kaum Zeit für die graue Dame haben wird. 
Dieser Zustand hatte im Frühjahr vor 4 Jahren sicherlich 
die diabetischen Symptome bei Allegra begünstigt. Denn 
erst im Februar 2011, als ihr Wolfgang wieder mehr Zeit 
mit seiner Madame verbringen konnte, wurde sie wieder 
mehr zu dem verspielten und unternehmungslustigen 
Kätzchen, das es früher einmal war.

Als unser Tierarzt nach der Blutabnahme und den zu hohen 
Blutzuckerwerten noch kurz mit uns überlegte, wie wir nun 
zukünftig mit der Insulin-Dosierung bzw. den Spritzzeiten 
umgehen sollten, fragte er uns plötzlich: 'Wollen Sie gute 
Werte, oder eine Katze, die noch etwas Spass am Leben hat?' 
Für uns - und hoffentlich auch für Allegra, ist das eine 
Behandlungsstrategie, die zu uns passt …


Sonntag, 16. Februar 2014

Mal kurz ...


… Wind um die Nase wehen lassen:

Das recht aufgeplusterte Etwas auf dem Weg ist die kleine Maus. 
Am frühen Nachmittag war es mal Zeit für eine Garteninspektion. 
Denn sonst macht sich Nachbarskater Cäsar im Mause-Revier zu 
breit! Aber starker Wind gefällt der kleinen Graukatze gar nicht. 
Also lieber wieder zurück ins Haus und ab ins Bett. Es kommen 
bestimmt noch schönere Tage …

Foto: S.Schneider


Katz' gefällt mir nicht



Eigentlich sieht es ja total niedlich aus, wie Allegra da 
in der Nachmittagssonne auf dem Kissen im Gartenfenster 
unter dem Schneeglöckchenzweig liegt …

Aber heute gefällt sie mir nicht: Gestern mussten wir sie ab 
dem Nachmittag allein lassen und kamen erst gegen Mitternacht 
zurück. Inzwischen besucht sie wieder häufiger ihr Seniorenklo 
und verscharrt auch nicht mehr. In den letzten Tagen ging sie 
meist 2x zur Kiste und gestern waren es 4 Klobesuche. Und nun 
trinkt sie auch wieder mehr. Aber im Verhältnis noch wesentlich 
weniger als vor dem Zähnchenziehen. Teilweise kam sie auf 600 
bis 700ml am Tag zzgl. Feuchtfutter. Nun sind es 'nur noch' 200 
bis 300ml pro Tag. Allerdings muss ich ihr seitdem das Feucht-
futter noch mehr mit Wasser verdünnen. Aber trotzdem hat ihr 
Wasserbedarf in den letzten Tagen merklich abgenommen. Das 
sieht man ihr nun aber leider auch an. Denn heute ist mir zum 
ersten Mal aufgefallen, dass sie jetzt sehr altershager ist. Der 
Brustkorb ist immer noch zu rundlich, aber vor dem Becken ist 
sie jetzt viel weniger Katze geworden. Und da sie keine Lust hat 
in den Garten - oder zumindest ins Treppenhaus zu gehen, und 
stattdessen ihren Tag nur mit schlafen, dösen, fressen, trinken 
und Klobesuchen verbringt, macht uns das schon Kummer. Denn 
Katz' spricht zur Zeit kaum noch mit uns. Stattdessen schnurrte 
sie heute früh recht laut auf der Fensterbank im Küchenfenster 
hinter der Gardine. Dabei war ich nur in ihrer Nähe und 
streichelte sie gar nicht. Eigentlich kein gutes Zeichen.

2 1/2 Tage nach dem Tierarzttermin waren wir wieder bei 
2 Einheiten Caninsulin alle 15 bis 16 Stunden angekommen. 
Bei mehr Einheiten bzw. kürzeren Spritzintervallen befürchten 
wir, dass sie noch müder und träger werden würde. Zumal wir 
ja auch hoffen, dass das Antibiotikum und die Behandlung der 
Entzündungsherde im Mäulchen nun wieder zu einer etwas 
besseren Insulin-Einstellung führen könnte. Am Montag vor 
dem Eingriff, als der Tierarzt 11 Stunden nach der Insulingabe 
und einer mindestens 6 stündigen Hungerkur (wegen der 
Sedierung) ihren Blutzuckerwert testete, lag er im nicht mehr 
messbaren Bereich. Nur dafür war Allegra zum Zeitpunkt der 
Untersuchung erstaunlich gelassen und aufgeweckt. Wie so oft, 
wenn die Wirkung des Insulins bei ihr nachlässt …

Und nun sind leider die 15 1/2 Stunden schon wieder um, so 
dass Allegra geweckt werden muss, ihre Insulinspritze bekommt,


Fotos: S.Schneider


Das Futter war mal wieder nicht so ganz nach Allegras Geschmack. 
Also wird sie die nötige Insulin-Mahlzeit wieder mit dem von ihr 
leider so heißgeliebten Royal Canin Diabetic-Trockenfutter ergänzen, 
das sie auch nach dem Verlust von insgesamt 8 Zähnen immer noch 
irgendwie fressen kann … 

Aber zum Glück haben wir am Wochenende Nachbars Kater Cäsar 
in Pflege. So tut es nicht ganz so weh, wenn unsere grauen Damen 
ihren 100g Futterbeutel oder ein 200g Döschen verschmähen. Denn 
Cäsar mag fast alles und kommt so zumindest mal zu einem 
abwechslungsreichen Schlemmer-Wochenende …

Und Allegra, die stand plötzlich nach dem Insulin im Treppenhaus, 
setzte sich aufs Papier, patschte etwas am Graswedel und vertrat 
sich trotz Wind einen Moment lang die Pfötchen im Garten. 

Im 'Idealfall' leidet sie nur fürchterlich, wenn sie zu lange allein 
mit Maus im Haus eingesperrt ist. Denn Madame braucht wirklich 
viel Gesellschaft. Aber eben nur von ihren Bezugspersonen! 


Dienstag, 11. Februar 2014

schnell neues Gras für Allegra


Nie wieder eine Sedierung bzw. Narkose bei Allegra 
ohne die entsprechende Vorbereitung! Allerdings 
hätten wir vor der gestrigen Erfahrung auch nicht im 
entferntesten daran gedacht, dass dabei frisches 
weiches Gras so eine wichtige Rolle spielen könnte 

Gestern versuchten wir ihr abends kleine weiche Halme 
aus ihren Grastöpfen zu zupfen, rissen sie teilweise zum 
Aufschlecken in kleine Stücke, und mussten trotzdem 
zuschauen, wie sie immer wieder recht verzweifelt vor 
ihren alten Grastöpfen saß. Denn trotz des schmerzenden 
Mäulchens wollte sie lieber selbst knabbern. Plötzlich war 
sie deswegen sogar in der Dunkelheit verschwunden. Und 
Wolfgang fand sie bald darauf vorm Blauschwingel im 
Steinfeld. Katz' wusste also ganz genau, was ihr in dieser 
Situation gut tun würde! Nur wo sollten wir im Winter 
am späten Abend noch frisches Gras herbekommen?

In der Nacht konnten wir sie noch ab und an zu kleinen 
Wassermengen mit etwas Fleischbrühe verführen. Und 
heute früh um 4 Uhr und um 6 Uhr hatte sie etwas 
Katzenfutter mit viel Wasser geschlabbert. Aber man 
merkte ihr an, dass das Mäulchen noch immer Schmerzen 
bereitete. Die Insulin-Mahlzeit (sicherheitshalber nur 
1 Einheit Caninsulin nach 33 Stunden) um 9 Uhr ging 
dann schon etwas besser in sie hinein. Aber vielleicht 
war das auch den Arnica-Globulis zu verdanken, die 
ich ihr häufiger ins Futter gab ...

Und heute früh fuhr ich dann sogleich los, um ihr neues 
frisches Katzengras zu besorgen. Natürlich hatte Obi nur 
noch Weizengras, das weder Maus noch Allegra jemals 
angerührt hatten. Aber vielleicht würde ihr dieses viel 
weichere Grün heute ja ausnahmsweise mal munden? 
Sicherheitshalber fuhr ich noch bei Hornbach vorbei
und kaufte die alten Reste vom Cyperus zumula auf.
  Denn eine neue Lieferung von Allegras Lieblingsgras 
sollte bei Obi erst im Laufe des Tages eintreffen.

Schon als mich Allegra vom Bett aus im Treppenhaus mit der Kiste 
mit frischem Grün sah, erhob sie sich von der Kuscheldecke und 
konnte es gar nicht abwarten endlich wieder vernünftiges Gras zu 
knabbern. Ich musste ihr den Karton sofort aufs Bett stellen, und 
sie versank im Grün. Jegliche Vorsicht und Schmerzen im Mäulchen 
waren anscheinend in dem Moment vergessen. 

Noch einig Zeit blieb sie neben ihrem Gras sitzen 
und legte sich später sogar neben ihren Graskarton. 
Hat auch nicht jeder - so eine Grasbar im Bett …

Fotos: S.Schneider


Und ihr Wolfgang brachte ihr dann am Abend 
extra noch 2 ganz frische Töpfe von Obi mit …


Maus im Wald



Während Allegra noch das Bett hütet, ist unsere kleine Maus 
im Hochwald unterwegs. Vielleicht lässt sich hier am Kompost-
haufen mal wieder ein Mäuschen fangen. Schließlich ist es 
schon 3 Tage her, dass sie erfolgreich war!

Foto: S.Schneider 


Das Gras folgt ihr ...



Nachdem Allegra gegen Mittag vom Bett auf ihr Kissen 
im Gartenfenster wechselte, folgte ihr auch das Gras. 
Zwar klappt das Springen in die Fensterbänke bzw. aufs 
Bett schon wieder ganz gut, aber es fällt ihr trotzdem 
noch etwas schwer. Und so viel Service ist in dem Fall 
ganz selbstverständlich. Da wir nun 2 frische Cyperus-
Töpfe haben, kann jetzt auch mal wieder einer davon 
im Gartenfenster bleiben. Denn bei diesem Wetter 
wird es ohnehin Zeit den Bereich um das Katzenkissen 
endlich von Winter auf Frühling umzudekorieren …

Foto: S.Schneider


Baldriankissen



Auch 24 Stunden nach dem Ziehen von 4 Zähnchen ist Allegra 
noch ziemlich geschwächt. Und trotz der mehrmaligen Gabe 
von Arnica-Globulis tut ihr sicherlich das Mäulchen noch immer 
sehr weh. Aber inzwischen kann sie das Köpfchen schon wieder 
auf die Seite legen und schläft jetzt auf einem Teebeutel 
mit duftendem Baldrian …

Foto: S.Schneider


Sonntag, 9. Februar 2014

Die hat es leider nicht geschafft ...



Diese Gelbhalsmaus hat es leider nicht überlebt. Dabei war ich 
gestern Nacht doch recht geistesgegenwärtig, als Maus mit ihrem 
Beuteruf ins Haus kam und wenig später mit einer Maus im Maul 
am Fußende auf dem Bett stand! Schnell hatte ich, als Maus die 
Maus neben meinem zugeklappten Laptop absetzte, unsere Stepp-
decke samt Kuscheldecken über das verdutzte Mäuschen geworfen 
und dann allseitig zum Schlupflochabdichten die Arme auf die 
Decke gedrückt. So konnte Wolfgang dann zumindest die beiden 
Katzen-Kuscheldecken aus der umgeklappten Steppdecke ziehen 
und sich dann samt verhülltem Laptop zur Gartentür bewegen. 
Während wir nun vor dem Treppenhaus den Laptop aus dem 
Bettzeug fischten und danach die Gartenmaus aus der Decke
 schütteln konnten, lief eine kleine Maus gleich wieder in den 
Garten. Das von Maus gefangene Mäuschen lag regungslos auf 
dem Rücken, so dass Wolfgang es mit einem Pappkarton tiefer 
in den Garten befördern konnte. Im Karton meinte er noch ein 
leises Rascheln zu hören, aber für das Mäuschen war es da 
wohl doch schon zu spät …

Foto: S.Schneider


Nachtrag Samstag 15. Februar 2014: 
Seit gestern Nacht wohnen wir nun mal wieder mit Katz', 
der kleinen Maus und einer Gartenmaus in einem Raum. 
Unsere kleine Graukatze hatte gestern Abend eine Maus am 
Fußende vor dem Bett abgesetzt. Und bei unserem Versuch 
das Mäuschen einzufangen, ist sie unters Bett geflüchtet. 
Maus schlief die Nacht über ganz zufrieden auf dem Bett. 
Und Allegra saß heute früh mal etwas interessierter vor 
dem Bett. Diese Maus zu fangen ist dann wohl wieder 
unsere Aufgabe!


Mittwoch, 5. Februar 2014

Nach der Nachtwanderung



Jetzt ist alles wieder normal: Eine kleine Maus wandert früh morgens 
durch ihren Garten. Und bevor der Nachbarskater Cäsar gegen 8 Uhr 
sein Revier erkunden kann, liegt eine kleine Maus schon wieder unter 
ihrer wärmenden Bettleuchte und verschläft den Vormittag …

Foto: S.Schneider


Und ich?



Eine kleine Maus kann ganz tief und entspannt 
unter der Leuchte im Bett schlafen. Aber wenn 
in der Küche ein Schälchen mit Futter für Allegra 
zubereitet wird, sitzt sie sofort aufrecht im Bett 
und erwartet den Bringdienst …

Foto: S.Schneider


So ein Frühstück ...



… im Bett macht den Tag doch erst richtig nett!

Foto: S.Schneider


Ich will mit auf's Bild!



Stimmt, ohne dich ist das alles nur langweiliges Grün im Grau.

Foto: S.Schneider


Alles für die Katz'


Heute kam ich nun dazu meine betongrauen Dekoschalen 
im Treppenhaus auszupacken. Und bevor ich das weiche 
graue Papier zusammenlegen konnte, erschien Madame:

Sie setzte sich natürlich gleich mitten drauf.

Die Gerüche an dieser Ecke waren anscheinend 
besonders spannend für sie …

Denn diese Kante wurde lange und intensiv beschnuppert.

Und nach einiger Zeit wurden endlich 
mal wieder die Krallen ausgefahren.

Schon lange haben wir dieses nadelfilz-aufrauhende 
Geräusch hier unten im Treppenhaus vermisst!

Doch dann war unser Spielkätzchen für ihr Alter 
wieder voll in Action ...

Fertig! Holst Du mir jetzt einen Graswedel 
aus dem Garten, und ich darf ihn patschen?

Fotos: S.Schneider


Montag, 3. Februar 2014

Aber bitte mit Soße ...



Wahrscheinlich geht es ja nicht nur uns so, dass es Katzen-
persönlichkeiten gibt, die das Industriefutter am Liebsten
mit viel Soße genießen. Daher haben wir inzwischen von 
3 verschiedenen Lieferanten 6 verschiedene Sorten Soßen 
im Sortiment, mit denen wir unsere Madame im Idealfall 
davon überzeugen können doch etwas vom zucker- sowie 
getreidefreien Feuchtfutter zu fressen. Doch häufig wird 
dann nur feinsäuberlich die Soße vom Futter geschleckt 
und der Rest des Schälcheninhalts wieder vorwurfsvoll 
verscharrt. Und leider dürfen wir diesen Trick auch nicht 
allzu oft bei ihr anwenden, da unsere graue Dame davon 
schon häufiger Durchfall bekam. Da machen sich wohl
recht schnell die 'pflanzlichen Nebenerzeugnisse' in dem 
15g Beutel bei einer diabetischen Katze bemerkbar. Schon 
schwierig, wenn so einem eigenwilligen Grauköpfchen 
von kleinauf der Sinn meist eher nach Sonntagsbraten 
mit ganz viel Soße stand …

Foto: S.Schneider


Ganz schön schwierig ...


… mit links die Katze zu kraulen, und mit der rechten Hand 
die Bilder nicht zu verwackeln:










Fotos: S.Schneider