Mittwoch, 26. Juni 2013

aufwachen, fressen, putzen, weiterschlafen



Gegen 13 Uhr verkrümelte sich die kranke Maus nach einem 
fast zweistündigen Gartenaufenthalt wieder ins Bett. Und 
bis 16 Uhr war dann nur eine kleine Erhebung zwischen den 
beiden Fleecedecken am Fußende zu sehen. Doch irgendwann 
kam ein sehr müdes Köpfchen zwischen den Lagen hervor.

Und so ganz fit sah das immer noch nicht aus ...

Also entschloss ich mich der Maus nochmals Schlabbersoße 
mit 5 Arnica-Globulis im Bett zu servieren. Auch wenn seit 
der letzten Globuligabe erst 5 Stunden vergangen waren. 
Doch da sie danach zumindest etwas länger Lust auf ihren 
Garten hatte, erschien es mir sinnvoll ihr schon jetzt 
nochmals das Mittel zu verabreichen.

Normalerweise haben wir diese Schleckerli-Soßenbeutel von 
Rossmann jetzt im Haus, wenn unsere Damen ihr angebotenes 
gesundes Feuchtfutter so fürchterlich finden, dass sie sich an-
geekelt abwenden. Meist können wir sie dann mit dieser Soßen-
zugabe zumindest etwas dazu bewegen das Feuchtfutter trotz-
dem zu probieren. Heute gab es nun 2x Soße pur für die Maus - 
garniert mit 5 Globuli-Kügelchen. Jeweils 4 wurden davon gern
geschleckt. Und das Schälchen sah anschließend so aus. Wenn 
die Eingabe von Medikamenten doch immer so einfach wäre!

Dann schaute die kleine Graukatze in den Garten ...

und fing an sich zu putzen.

Die Öhrchen sparte sie jedoch fast aus.

Und wenn die Maus so da sitzt, dann 
hat sie arge Probleme wach zu werden!

Daher blieb sie dann lieber doch noch bis 19 Uhr im Bett.

Erst dann stand sie ganz gemütlich auf, nutze auch endlich 
wieder die Katzmaus an der Treppe und verschwand im Garten.
Irgendwann nach 22 Uhr erschien sie wieder auf der Bildfläche.

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Donnerstag 27. Juni 2013:
Heute früh kurz nach 5 Uhr sprang sie aufs Bett und war fit 
für den Tag. Dort war es anscheinend 1 1/2 Stunden ganz 
aufregend. Dann war wieder Schlafenszeit, und gegen 9 Uhr
gab es sicherheitshalber nochmals eine Soßen-Globulimischung. 
Da das Wetter so überhaupt nicht sommerlich ist, kann die Maus 
den Tag jetzt ganz beruhigt wieder auf dem Bett verschlafen ...


Dienstag, 25. Juni 2013

Während die Maus im Schrank schlief ...


... stand Allegra irritiert vor der verschlossenen Gartentür. 

Kurz vor 11 Uhr war unsere graue Dame nämlich der Meinung, 
dass gerade jetzt der ideale Zeitpunkt für einen Gartenspaziergang 
wäre. Aber zunächst verweilte sie einige Zeit auf dem Steg.

Foto: S.Schneider


Doch der Garten hat viel mehr zu bieten ...



Den Sprung auf das Hochbecken schafft sie noch mühelos.

Von hier oben lassen sich Grasspitzen prima abknabbern, ...

und Katz' kann den Brumseln im Steinfeld zuschauen ...

oder einfach die Natur genießen.

Fotos: S.Schneider


Endlich wieder draußen!



Überstanden! Dieser Tierarztbesuch war unangenehm. 
Das Impfen hatte die Maus gar nicht so sehr mitbekommen. 
Aber der Ohrreiniger, der war fürchterlich ...

Eigentlich hatte sich die Maus sogleich im Haus gründlich 
gewaschen, doch der ekelige Tierarztgeruch ist immer 
noch im Fell.

Und die Ohren fühlen sich innen so feucht an!

Da ist noch was drin, was da nicht reingehört ...

Ob kratzen hilft?

Fotos: S.Schneider


Jedenfalls wissen wir nun, dass die Mause-Öhrchen keinen Milben-
befall haben und nur leicht verschmutzt waren. Nach einer 
gründlichen Katzenwäsche und etwas Leberwurst aus der Tube 
sieht die Mausewelt hoffentlich schon wieder ganz anders aus ...


das riecht hier so anders



Als wir mit der Maus vom Tierarzt kamen, lag Allegra 
ganz gemütlich auf dem Bett. Und nachdem sich die 
Gartentür wieder geöffnet hatte, ging auch sie nochmals 
hinaus. Doch etwas war jetzt anders. War Cäsar in der 
Zwischenzeit vorbeigekommen?

Foto: S.Schneider


sehr informativ



An dieser Kübelpflanze am Haus befinden sich anscheinend 
wichtige Informationen für Allegra. Denn diese Blatt wird 
ganz intensiv mit der Nase untersucht ...


Fotos: S.Schneider


blödes Gefühl in den Ohren


Während Allegra ganz interessiert den Garten untersucht, 
leidet eine Maus auf dem Hochbeckenrand. Ob die Öhrchen 
nun zu kalt sind? Oder hat sie vielleicht sogar Schmerzen? 
Jedenfalls sitzt sie einige Zeit recht unglücklich am Teich.

Dann steht sie auf, schaut in den Garten und ...

muss schon wieder den Kopf schütteln.

So macht der Garten keinen Spass!


Fotos: S.Schneider


etwas bedächtig aber doch interessiert



Nach Hochbeckenrand und Kübelpflanze überlegt Katz' anscheinend, 
ob sie nun über den Steg zur Betonfläche und ihrem Lieblingsgras 
in der Fuge gehen sollte ...

Oder lieber zur Grasbar am Treppenhaus?

Doch was ist das? Eine Maus hinter Glas?

Fotos: S.Schneider


Ob es hier drinnen besser wird?



Das ist mehr als ungewöhnlich, dass eine Maus raus möchte. 
Aber nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Hochbecken 
trottet sie zurück ins Haus. Jetzt könnte sie sich ganz bequem 
auf den grünen Sessel im Treppenhaus legen, sitzt jedoch 
kopfschüttelnd hinter der Glasscheibe neben der Gartentür ...

Foto: S.Schneider


Das nervt!



Im Haus hinter Glas sitzen das passt nicht zu einer Maus. 

Aber kaum ist sie ein paar Schritte vor der Tür, 
muss sie sich wieder im Ohr kratzen ...

Und je mehr sie kratzt, um so mehr juckt es. 
So geht es kaum einen Schritt im Garten voran!

Fotos: S.Schneider


Das ist auch meine Tür ...



Das muss hier wohl mal wieder gesagt werden!

Vielleicht ahnt Allegra ja, dass die Maus im Moment 
andere Probleme hat als ihr Haus zu verteidigen ...

Foto: S.Schneider


der Tag ist richtig doof



Nein, meine Öhrchen sind noch nicht besser! 
Es fühlt sich feucht an, und ständig muss ich den Kopf schütteln. 
Draußen ist es kalt und windig. Die Augen tränen wieder. Und den 
Eichhörnchen zuschauen macht heute auch keinen Spass mehr ...

Foto: S.Schneider


Nachdem die Maus noch einige Zeit recht unglücklich auf 
dem Steg saß, ging sie ins Haus. Es dauerte nicht lange, bis 
sie zu mir kam, und sich im Arm unter der Decke einkuscheln 
ließSo behindert bzw. eventuell sogar hörgeschädigt hatte 
sie sich diesen Tag ganz bestimmt nicht vorgestellt. Ständig 
musste sie auch am Nachmittag noch den Kopf schütteln und 
putze oder kratzte sich an und in den Ohren. Irgendwann 
verkroch sie sich dann in den Wäscheschrank im Bad und 
verschlief den Nachmittag.

Hoffentlich dauert es nun nicht wieder so lange, bis sich 
der Zustand der Mauseohren normalisiert. Denn als wir vor 
etwa 1 1/2 Wochen beiden Katzen etwas Ohrreiniger ver-
abreichten, schüttelte die Maus noch einige Tage danach 
häufiger den Kopf. Daher befürchtete ich schon, dass sie 
Probleme mit Ohrmilben hätte. Aber wahrscheinlich war 
wohl 'nur' der Ohrreiniger der Auslöser. Jetzt werden wir 
die Maus damit erst einmal eine lange Zeit in Ruhe lassen.

Gegen 19:30 Uhr erschien sie endlich wieder auf der 
Bildfläche, verschwand bald darauf jedoch im Garten. 
Gegen 22:00 Uhr konnte es ihrer Meinung nach dann 
eine Portion Feuchtfutter für sie geben, und bald darauf 
verkroch sie sich ins Kellerkörbchen. Dort schläft sie nur 
sehr selten - meist an sehr heißen Sommertagen, wenn 
sie total übermüdet ist. Oder wenn es ihr nicht gut geht.


Nachtrag Mittwoch 26. Juni 2013:
Nachts um kurz vor 3 Uhr kam sie angekuschelt und sprang, 
nachdem ich wach war, sogleich vom Bett. Denn sie musste 
anscheinend ganz dringend in den Garten. Nach einigen 
Diskussionen gaben wir ihrem Wunsch nach. Doch wenig 
später lag sie 'im Katzenkörbchen' zwischen den Beinen 
auf dem Bett. Eine kleine Maus braucht also zur Zeit sehr 
viel Nähe. Schon über 4 Stunden liegt sie nun schon so 
im Bett. Doch immer wieder hebt sie zwischenzeitlich den 
Kopf, schüttelt ihn heftig hin und her und putzt die Öhrchen 
gründlich nach ...


Montag, 24. Juni 2013

Nasenfaktor



Katz' ist neugierig und glücklich! Und testet mal 
den Nasenfaktor bei Frau Fuchs ...

Foto: W.Hein


Heute passte es ganz gut Allegra ins Körbchen zu verfrachten, 
und mit ihr zum Tierarzt zu fahren. Keine Wartezeit, und auch 
nach ihr wurde kein Patient mehr vor der Mittagspause erwartet. 
So konnten Öhrchen, Augen, der Bewegungsapparat und das Herz 
in Ruhe überprüft und den Umständen entsprechend für gut be-
funden werden. Aber bei den Zähnen wird es wohl leider wieder 
bald Probleme geben. Doch im Moment besteht noch kein 
dringender Handlungsbedarf. 

Auch ist die Seite mit Allegras bevorzugter Insulin-Injektionsstelle 
wohl nicht besorgnis-erregend. Denn zeitweilig war eine Schwellung 
auf der rechten Seite zu spüren. Leider ist sie auf der linken Seite 
so empfindlich, dass eine Injektion dort nur mit heftigem Fauchen 
möglich wäre. Und meist ist sie dann vor der nächsten Insulingabe 
auf der Flucht. Theorie und Praxis ...

Jedenfalls war ihr Allgemeinzustand so gut, dass sie nach über 
3 Jahren wieder einmal geimpft werden konnte. Und ihr Tierarzt 
war erstaunt, dass sie nach den erheblichen Anfangsschwierigkeiten - 
vor allem mit der Neuropathie - jetzt nach dem dritten Diabetes-
Jahr einen recht aufgeweckten Eindruck machte. Für die Viatlität 
gab es mal wieder eine Vitamin B12 Spritze, und dann war die 
Geduld von Allegra aber auch wirklich vorbei.

Deswegen wurde heute auch auf eine Blutabnahme verzichtet, 
um die Katze nicht zu sehr zu strapazieren. Denn auch wenn wir 
Gefahr laufen, dass die Nieren mit unserer sehr individuellen 
und zu geringen Insulingabe Schaden nehmen, so versuchen wir 
die Nierenfunktion zumindest mit Ipakitine-Pulver, das 2x täglich 
im Feuchtfutter verabreicht wird, zu unterstützen ...

Zuhause angekommen, war Allegra glücklich, dass ihr Wolfgang 
noch etwas Zeit für sie hatte. Und schon bald lag sie recht 
entspannt im Treppenhaus neben seinem Sessel und putzte 
sich ausgiebig.


Sonntag, 23. Juni 2013

Wie geht es der Katz?



Heute gegen 10 Uhr, als Allegra so im Bett lag, war ich mir wirklich 
nicht sicher ob es ihr gut geht. Das Insulin hatte sicherlich kaum 
noch einen Einfluß auf ihr Befinden. Denn 13 Stunden waren seit 
der letzten Dosis bereits vergangen. Unter normalen Umständen 
müsste sie jetzt aktiv sein. Stattdessen erschien sie eher teilnahms-
los und fürchterlich müde. 

Es wird wirklich Zeit sie dem Tierarzt mal wieder vorzustellen. 
Jetzt, wo es nicht mehr so heiß ist, müsste sie auch tagsüber 
unternehmungslustiger sein. Auch erscheint sie mir weniger 
gesprächig als sonst. Eine leichte Verbesserung konnten wir 
wohl durch Arnica-Globulis im Feuchtfutter erreichen. Aber 
sie trinkt recht viel, muss dementsprechend 4 bis 5x am Tag 
ihr Katzenklo aufsuchen, und manchmal geht etwas oder 
sogar alles daneben. Daher gibt es seit einigen Tagen wieder 
Blasenschleimhaut - neben Insulin und Taurin, Ipakitine sowie 
den Arnica-Globulis im Feuchtfutter. Doch wenn wir die Zeiten 
zwischen den Insulingaben verkürzen, hat sie zwischenzeitlich 
recht schnell wieder Bewegungsaussetzer, und mag dann kaum 
noch in den Garten gehen. Auch wird sie dann fürchterlich 
ängstlich bzw. extrem schreckhaft ...

Foto: S.Schneider


ein Sonntag im Bett



So lässt sich unsere Katz' den Sonntag gefallen: 
Ihren Wolfgang in der Nähe, intensiv kraulen lassen 
und ganz lang ausgestreckt auf dem Bett schlafen.

Foto: S.Schneider


Samstag, 22. Juni 2013

ein sooo bequemer Sommerplatz



In den letzten Tagen sind unsere beiden grauen Damen 
extreme Langschläferinnen geworden. Lieber abends 
lange im Garten verweilen und morgens ausschlafen. 
Kein 'Mau' vor 6 Uhr, das verkündete 'ich muss jetzt raus'. 
Wenn die Tür zum Garten irgendwann geöffnet ist, dann 
trotten die beiden total erschöpften Katzendamen 
irgendwann mal hinaus. Bloß keine Hetik am Morgen!

Aber zum Posen auf der Fensterbank reicht es trotzdem noch ...

Fotos: S.Schneider


Sonnenplatz



Mitten im Grünen und doch leicht erhöht  ...

Foto: S.Schneider


Freitag, 21. Juni 2013

im Schatten ...


lässt es sich aushalten:


Foto: S.Schneider


Montag, 17. Juni 2013

spannender Teich



Eine kleine Maus ist viel zu geschafft vom warmen Wetter, 
um jetzt aufzustehen und nachzuschauen, was da hinten im 
Teich los ist. Aber wissen würde sie es wohl doch gerne ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 16. Juni 2013

Nach einer langen Nacht ...


Wer nicht hören will, muss länger draußen bleiben! 
Aber im Endeffekt schaden wir uns eigentlich selbst damit, 
wenn wir nicht auf die kleine Nachtschwärmerin warten ...

Unsere kleine Graukatze verließ gestern gegen 19 Uhr nach 
einem ausgiebigen Mittagsschlaf und gut gestärkt das Haus. 
Meist kommt sie dann in der Dämmerung vorbei, um nochmals 
zu snacken, und je nach Abendstimmung dreht sie danach 
noch eine weitere kleine Runde. Doch ausgerechnet gestern, 
als wir vor Mitternacht noch einen Termin hatten, half auch 
kein mehrfaches Rufen und Suchen im Garten. Eine graue 
Katze blieb irgendwo im Gartendunkel verschwunden. Da die 
gestrige Nacht jedoch nicht sonderlich kalt war, wurde die 
kleine Maus gegen 22:15 Uhr ausgesperrt und saß dann äußerst 
schmusebedürftig und hungrig gegen 2 Uhr morgens - als wir 
endlich nach Hause kamen, vor der Gartentür.

Schon zu dem Zeitpunkt kam mir das rechte Mauseauge wieder 
einmal leicht feucht vor. Die ganze 'Pracht' zeigte sich dann 
allerdings erst am nächsten Morgen, als sie gegen 11 Uhr endlich 
ausgeschlafen hatte: Quieckend lief sie in den Garten, als ob sie 
schon ahnte, dass es gleich ans Auge ginge. Ein dicker weißlich-
gelber Schleimpropfen kam aus dem rechten Augenwinkel hervor. 
Und auch das linke Auge war nicht ganz sauber und leicht feucht. 
Wer weiß in welchen Büschen die kleine Katze in der letzten Nacht 
schwer beschäftigt war. Denn bei ihrer Rückkehr stand sie ohne 
Flex-Halsband vor der Tür. Nun hoffen wir, dass sich daraus nicht - 
wie in fast jedem Frühsommer, eine Augen- und später eine Binde-
haut-Entzündung entwickelt. Denn meist ist die Mäusejagd im 
Efeu oder unter Rosensträuchern, Blütenstaub und sommerliches 
windiges Wetter eine ideale Kombination. Noch vor einigen Tagen 
freute ich mich, dass wir in diesem Jahr vielleicht mal keine 

Den größten Teil des Tages verbrachte die kleine Katze jedenfalls 
in windgeschützteren Bereichen im Garten, und Schlaf hatte sie 
auch noch etwas nachzuholen.

Foto: S.Schneider


Samstag, 15. Juni 2013

Wenn die Maus außer Haus ist ...



... dann besetzt Allegra auch mal gern den Sessel im Treppenhaus.

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 12. Juni 2013

Abendmahl



Auch wenn es heute so viel Auswahl gab
hier oben schmeckt das Gras am Besten!

Foto: S.Schneider