Donnerstag, 19. April 2012

fast wie in alten Zeiten ...




Von Allegra gibt es als junge Gartenkatze ein ähnliche Fotos.
Dort steht sie auch auf den obersten Sprossen des Liegestuhls
und schaut ganz konzentriert in den Garten. Nur sind seitdem
10 Jahre vergangen. Damals war sie noch rank und schlank -
eigentlich sogar hager. Ihre erste Rolligkeit hatte sie wohl
bereits hinter sich, und deswegen kam sie nur mit Leine
in den Garten. Irgendwann einmal werden wir auch diese
alten Bilder hier posten ...


Foto: S.Schneider


Mittwoch, 18. April 2012

Madame hat konkrete Wünsche!


Es war später Nachmittag, und als ich aus dem Keller
vom Wäscheaufhängen kam, stand Allegra am Ende der
Kellertreppe und maunzte mich an. Dann lief sie hoch-
erhobenen Schwanzes zum Treppenhaus und wartete, bis
ich ihr folgte. Ich befürchtete, dass Katz' mir nun stolz eine
Vogel- oder Mausebeute vorführen wollte. Doch Madame
setzte ihren Weg fort und ging in den Garten. Katz' möchte
in die Garage? Oder auf den Hof? Nein, an der vorderen
Ecke der Garage blieb sie stehen und stellte sich mit den
Vorderpfoten an die Kante. 'Mau' und ein vielsagender
Blick zum Garagendach. Noch schneller als beim letzten
Mal
wurde Katz' auf den Arm genommen. Sie hüpfte auf
die Schulter und konnte es kaum erwarten, bis sie von
dort mit den Vorderpfoten die Dachrinne erreichte ...


Nach einiger Zeit kam ein Signal ' Ich war jetzt lange
genug hier oben!' Aber noch bevor ich auf die Leiter
stieg, war Katz' schon vom Garagenabsatz auf das höher
gelegene Gründach gesprungen. Also musste ich nun statt
auf die Leiter zu klettern wieder mal die Treppen zum
Eßzimmer unserer Haus-Mitbewohnerin erklimmen, um
heute Allegra die Balkontür zu öffnen. Und während
ich gerade die Tür erreichte, schlenderte Madame ganz
gemütlich zwischen Dach und Grünfläche entlang. Doch
die Freude war groß, als sich für sie die Tür öffnete.
Nur hätte sie nun allzugern auch noch etwas länger das
fast immer verschlossene Eßzimmer inspiziert oder sich
wieder ganz gemütlich auf den Stuhl mit dem großen
Kissenstapel gelegt. Das wäre dann noch ein krönender
Abschluß ihrer Tour über die Dächer geworden ...


Foto: S.Schneider


Dienstag, 17. April 2012

zu dritt im Garten




Maus war heute früh die erste im Garten, die sich
auf dem Steg sonnte. Dann lockte es mich für ein
paar Frühlingsbilder auf die Betonfläche. Und als
Allegra allein im Haus war, erschien auch sie bald
auf dem Steg.

Foto: S.Schneider


Nach einem kurzen Sonnenbad ...




... kommt eine kleine Maus mit einem Triefauge zurück.
Gut, dass sie in solchen Momenten meine Nähe sucht. 
Je nach Tränenfluss reicht es ihr das Auge mit einem
kleinen Stück Taschentuch zu reinigen oder es mit lau-
warmem Wasser und einem Wattepad auszuwischen.
Für eine Augenkomresse mit Augentrost hat eine Maus
bei dem schönen Wetter keine Zeit!

Foto: S.Schneider


Sonntag, 15. April 2012

Wenn das Auge feucht ist




Dann kommt der mit Augentrost getränkte Wattepad
und wischt den Tränenkanal wieder sauber. Meist rinnt
dabei etwas Flüssigkeit seitlich an der Mausenase hinab.
Schlapp macht dann die rosa Mausezunge - und schon
ist alles wieder gut ...


Fotos: S.Schneider


Das Klo war sauber ...


... aber der Weg war wohl zu weit:


Da haben wir es uns am Samstag mal erlaubt doch etwas später
als geplant nach Hause zu kommen, so dass Allegra ihre Insulindosis
erst nach 18 Stunden bekommen konnte. Und das war am Vormittag
die Folge. Das Katzenklo am Küchentisch ist nur ca. 4m entfernt.
Doch bis jetzt kommen solche Unfälle nur recht selten vor ...

Foto: W.Hein

Wenn die Maus eine Maus mitbringt ...


... dann trägt sie ihr Spielzeug normalerweise ins Bad.
Dort setzt sie es ab, und das Mäuschen huscht schnell unter
die sichere Duschplatte. Aber heute fand unsere kleine Maus
die Kleiderkammer als Spielzimmer wohl viel interessanter.
Sofort verschwand das Mäuschen in dem Spalt zwischen
einigen gestapelten Osterkartons und dem Sideboard-Sockel.
Während Wolfgang vor dem Mauseloch Wache hielt, ver-
kroch sich unsere kleine Maus abwartend unter den Stuhl,
und ich suchte schnell geeignete Fangkartons. Doch die
ersten Versuche das flinke Mäuschen in einen Karton zu
befördern mißglückten. Und so musste schnell der Vorhang
mit Dekokisten gesichert werden und eine Styroporplatte
versperrte sicherheitshalber den Durchgang zum 'Schiffs-
keller'. Als Wolfgang das Mäuschen endlich gefangen und
in den Garten befördert hatte, kam eine kleine Maus
unter dem Stuhl hervor:

Schnupperte an einem der Pappkartons, ...

wanderte mal zum Mauseloch ...


und saß dann etwas unentschlossen vor der Barriere.

Noch ein kurzer Blick zurück ins Chaos und dann
hopp über die Absperrung. Danach konne eine Maus
gut schlafen. Und wir mussten aufräumen ...

Fotos: S.Schneider


Freitag, 13. April 2012

vor und im Fenster




Foto: S.Schneider

neue Teller und nix drauf



Eigentlich wollte ich doch nur die kleinen Untersetzer
mit Rosenmotiven auf dem Steg fotografieren. Aber
eine Maus muss sich die fremden Ebay-Teile sogleich
ganz genau erschnuppern. Erst einen, ...

dann den zweiten kleinen Teller ...

und den äußeren Untersetzer auch.
Danach war der Garten spannender ...


Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 11. April 2012

Einohrkatze




Foto: S.Schneider


glückliche Katz'



Nachdem es Allegra trotz des traumatischen Erlebnisses
vor ein paar Tagen nochmals geschafft hatte irgendwie
auf das Garagendach zu klettern, bevorzugte sie heute
einen bequemeren Weg: Sie stellte sich maunzend unter
die Garage und blickte nach oben. Blickte zu mir, 'Mau'
und danach ein Blick zur Dachrinne der Garage. Wieder
'Mau' und der nächste Blick nach oben. Und was tut man
nicht alles, um seine Katze glücklich zu machen? Also
die Katze auf den Arm genommen, dann auf die Schulter,
so dass Katz' mit den Vorderpfoten den oberen Teil der
Garagenwand berühren konnte. Danach wurden die Hinter-
pfoten fast akrobatisch auf der flachen Hand balanciert,
bis die Vorderpfoten in der Dachrinne Halt finden konnten.
Ach, ist das schön wenn Kätzchen bekommen kann, was es
sich ins graue Köpfchen gesetzt hat! Zuerst wurde auf dem
Dach gethront. Dann ganz intensiv die Kante markiert und
bald darauf lange auf der Fensterbank vor den warmen
Oberlichtern die Aussicht genossen. Nach etwa 30 Minuten
gab es das Signal Allegra möchte vom Dach abgeholt werden:


Fotos: S.Schneider


Dienstag, 10. April 2012

Der Bonbonbedarf steigt ...



Und mal wieder eine Zecke, die ich der Maus zum Glück
problemlos
mit dem kleinsten Kuhfuß entfernen konnte.
Wie gut, dass es inzwischen immer mehr getreidefreie
Fleischsnacks gibt, die unsere Damen noch als Belohnung
fürs Stillhalten gerne fressen! Eigentlich hätte es schon
längst Frontline geben müssen. Aber leider reagiert das
linke Mauseauge besonders im Frühjahr sehr schnell auf
Sonnenschein, etwas Wind und wahrscheinlich auch auf
Pollenflug. Und auch bei Allegra tränt häufiger das linke
Auge. Doch lange können wir die Behandlung mit Front-
line nun nicht mehr hinauszögern, denn allein heute
sind uns 4 Zecken begegnet: Eine hatte sich bei Allegra
im Nacken festgesetzt. Bei Maus hatte sich die Zecke
kurz zuvor einen Platz unter dem Halsband gesucht,
und ein weiteres Weibchen sowie ein männchliches
Tier lauerten nicht weit voneinander entfernt auf den
Schneeglöckchen-Blattspitzen neben dem Podest am
Wiesenrand
auf uns ...

Foto: S.Schneider


Montag, 9. April 2012

Die Gelegenheit gut genutzt ...


Der so interessante Schrank hinter dem Bett
ist mal wieder geöffnet. Und während ich unter
dem Bett in den Schuhkartons unserer Teddy-
bären nach dem passenden Outfit für eine
Bärin
suche, nutzt Maus sofort die Gelegenheit:


Vom Betthaupt auf den Rücken spaziert und
nun ganz genau den Schrank inspiziert ...

Foto: W.Hein


auf Augenhöhe


Kuscheln ist für eine kleine Maus zeitweilig ganz wichtig.
Aber dann auch möglichst oft auf Augenhöhe, damit man
besser Köpfchen geben kann ...






Wenn Maus so auf dem Betthaupt sitzt und genießt,
komme ich mir wie Mama Nikita vor ...

Fotos: W. Hein


Eierwärmer ...




Foto: S.Schneider



Sonntag, 8. April 2012

morgens in der Rumpelecke




Morgens um 10 Uhr ist der Garten trotz herrlichem Sonnenschein
noch zu kalt für eine kleine Maus. Aber vor dem Treppenhaus gibt
es eine nicht österlich dekorierte Rumpelecke. Und da ist noch
Platz für eine Maus vor dem sonnigen Haus.

Foto: S.Schneider


Hasenpfötchen




Foto: S.Schneider


Freitag, 6. April 2012

Gartenidylle




Am Nachmittag, als Maus schon wieder vom Wetter genervt
im Körbchen schlief, kam dann plötzlich die Sonne raus.
Und mit ihr Allegra. Bald danach öffnete sich wieder die Tür
zum Hof, und Katz' kam mit. Nicht ganz so mutig wie noch
vor ein paar Tagen, aber die vordere Ecke des Wachholders
an den Mülltonnen unserer Nachbarn hielt für Katz' reichlich
Nachbarschafts-Informationen bereit.

Foto: S.Schneider


Mein Garten!




Jetzt weiß ich endlich ganz genau warum zumindest manche
unserer Buchsbäumchen im unteren Bereich so braun sind und
sogar absterben. Vorher hatte ich nur so eine Vermutung ...

Foto: S.Schneider


gefangene Maus ...










Und ganz schnell wieder selbst vom Kissen befreit.

Fotos: S.Schneider


Bäh-Wetter



Kalt, etwas feucht und dauergrau. Da musste Katz'
erst etwas überlegen, ob sie nicht lieber im Haus grast.
Aber dann unternahm selbst Allegra mal einen kurzen
Gartenspaziergang. Und was krabbelte am Köpfchen?
Ein Zeckenmännchen! Und wenig später entdeckte ich
auf dem Kuschelkissen im Gartenfenster sein Objekt
der Begierde. Nur verstehe ich nicht, dass sich das
Weibchen von Allegra ins Haus tragen ließ, um sich
dann am Kissen fallen zu lassen. Denn bisher hatte ich
die Fortpflanzung der Zecken so verstanden, dass das
Weibchen sich festsaugt und das Männchen sich während
des Saugaktes mit ihr auf dem Wirt verpaart. Danach
bleibt das Weibchen am Tier bis es ausreichend Blut zu
sich genommen hat, um sich dann an einer günstigen
Stelle zur Eiablage fallen zu lassen.

Eine anscheinend günstige Stelle zur Eiablage war für ein
vollgesogenes Zeckenweibchen vor ein paar Jahren mal
hinter meinem Kopfkissen: Denn als wir der kleinen Maus
damals wegen ihrer Augenentzündung kein Frontline geben
konnten,
blieb eine dicke fette Zecke unentdeckt. Und als
die Blutmahlzeit des Weibchens beendet war,
ließ sie sich
von unserer Maus fallen
, als die gerade ganz gemütlich
auf dem Betthaupt thronte ...


Foto: S.Schneider


Mittwoch, 4. April 2012

am Wiesenrand



In der Wiese erspähte Allegra am Nachmittag frisches junges Grün.
Und Katz' war richtig glücklich, denn alle anderen Stellen im Garten
hat sie bereits abgegrast. Doch leider brachte sie sich aus der Wiese
auch sogleich ein blutrünstiges Zeckenweibchen mit. Wie gut, dass
die weiblichen Tiere so ein auffälliges rotbraunes Hinterteil besitzen.
Denn so konnte ich die Zecke sofort an Allegras Kopf erkennen und
aus dem Fell pflücken. Und wo ein Weibchen lauert, ist das
Zecken-
männchen
meist auch nicht fern. Es krabbelte dann wenig später auf
der Kuscheldecke in der Fensterbank herum. Wahrscheinlich weil es
kein Weibchen mehr bei Allerga wittern konnte, begab er sich auf
die Suche nach einer neuen Partnerin ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 1. April 2012

Draußen, und nun?



Von drinnen sah das Wetter wohl irgendwie sonniger
und weniger windig aus. Aber als wir einen kurzen
Gartenspaziergang unternahmen, kam Katz' mit ...

Foto: S.Schneider


Katze komm!



Noch sitzt Allegra etwas unentschlossen
auf dem Steg. Aber dann ...
















Und hier wurde Katz' vom direkten Weg zu uns abgelenkt.
Doch kurz darauf kam sie maunzend bei uns an, um sich
ein paar Streicheleinheiten im Stehen abzuholen ...

Fotos: S.Schneider


Synchronschauen



nach rechts

geradeaus

und wieder nach rechts

Fotos: S.Schneider


Der unbequeme Weg



Warum einfach, wenn es auch komplizierter geht:
Eigentlich will Allegra doch nur zur frischen Segge auf
dem hinteren Hochbecken. Das ist von links, gleich
hinter dem Haus, auch ganz leicht zu erreichen. Aber
Katz' wählt lieber den vollgestellten Dekoweg ...

Foto: S.Schneider


Katz' wir sind lernfähig!



Tut mir leid, dass ich einfach Dein Katzenklo zum Saubermachen
und Streu austauschen mit in den Keller genommen habe, ohne
Dir vorher eine neue Kiste neben dem Küchentisch zu stellen.
Allerdings hatte ich auch nicht erwartet, dass Du Dein Klo schon
wieder benötigst. Denn solange war das letzte Mal doch gar nicht
her! Und Du hättest ja auch eine Etage tiefer in den Keller oder
in den Garten gehen können! Aber wenn es schnell gehen muss,
dann ist der Weg wohl doch schon zu weit? Und schließlich hast
Du Wolfgang vorher auch angemaunzt und nach Deiner Katzen-
kiste gefragt. Nun sei uns bitte nicht mehr böse, denn es ist ganz
logisch, dass Du Dir in Deiner Verzweifelung die Zimmerecke
ausgesucht hast,
wo normalerweise Deine Kiste steht ...

Foto: S.Schneider