Dienstag, 30. August 2011

blaue Katze an blauem Gras



Foto: S.Schneider


Von 4 bis 6 Uhr morgens ...


... war die kleine Maus schon im Garten unterwegs.

Und danach schnell unter die 75 Watt Glühlampe!

Foto: S.Schneider


Madame Plüschpelz




Katz' ist für den kühlen Garten warm genug angezogen!

Foto: S.Schneider


Freitag, 26. August 2011

Dienstag, 23. August 2011

auf neuem Papier




Das Treppenhaus ist gesaugt, und das zerfetzte Kuschelpapier
entsorgt. Aber ohne Raschelpapier und Organzatücher wäre
so ein Katzenleben nur halb so schön ...

Foto: S.Schneider


nachdenkliche Maus




Foto: S.Schneider


Samstag, 20. August 2011

Freitag, 19. August 2011

Und wenn es wieder kälter wird ...


... dann haben wir jetzt vorgesorgt:

Denn dieses Mal habe ich den Termin am 1.September nicht
verpasst, sondern noch schnell einige 60 Watt Glühlampen besorgt.
Und ganz versteckt im Regal gab es sogar noch illegale 75 Watt
Glühlampen! Jetzt kannst Du es noch lange
muckelig warm haben!

Foto: S.Schneider


natürliche Wärme von oben ...




So gefällt der Maus der Sommer!

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 18. August 2011

In der Rumpelecke ...




Wenn es nach unserer Katz' geht, dann brauche ich im Treppenhaus
nicht aufzuräumen oder zu saugen. Denn sie betrachtet den Garten
meist lieber hinter Glas und hat bei der fast ständig geöffneten Tür
etwas Garten im Haus. Aber ganz wichtig ist für sie altes zerfetztes
Seidenpapier auf ihrem Sitzplatz!

Foto: S.Schneider


Sonntag, 14. August 2011

Überhaupt kein Geburtstagswetter!



Aber zum Glück war der gestrige Tag ein schöner
langer Gartentag zum Reinfeiern. Und im Treppenhaus
ist es bei geöffneter Tür ja fast wie draußen ...

Foto: S.Schneider


Samstag, 13. August 2011

In diesem Körbchen ...



... kam an einem Samstag vor 17 Jahren dieser kleine Kater
in unser Leben. Er hat viel verändert und auch dazu beigetragen,
dass wir nun schon über 9 Jahre glücklich mit unseren beiden
grauen Damen zusammenleben.

Ich bin mir sicher, dass dieser eigenwillige Herr das Leben
meiner Großmutter bereichert hat und ihrem Leben oftmals sogar
einen Sinn geben konnte. Denn ihrem Hausarzt erzählte sie mal
vor vielen Jahren: 'Ich muss ja noch weiterleben, denn sonst ist
der Kater alleine!' Meine Mutter, die damals die Kater-Versorgung
schon überwiegend übernommen hatte, saß in dem Moment
daneben! Aber schon allein den Türöffner für ihren Kater zu spielen,
war ein guter Grund, um mehrmals am Tag die steifen Glieder
zu bewegen. Als meine Großmutter nicht mehr unbeaufsichtigt im
Haus bleiben konnte und später pflegebedürftig wurde, war es ihr
aber noch lange Zeit wichtig zu wissen, was der Kater macht. Und
selbst als sie schon lange in ihrer Kinderzeit angekommen war,
kam selten, aber ab und an doch noch die Frage, wo denn
der Kater gerade sei.

Dabei haben wir ihr den kleinen Kater untergeschoben. Denn
obwohl wir extra in Anzeigen nach grauen Katzen suchten, haben
wir ihr erzählt, dass wir ihn davor retten mussten, von einem
Auto auf belebten Straßen rund um einen ostfriesischen Bauerhof
überfahren zu werden. Ich bin mir sicher, dass es richtig war ihr
dieses 'Bärchen' aufzubinden. Auch wenn wir eine größere Lügen-
geschicht um ihn spinnen mussten und erst Jahre später meiner
Mutter die Wahrheit erzählten:

Klein Katze war nämlich als geimpfter fast 11 Wochen alter Kater,
im Heißen Draht für 200,- DM inseriert, und als Silbertabby be-
schrieben. Was ein Silbertabby sein sollte? Beim Telefonat hieß
es, wir sollten einfach vorbeikommen und ihn anschauen, er
hätte ja so eine Art graues Fell. Also gegen Mittag auf nach
Winsen an der Aller zum Katergucken. Dort war Wolfgang dem
kleinen geringelten Katerschwanz, den man hinter dem Sofa im
Wohnzimmer ab und an erahnen konnte, sofort erlegen. Ich war
zögerlich, aber nach dem Motto jetzt oder nie, wurde schnell
noch dieses weiße Körbchen und eine Katzenkinder-Erstaus-
stattung in Celle besorgt und dann zurück zum kleinen Kater.
Dort wurde der Kaufpreis bezahlt, der Impfpass mit dem
Namen 'Bärchen' übergeben und bald darauf das winzige
Etwas gepackt, ins Körbchen verfrachtet, und wir wurden
schnell verabschiedet.

Bei Maus & Allegra verlief das alles ganz anders: Mit Vor-
besichtigung und entsprechender Vorbereitungszeit für das
neue Zuhause der Katzenkinder. Aber vielleicht fiel es seiner
damaligen Besitzerin auch einfach nur schwer Abschied zu
nehmen. Denn nachdem sie einige Wochen später einen
Schwung Fotos von uns bekam, fragte sie telefonisch nach
wie es ihm ginge und ob er sich eingelebt hatte. Irgendwann
war sie dann allerdings unbekannt verzogen.

Tja, und wir hatten damals in Winsen nun ein wimmerndes
Katertier im Auto, das im Körbchen auf meinem Schoß saß.
Und eigentlich sollten wir schon bald bei meiner Großmutter
in Braunschweig eintreffen, um sie über das Wochenende
'einzuhüten'. Meine Mutter war damals gerade ein paar Tage
verreist und wurde vor vollendete schnurrende Tatsachen
gestellt. Aber ein
Zwischenstopp in unserer Wohnung in
Hannover
war zum Packen für das Wochenende notwendig.

Bei meiner Großmutter angekommen, die sich genau wie
meine Mutter immer wieder gegen eine neue Katze im Haus
ausgesprochen hatte, war der 'Tieger' sofort ein 'Bibi'.
So hieß nämlich
der kleine Kater, der vor inzwischen
41 Jahren irgendwann im August ins Haus kam
. Damals
setzte sich das kleine Mädchen auf dem Foto in den Kopf,
dass dieser winzige wohl nur 6 Wochen alte Kater, den sie
schon den ganzen Tag auf einem
Gutshof in Heyersum in
der Nähe von Hildesheim
, mit sich umhertrug, abends
unbedingt mit musste. Mein Großvater war strikt dagegen.
Doch schon bald waren er und Kater Bibi eine Liebe
fürs Leben. Aber das ist eine andere Geschichte ...

Und genauso, wie meine Großmutter nach der Testphase
den kleinen grauen Bibi nicht wieder hergeben wollte,
erging es bald auch meiner Mutter sehr ähnlich. Als sie nach
2 Wochen aus dem Urlaub kam, da saß Wolfgang nämlich
im Wohnzimmer mit lang ausgestreckten Beinen und darauf
ein gaaanz langer kleiner müder Miesekater. Leider habe ich
davon kein Foto, aber dafür entstand
dieses Bild ....

Seitdem sind noch viele Fotos dazu gekommen, die fast alle
in
diesem und diesem Fotoalbum bis 2004 einen Platz gefunden
haben. Im Laufe der Jahre wurde es allerdings immer schwieriger
für mich ihn zu fotografieren, da ich die Böse war, die ihn ab
und an zum Tierarzt bringen musste. Also brauchte nur mein Auto
in die Einfahrt zu fahren, und ich sah nur noch etwas Graues
davonhuschen. War ich jedoch gerade auf dem Weg nach Hause,
erschien Herr Katze wieder auf der Bildfläche. Nur wenn es Roast-
beef oder Lachs gab, traute er sich trotzdem auch mal an mich
heran. Doch
diese Fotos konnte Wolfgang zum Beispiel nur aus
sehr sicherer Entfernung von ihm machen. Aber er hatte ja
seine zwei Bezugspersonen im Haus!

Ab Herbst 2008, als meine Großmutter dauerhaft bettlägerig
wurde, war es dann jedoch nur noch eine Person - meine Mutter,
die sich um Herrn Katze kümmerte. Im Winter 2009/2010 wurde
er immer sonderbarer, zog sich oft zurück und verbrachte viele
Wintertage allein in meinem recht kühlen ehemaligen Kinder-

zimmer oder im Keller. Zwischendurch biss er dann meine Mutter
auch mal ganz unvermittelt in die Hand, und Ende März 2010
begann sein Leidensweg. Wahrscheinlich, weil die Tierärzte
nur die Symptome seiner heftigen Maulentzündung mit Anti-
biotika und Cortison behandelten, anstatt sich auf die Suche
nach der Ursache zu begeben. Was dann geschah, habe ich zum
größten Teil hier auf dem Blog gepostet. Ein paar Beiträge
fehlen jedoch noch, die ich irgendwann vielleicht einmal
einfügen werde. Zumal der 21. August 2010 fehlt. Der Tag, an
dem ich über sein sofortiges Lebensende entscheiden sollte,
mich aber für sein Weiterleben entschieden habe. Der Tag,
der Dank der sofortigen moralischen Unterstützung
der
mobilen Tierheilpraktikerin
für mich eine in vielfacher
Hinsicht entscheidende Wendung in meinem Leben, meiner
Einstellung zum Leben und zum Umgang mit Medikamenten
für Mensch & Tier bedeutete.

Nun mag der ein oder andere denken 'Und der arme kranke Kater
musste das ausbaden und darunter leiden!' Aber er hatte fast
jederzeit die Möglichkeit sich unserer Nähe und Fürsorge zu
entziehen. Doch je schlechter es ihm ging, um so mehr forderte
er Hilfe ein und bekam sie selbstverständlich von uns. Diese sehr
pflegeintensive Zeit war voller Zweifel und Unsicherheit, aber
hatte auch viel mit Nähe zu tun. Sicherlich hatte er zeitweilig
gelitten und so manches Mal, wenn er sich in seine Beete verzog
oder eine kleine Gartenrunde drehte, waren wir uns sicher,
dass er sich nun zum Sterben zurückziehen würde. Aber irgend-
etwas hinderte ihn anscheinend sein kleines Erdendasein auf-
geben zu wollen. Die Tierheilpraktikerin hatte damals im August
vermutet, dass, wenn die Lichtinsentität im Herbst abnimmt, und
es allmählich im Garten kälter wird, dass er dann vielleicht bereit
wäre. Was dann endlich am 10. November 2010 auch geschah.
Vielleicht hätte ich ihm den letzten Weg erleichtern können,
aber mir schien, er hätte sich dagegen gewehrt. Es wäre bei
ihm wahrscheinlich nicht die Sterbehilfe gewesen, die man
eigentlich mit dem Begriff verbindet ...

Allerdings bin ich nach wie vor der Meinung, dass es dann
auch eine notwendige Konsequenz ist, sehr viel Zeit und
innere Ruhe für das pflegebedürftige Tier aufzubringen.
Man kann es eben nicht mehr längere Zeit sich selbst über-
lassen, wie es im Idealfall bei einer selbstbewußten Katze
der Fall ist, die einfach kommt, wann es ihr passt und
einfordert was sie braucht.


Donnerstag, 11. August 2011

Mit dem Wetter unzufrieden ...



Da sitzt die kleine Katze nun unentschlossen auf dem Rand
des Hochbeckens am Teich
. Im Garten ist es windig, oftmals
in den Beeten zu feucht zum Sonnenbaden, und außerdem
kommen in den lauschigsten Ecken die Zecken angekrabbelt.
Da gibt es nur morgens & nachmittags einen kurzen Garten-
spaziergang und der Rest des Tages wird auf dem Bett, in
der Festerbank oder besser gleich im Wäscheschrank im Bad
verschlafen. Und nachts, wenn alle Katzen grau sind, und der
Wind etwas abflaut, dann geht eine kleine Maus auf Wander-
schaft um nach Mäuschen Ausschau zu halten ...

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 4. August 2011

Insulin-Schlaf beendet




Auch wenn wir häufig gelesen haben, dass man Katzen zuerst
füttern und ihnen erst danach das Insulin verabreichen soll,
verweigert unsere Katz' vor der Spritze fast jegliches Feucht-
futter. Und wir bieten ihr reichlich Abwechselung in ihrem
Feuchtfutter-Speiseplan! Daher gibt es f
ür sie erst den Pieks,
und dann beginnt ein ganz besonderes Ritual auf dem Bett:
Herr Hein füttert Madame mit ein paar Körnchen Trocken-
futter an und setzt ihr danach das Schälchen mit Feuchtfutter
und der Schüßler-Salz & Globuli-Mischung vor. Dann wird etwas
Flüssigkeit geschlabbert und wieder Trockenfutter eingefordert.
Meist tritt die graue Dame schon etwas zurück, wenn die ersten
Körnchen verspeist sind. Doch ein Herr Hein gibt nicht nach:
Wieder werden drei Körnchen gereicht und das Feuchtfutter-
schälchen wird nochmals untergeschoben. Je nach Futtersorte
verschwinden so nach und nach dann doch 10 bis 40g Futter
im Katzenmagen ...

Je nachdem, wie gut das angebotene Feuchtfutter nach der
Insulinspritze schmeckt, wie das Wetter gerade ist, oder ob es
sonst noch Gründe dafür gibt danach noch etwas aufzubleiben,
verläuft fast jeder Tag anders. Aber meist verschwinde die Katz'
dann spätestens nach einer Stunde, um das Insulin zu verschlafen.
Im günstigsten Fall dauert es nur 5 bis 6 Stunden bis sie wieder auf
der Bildfläche erscheint. Aber es können durchaus auch 10 bis
12 Stunden werden, die unsere graue Dame danach fast nur ver-
schläft. Ihr Körper scheint je nach aufgenommener Futtermenge,
Tageslaune oder Aktivitätsgrad das Insulin ganz unterschiedlich
zu verarbeiten.

Aber heute erscheint sie schon gegen 16:30 Uhr auf dem Steg und
verbrachte viel Zeit im Garten!

Foto: S.Schneider


Maus liebt ihr Loch




An sonnig-warmen Tagen hält sich die Maus gern
an ihrem Mauseloch auf. Wie gut, dass wir den Steg
frühestens im nächsten Frühjahr erneuern wollen!

Foto: S.Schneider


Dienstag, 2. August 2011

Endlich wieder Sommer ...




... da hält sich sogar unsere Hausdame mal wieder im Garten auf!

Foto: S.Schneider


Montag, 1. August 2011

ein fast perfektes Gangbild



Es gibt gute und schlechte Diabetes-Tage. Dieser hier gehört
zu den guten Tagen! Denn Katz' sprang aus dem geöffneten
Wohnraumfenster auf die ca. 1,5m tiefer liegende Hofeinfahrt,
erkundet mutig Nachbars Haus & Hof und ist dabei auch gut auf
den Pfoten unterwegs. Sie spricht mit uns, und auch die tägliche
Trinkmenge und die Klobesuche sind für ihre Umstände zur Zeit
im erträglichen Bereich. Das kann morgen allerdings schon wieder
ganz anders sein! Aber heute freuen wir uns, dass sie es sogar
schafft vom Hof auf die etwa 80cm hohe Kommode zu springen
und von dort mühelos auf die Fensterbank gelangt, um dann
selbstständig wieder im Haus anzukommen.

Im Gegensatz zu den vielen Diabetes-Empfehlungen bekommt
unser Kätzchen ihre gleichbleibende Insulin-Dosis schon seit
einigen Monaten nicht mehr alle 12 Stunden, sondern wir varieren
ihre Spritzzeiten. Manchmal sind es sogar 2 bis 3 Stunden mehr.
Und da unsere grauen Damen sich eh' eher nach dem Wetter als
nach uns richten, gibt es selten einen geregelten Tagesablauf.
Je nachdem, wie lange sie schläft, wann sie den Fressnapf auf-
sucht, und ob sie viel oder weniger Wasser am Tag trinkt, be-
kommt sie dann ihre Insulin-Dosis. Ein guter Hinweis für die zu
ihr passenden Spritzabstände ist auch ihr Verhalten: Ist sie ge-
sprächig und unternehmungslustig, dann liegen wir richtig. Zieht
sie sich jedoch zurück und bleibt stumm, dann macht es Sinn
die Intervalle zu verlängern. Denn dann macht sie das Insulin
zu müde und träge. Allerdings bedeutet das für uns auch mal,
dass nachts um 3 Uhr der Wecker klingelt - alles für die Katz!

Aber mit dieser Methode hat sich ihr Gangbild
im Vergleich
zum Januar
erheblich verbessert ...

Foto: S.Schneider