Samstag, 29. Oktober 2011

Und nach dem Waldspaziergang ...


... kommt die Körperpflege:


Foto: SchneiderHein


Waldeslust



Zuerst ein wenig von der Treppe ins Unterholz schauen.

Dann etwas umherwandern.

Und danach ganz lange den Ausblick zum Kompost-
haufen und in Nachbars Garten genießen ...

Fotos: S.Schneider


Stunden später ...




Entweder Katz' hat jetzt Durst und kommt deswegen mal kurz
aus dem Wald nach Hause. Oder es gibt nun wirklich nix mehr
zum Beobachten. Doch es ist schon erstaunlich, wie viel Zeit
sie in den letzten Wochen gern im Hochwald verbringt. Aber
natürlich am Liebsten in der Dunkelheit. Und so manchen Abend
musste Wolfgang sie schon mit der Taschenlampe suchen, damit
sie ihr Insulin nicht viel zu spät bekam. Nur leider mag sie nach
ihrer Dosis und einer ausgiebigen Mahlzeit nicht nochmals in
den Garten gehen. Doch durch die zeitweilig verlängerten
Spritz-Intervalle kommt sie zumindest ab und an mal in den
Genuß einer längeren und wesentlich spannenderen Nacht ...

Foto: S.Schneider


Freitag, 28. Oktober 2011

Katz' kommt mit




Gemeinsam ist es doch viel schöner im Garten!

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 27. Oktober 2011

Und jetzt?




Da spaziert unsere Madame interessiert und munter vom Hochwald
zum Haus. Spricht mit uns, fordert uns ab und an zum Spielen auf,
genießt ausgiebig gemeinsame Schmusestunden. Wechselt mehrmals
täglich ihre Schlaf- und Ruheplätze, die sie inzwischen wieder mühe-
los erreicht. Snackt mehrmals am Tag kleine Portionen Trockenfutter
neben ihren zwei größeren Feuchtfutter-Mahlzeiten zum Insulin.
Trinkt bei relativ hohem
Trockenfutterkonsum 180 aber eher um
die 250ml Wasser - oder zeitweilig auch mal mehr. Besucht dem-
entsprechend 2 bis 4x am Tag ihr Katzenklo,
wenn es im Wald nicht
zu aufregend ist
. Und erscheint uns wieder mehr die alte Allegra
zu sein. Ganz anders, als zu der Zeit, als wir ihre Trinkmenge durch
höhere und regelmäßigere Insulingaben meist um die 200ml halten
konnten und dafür eine recht lustlose und fast ständig nur noch
müde Katze erlebten.

Und nun erhielten wir heute das Ergebnis der Untersuchung:
Der Fructosaminwert konnte leider nicht ermittelt werden - das Serum
war unbrauchbar. Die Nierenwerte sind leicht erhöht, aber noch nicht
besorgniserregend. Und der Blutzuckerwert lag bereits 7 Stunden nach
der Insulingabe bei 400 - abzüglich des Stressfaktors wären das wohl
aber immer noch 300. Doch, da sie bei unserem Tierarzt einen recht
postiven Gesamteindruck hinterließ, sollen wir uns bei den Spritz-
intervallen/der Insulin-Dosierung weiterhin von unserem Eindruck
leiten lassen. Denn die Gefahr einer Unterzuckerung besteht wohl
nicht. Und
eine Katze, die nur noch müde ist, sich kaum bewegen
mag und sich dann auch nur sehr selten für ihre Umwelt interessiert,
was hat die von gesünderen
Werten?

Taurin, eine Schüßler-Salz-Mischung und die Globulis zur Stärkung
aller Organfunktionen mischen wir dem Feuchtfutter immer noch
täglich bei, um so hoffentlich die Folgeerkrankungen der Diabetes
noch etwas hinauszuzögern. Bei erhöhten Trinkmengen gibt es
sicherheitshalber 1x pro Tag eine Tablette gegen Harnwegsent-
zündungen. Und zwei Vitamin B12 Spritzen bekommt sie noch in
den nächsten Wochen.
Ob wir danach wieder ein Mäuschen
im Haus haben werden
?

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 26. Oktober 2011

ein kurzer Snack




Auch wenn Allegra am Liebsten eine Hausdame ist,
so setzt sie für dieses Gras am Hochbecken bei
entsprechendem Wetter gern die Pfoten vor die Tür.

Foto: S.Schneider


Dienstag, 25. Oktober 2011

Entwarnung




Gestern blieb das Katzenklo 24 Stunden leer. Und da Allegra
normalerweise mindestens 2x pro Tag ihre Kiste aufsucht,
befürchteten wir auch wegen der Berührungsempfindlichkeit
nun Harnwegsprobleme. Doch nach fast 10 Jahren hat unsere
Madame plötzlich entdeckt, dass es im Hochwald ein äußerst
praktisches Katzenklo gibt. Denn so kann sie den Mäuschen
ohne Unterbrechung weiterhin auflauern. Nur die Statistik von
Trinkmenge im Verhältnis zu den Klobesuchen wird jetzt
wahrscheinlich ab und an etwas ungenauer ...

Foto: S.Schneider


drinnen im Sonnenfleck




Wenn es im Garten kälter und immer schattiger wird,
ist es an der Zeit die Sonne wieder auf dem Parkett zu genießen.

Foto: S.Schneider


Das muss Katz' genau anschauen




Wenn Blumenkinder fürs Foto auf der Treppe
im Weg stehen, dann ist Allegra gern dabei.

Foto: S.Schneider


silbriges Grau




Foto: S.Schneider


Montag, 24. Oktober 2011

Trotz Tierarztbesuch ...


... und reichlich Wind, ist die Katz' heute 9 1/2 Stunden nach
einer geringeren Insulin-Dosis richtig aufgeweckt bzw. sogar
extrem spielbereit und genießt ihr Gras weiter hinten im
Garten auf der Betonfläche.
Wie gut, dass ich dieses aus-
gesamte Gras dort extra für Allegra stehengelassen habe
!

















In den letzten Tagen hatten wir wieder häufiger beobachtet,
dass Katz' mit dem rechten Hinterlauf Probleme hatte. Zwar
längst nicht so extrem
wie noch im Januar. Aber manchmal
sackte sie im Gehen weg oder konnte nicht geradeaus laufen.
Auch wollte sie seit etwa 3 oder 4 Tagen nicht mehr an den
Hinterpfoten massiert werden. Teilweise wurde sie dabei
richtig ärgerlich. Und gestern, als Wolfgang ihre liebste Kraul-
stelle am Schwanzansatz berührte, fauchte sie ihn an und
verschwand genervt vom Kuschelplatz auf dem Bett. Noch
dazu war die Trinkmenge innerhalb von 24 Stunden wieder
angestiegen und trotzdem war das Katzenklo bis heute früh
nicht besucht. Auch sieht sie seit einigen Tagen aufgedunsener
als üblich aus - als ob sie einen Teil ihrer Tinkmenge einlagert.

Da wir ohnehin in letzter Zeit recht experimentierfreudig mit
der Insulindosis und den Spritzintervallen umgehen, wollten
wir nun sicherheitshalber endlich einmal den Fructosaminwert
erfahren. Wenn wir das inzwischen richtig verstanden haben,
gibt dieser Wert Auskunft über den Blutzuckerspiegel der letzten
2 bis 3 Wochen. Also den Zeitraum, in dem Allegra mit weniger
Insulin bzw. längeren Spritzintervallen uns wesentlich unter-
nehmungslustiger und weniger
müde erschien. Und wegen dem
Problem mit den Hinterläufen kann eine Vitamin B12-Kur jetzt
bestimmt nicht schaden. Also haben wir heute früh ganz spontan
den Tierarzt angerufen und wenig später die Katz' in den Korb
verpackt. Zumal sie ihre Insulindosis heute um 4:15 Uhr bekam
und seitdem weniger als üblich gefressen hatte. Somit war sie
außnahmsweise mal fast nüchtern für eine Blutuntersuchung,
ohne dass wir sie vorher hungern lassen mussten. Katz' war
sehr tapfer und knurrte nur etwas nach der Blutentnahme.
Und auch bei der Berührung der Nierengegend, blieb sie bei
der Untersuchung relativ ruhig. Nur
ihre häufiger hervor-
schauenden
kleinen Vampirzähnchen sind merkwürdig. Und
leider ist um diese Zähnchen inzwischen das Zahnfleisch
etwas entzündet. Das sollen wir nun möglichst oft mit Hexoral
behandeln und den Zahnbelag abreiben. Ob das
mit der Katz'
möglich ist? Die Ergebnisse der Blutuntersuchung bekommen
wir wohl erst am Donnerstag, falls sich genug Serum in der
Probe befindet. Klar gibt es inzwischen reichlich Tierarzt-
praxen, die fast umgehend die Ergebnisse liefern, aber die
sind nicht in weniger als 5 Minuten mit dem Auto zu erreichen.
Außerdem ist unser Kätzchen dort nun schon fast 10 Jahre
als Patientin bekannt. Und im Nachhinein hat es lange genug
gedauert eine gemeinsame Ebene bzw. Sprache mit unserem
Tierarzt zu finden, die Allegra zugute kommt ...

Kurz nach dem Besuch in der Praxis war das Klo bald gut gefüllt
und Katz' hat uns die spontane Aktion schnell verziehen. Nun
heißt es abwarten, ob unser gewählter Insulin-Mittelweg auch
zu einigermaßen akzeptabelen Werten führt.

Fotos: S.Schneider


Wirkt Vitamin B12 so schnell?


Als ich glaubte, Katz' hätte sich zum Schlafen in die kuschelige
und geheizte Kleiderkammer zurückgezogen, stand sie plötzlich
gegen 15 Uhr mit einer Maus im Maul im Treppenhaus. Nach dem
Motto, wenn Graswedel zu langweilig werden, dann besorge ich
mir eben selbst Spielzeug im Garten! Und als sie mich sah, ließ
sie das Mäuschen fallen. Es huschte davon, war aber auch schnell
wieder im Maul der erstaunlich flinken Allegra gefangen.

Nachdem ich blitzschnell, die Tür zum höhergelegenen Wohnraum
schloss, den Durchgang zum Schiffskeller und den Zugang zum Keller-
fenster mit gerade rumstehenden Dekokartons verbarrikadierte, griff
ich dann zur Kamera und hatte nun Zeit Allegra zu beobachten:

Hier, gleich von oben - noch auf der Treppe stehend,
während das Mäuschen die Flucht nach vorn antratt.

Nächster Halt unter dem Fensterprofil hinter den Windlichtern.

Patsch. 'Beweg dich endlich!'

'Ich seh' dich!'

Irgendwann wurde Allegra so aufdringlich, dass das Mäuschen
Richtung
Organza-Spieltuch aufbrach, das mitten im Raum lag.
Darin fühlte sich das verängstigte Tierchen einen Moment lang
anscheinend sicher. Aber für die so verspielte Katz' ist gerade
dieses Tuch schon seit Jahren der liebste Spielplatz!

Wie ich es plötzlich geschafft hatte Katz' und Maus fast
gleichzeitig vor die Tür zu befördern, ist mir im Nachhinein
absolut schleierhaft. Aber es hatte geklappt und das Mäuschen
war sehr glücklich, dass gleich neben der Gartentür zwei
äußerst praktische Dekoschalen zum Verstecken standen:

Katz' hatte das aber sofort bemerkt!

'Hallo!'

'Ich weiß, dass du da bist!'

'Ob es von hier besser geht?'

'Ich kann warten ...'

'Ich warte auch mit Abstand!'

'Und ich habe ganz viel Ausdauer!'

Das arme Mäuschen versuchte mehrmals die Flucht in alle
drei Richtungen. Aber ganz oft war nur kurz das Köpfchen
zu sehen, weiter traute sich das Tierchen nicht hervor. Auch
wenn es mich sah, verkroch es sich sofort wieder unter den
schützenden Schalen. Ein Mal steuerte es sogar direkt auf
Allegra zu, verschwand dann aber blitzschnell wieder unter
dem Fensterprofil. Doch irgendwann gelang die Flucht nach
links unter die einzukellernden Dekotiere ...

Katz' natürlich blitzschnell hinterher.

'Dazwischen muss es doch sein!'

'Ich hör' dich!'

'Ich weiß, dass du da sitzt!'

'Komm lass uns fangen spielen!'

'Ich rück' dir auf den Pelz!'

'Ist sie mir doch entwischt?'

Da hatte sich Allegra nur einen kurzen Moment ablenken lassen,
und den nutzte das Mäuschen, um ganz schnell wieder unter die
Schalen zu huschen und weiter Richtung Rosenkübel zu flüchten.
Das hatte Allegra nicht bemerkt, und sie suchte noch einige Zeit
energisch weiter. 'Irgendwo hier muss das Mäuschen doch sein!'
Sie inspizierte nochmals alles ganz gründlich, und nach etwa
5 Minuten war sich die Katz' sicher, dass ihr Spielzeug wohl ent-
kommen sein musste. Draußen war es auch ganz schön windig. Und
die Aktion hatte ohne den Fang mindestens 30 Minuten dauert.


Nun wurde es Zeit, um Einlass zu bitten.

Fressen, trinken und Mau, nochmals raus! Katz' saß vor der
verschlossenen Treppenhaustür. 'Die kann doch nicht weg
sein!' Nochmals wurde ganz genau nachgeschaut. 'Nein, Mau
ich will rein!' Nochmals etwas trinken. 'Mau, ich will raus!'
Und vor der Tür: 'Mäuschen wo bist du? Lass uns doch weiter-
spielen!' Keine Maus war da zu entdecken. 'Dann will ich jetzt
doch rein!' Eine kurze Runde im Treppenhaus. 'Oder doch
nicht?' Grüne Augen schauten sehenssuchtsvoll zum Garten ...

Und nun begabt sich Katz' auf den Steg,
ging hinter dem Teich entlang, ...


und schaute unter die Büsche. Ob sie ihr Mäuschen hier
entdeckt hatte und nun hoffte es am Teich wiederzufinden?


Katz' verschwandet im Hochwald und war
die nächsten 30 Minuten schwer beschäftigt ...

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 23. Oktober 2011

kleine Mäuse leben gefährlich




Zwar ist die erfolgreichste Zeit für unsere Kleine Maus
der frühe Abend, aber auch tagsüber sollten die Garten-
mäuschen vorsichtig sein, wenn die Maus nicht gerade
unter der wärmenden Lampe im Bett liegt. Denn gestern
und vorgestern hatte sich unsere kleine Katze jeweils
ein Mäuschen vom Mäusenachwuchs mit nach Hause
genommen und teilweise sogar genüsslich verspeist.
'Katzen würden Mäuse kaufen' ...

Foto: S.Schneider


Samstag, 22. Oktober 2011

Zwischen Scheibe und Vorhang ...



... ist zur Zeit der Lieblingsplatz von Allegra, wenn
am Nachmittag die Sonne ins Fenster scheint.

Foto: S.Schneider


Freitag, 21. Oktober 2011

Was die Maus hat ...


... will Katz' auch haben.

Ich staunte eben nicht schlecht, als Katz' eigentlich ganz vergnügt
mit mir im Garten war, sich aber zwischendurch immer mal
wieder maunzend vor mich hinsetzte und bei meinem nächsten
Schritt sofort vor mir ins Haus stürmte. Futter war genug da,
das Katzenklo sauber. Und mit ihr aufs Bett setzen wollte ich
mich an diesem herrlichen Herbsttag nun wirklich nicht. Doch
als ich ihr endlich ins Haus folgte, sprang Katz' sofort auf ihre
Kuscheldecke am Fußende vom Bett. Ah, Katzenzelt! Also die
obere Decke gelüpft, damit die kalte Allegra drunter krabbeln
konnte. Nö, jetzt nicht! Katz' wendet sich ab und spaziert zum
Kopfteil. Ah, Katze sehr kalt! Bei uns ist nämlich noch immer
die Heizung aus. Also Licht an, etwas kraulen und Katz' liegt
wenig später so auf Wolfgangs Bettseite:

Und auf der anderen Seite lässt sich die Maus die 75Watt
Glühlampenwärme auf den Bauch scheinen. Aber das ist
immer noch günstiger als ein Tierarztbesuch wegen einer
Erkältung. Oder mit Allegra wegen einer Blasen- bzw.
Harnwegsentzündung. Denn bei ihr freuen wir uns viel
zu sehr über jeden Tag, an dem sie gern eine Pfote
vor die Tür setzt!

Foto: S.Schneider


Freitag, 14. Oktober 2011

Kein toller Gartentag ...



... denn hier liegt viel zu viel an abgeschnittenen Zweigen
an
meiner Haussichtsplattform rum. Schließlich betrete ich
doch auch nur gefegte Wege
!

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 13. Oktober 2011

Bauch kraulen!



Fast jeden Abend, wenn ein Herr Hein abends aus dem Büro kommt,
steht eine schöne Katz' schon erwartungsvoll auf dem Bett, um ihn zu
empfangen. Und wenn er dann endlich genug Zeit für seine Dame hat,
wirft sie sich unter der Leuchte auf die Seite und fordert ihn zu
einer Runde Bauchkraulen auf ...

Foto: S.Schneider


kleine Rotznase


Auch wenn sich die kleine Maus schon oft wider aller Vernuft
in große und manchmal gefährliche Abenteuer begab, so weiß
sie trotzdem was ihr zur Zeit gut tut:


Denn bei dem regnerischen Wetter der letzten Tage
hatte sie sich trotz
der anschließenden 75 Watt-Wärme
Behandlung
einen Schnupfen eingefangen. Daher bleibt
sie nun überwiegend im Bett und war gestern Abend
auch recht bald von ihrer Gartentour zurückgekehrt.

Foto: S.Schneider


Übrigens hat sie dieses Verhalten - sich unter wärmende
Glühlampen zu legen, bereits aus ihrer Katzenkinderstube
mitgebracht. Wahrscheinlich ein Lernerfolg,
als sie mal
in die Badewanne gefallen war
und sich anschließend unter
einer Rotlichtlampe aufwärmem konnte ...