Samstag, 30. Oktober 2010

Eigentlich ist es ja eher Allegra ...


... die es schafft, mich ab und an mitten in der Nacht zu wecken,
da sie vorzugsweise auf dem Bett ihr Nachtmahl erbricht. Aber
heute um 5 Uhr war es mal die kleine Maus, die mit jämmerlichem
Maunzen hinter dem Bett ihr Futter herauswürgte. Allerdings kurz
danach fraß sie etwas Gras in der Fensterbank und wenig später
passte trotzdem schon Trockenfutter in den kleinen Katzenmagen.
Morgens wollte sie dann wieder ganz selbstverständlich in den
Garten und kam danach zum Kuscheln im Bett vorbei.

Danach verschlief den Tag im Körbchen.

Leider habe ich mir bisher nicht notiert, wann ihr kleiner Magen
mal rebellierte. Aber soweit ich mich erinnere, waren es in den
letzten Monaten 3x. Meistens morgens am Wochenende und nach
einer etwas längeren Gartennacht. Ob sie sich vielleicht zu Parties
in den umliegenden Nachbargärten eingeladen und sich dort den
Magen verdorben hatte?

Allerdings hatten am Freitagmorgen unsere Damen und Herr Katze
Feuchtfutter aus derselben Packung bekommen. Ob das Problem
vielleicht mit dem Futter zusammenhing? Herr Katze fraß recht
viel davon, Maus etwas und Allegra war gestern von der ange-
botenen Sorte wenig begeistert und ließ sie stehen.

Foto: S.Schneider


Freitag, 29. Oktober 2010

Gartenpicknick



Das hätte ich nach dem gestrigen Telefonat mit
meiner Mutter nun überhaupt nicht erwartet ...

Sie schilderte mir, dass Herr Katze morgens im Keller einfach
auf seinem Lager liegen blieb. Und auch im Wintergarten war
er gestern nicht sonderlich bewegungsfreudig. Und am Nach-
mittag lag er zeitweilig sogar im leichten Regen auf dem Rasen.
Insgesamt erschien er ihr wesentlich schwächer und konnte
sich kaum noch auf den Pfoten halten. Solche Schilderungen
ließen mich heute wieder mit sehr gemischten Gefühlen zu
ihm fahren. War heute der Tag gekommen, um seine Tierärztin
zu uns in den Garten zu bitten?

Doch immer wenn wir glauben, dass seine Zeit gekommen ist,
dann bewies uns das Katertier bis jetzt das Gegenteil: Denn
schon am Morgen erhob er sich wieder von seinem Kellerlager
und kam meiner Mutter entgegen. Heute konnte es plötzlich
nicht schnell genug in den Garten gehen. Spürte er vielleicht,
was für ein herrlicher Herbstag draußen auf ihn wartete? Und
als ich wenig später zum Wintergarten kam, stand er erstaunlich
schnell von seiner Liegematte an der Schiebetür auf und kam
sogar erwartungsvoll auf den Rasen spaziert. Roastbeef? Dort
verließen ihn jedoch seine Kräfte. Ich holte ihm eine Matte,
für den nassen Rasen. Und das eilig gefüllte Futterschälchen
wurde sogleich genüsslich mitten im Garten verspeist. Das
herrlich saftige Roastbeef wurde dann allerdings wenig
später auf der Katerliege serviert ...

Foto: S.Schneider


Zwischendurch ...


... verwundert uns das Katertier:

Denn seit einigen Wochen sahen wir Herrn Katze
nur noch im Liegen vor seinem Futternapf. Und
plötzlich sitzt er heute wieder fast
normal davor.
Allerdings dauerte dieser besondere Moment leider
nicht sehr lange. Er nimmt sein Futter weiterhin
lieber
auf der Gartenliege im Liegen ein.

Foto: S.Schneider


Und Allegra scheint diese Körperhaltung trotz Insulin
nun auch beim Trinken und Fressen zu bevorzugen ...


Noch vor 2 Jahren ...


... stellten wir meine Großmutter im Rollstuhl auf den Rasen,
damit sie sich noch etwas an ihrem Garten erfreuen konnte.
Und heute, als Herr Katze gegen Abend auf seiner Matte an der
Schiebetür des Wintergartens lag und sehnsuchtsvoll in seinen
Garten schaute, trug ich ihn nun auf den Rasen unter den Apfel-
baum, damit er seinen Garten mal wieder aus einer anderen
Perspektive betrachten konnte.

Erstaunlicherweise blieb er auf seiner Matte liegen,
schaute sich einige Zeit interessiert um und wechselte
dabei häufiger seine Liegeposition.

Als er genug geschaut hatte, legte er ganz selbst-
verständlich sein Köpfchen auf die Pfoten ...

und rollte sich wenig später zum Dösen zusammen.
Nach einiger Zeit war er jedoch verschwunden.
Ich entdeckte ihn ein paar Meter entfernt unter der
Zuckerhutfichte an der Grenze. Dort verweilte er
noch etwas und wanderte dann zurück zum Winter-
garten. Die letzten 2 Meter waren allerdings zu
beschwerlich, so dass ich ihn auf seine Liege trug
und in sein Laken hüllte. Doch er zog es vor auf
dem Tuch zu liegen.

Gegen 18:30 Uhr war es so dunkel, dass ich ihn für die
Katerwäsche ins Haus brachte. Aber an diesem herrlich
warmen Herbststag konnte er seinen Garten nochmals
fast 8 Stunden genießen. Und das Roastbeef schmeckt
im Garten auch viel besser!

Fotos: S.Schneider



Nachtrag Samstag 30. Oktober 2010:
So schön, wie der gestrige Gartentag für ihn auch war,
so scheinen seine Krankheiten nun immer mehr zu
Komplikationen zu führen. Schon gestern war sein Kot
eher gräulich, weich und stinkend. Und in der Nacht
hatte er sein Futter erbrochen. Vielleicht ist es nur ein
vorrübergehendes Problem, aber bei seinen gesammelten
Krankheiten ist es ohnehin schon erstaunlich, dass sein
kleiner Körper bis jetzt noch nicht aufgegeben hat.

Doch wie mir meine Mutter am Nachmittag berichtete,
hatte er am späten Vormittag trotzdem Appetit und
behielt das Futter im Körper ...


Donnerstag, 28. Oktober 2010

tiefergelegt



Diese Futterhaltung kannten wir bis jetzt nur vom Katertier.
Allerdings führt er uns diese liegende Körperhaltung beim
Fressen nun schon
seit Anfang September vor.

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 27. Oktober 2010

abends kurz vorm Pieksen ...












Fotos: SchneiderHein



Das sind 14,- Euro Caninsulin ...



... die reichen bei Allegra zur Zeit für 14 Tage, wenn sie 2x täglich
eine Dosis von 5 Einheiten erhält. Aber in den nächsten Tagen werden
wir ihre Dosis wohl sogar nochmals erhöhen müssen, damit sie viel-
leicht wieder etwas bewegungsfreudiger wird. Denn im Moment legt
sie sich schon nach wenigen Metern auf den Boden, überlegt sehr
genau, ob sie in die Fensterbank springt oder mal im Treppenhaus
vorbeischaut. Die Versuche, sie zum Spielen mit einem Graswedel
zu bewegen, scheitern kläglich. Meist schaut sie dem Wedel nur
hinterher und patscht noch nicht einmal mehr mit der Pfote. Unser
Tierarzt macht uns jedoch wenig Hoffnung, dass die 3 Vitamin B12-
Spritzen ihre Beweglichkeit wieder verbessern können. Zwar gibt
es
Medikamente, die vielleicht ihre Neuropathie lindern könnten -
aber schon jetzt entwickelt sie immer häufiger Strategien sich der
so wichtigen Insulin-Injektion zu entziehen. Oder es kommt nicht
die ganze Dosis in der Katze an, weil sie davonspringt wenn sich die
Nadel nur dem Fell nähert. Daher ist sie noch immer nicht optimal
eingestellt. Ihre Trinkmenge liegt jetzt im Idealfall bei 200 ccm
Wasser, und sie besucht ihr Katzenklo etwa 2 bis 3x am Tag. Also
kommen bei Allegra zur Zeit zum Insulin noch Spritzen, ganz feine
Injektionsnadeln, Teststreifen zur Blutzuckerkontrolle, häufigere
Tierarztbesuche, Diät- & Feuchtfutter mit höherem Fisch- und
Fleischanteil in kleinen Döschen, Nahrungsergänzungsmitel und
verschiedene Schüßler-Salze hinzu ...

Wer eine Katze hat oder hatte, die zeitweilig mal krank war,
der ahnt, was so ein Hausmitbewohner plötzlich zusätzlich zum
üblichen Futter, Katzenstreu und Ausstattung kosten kann. Schon
damals, als wir uns überlegten, dass wir mit 2 Katzen unser Leben
teilen wollten, stand für uns fest, dass für diesen Fall eine unan-
tastbare Rücklage sinnvoll wäre. Zu der riet uns auch unser Tier-
arzt gleich beim ersten Vorstellungstermin mit Maus & Allegra.

Von unserem ersten
Kater Bibi - einem Wald- & Wiesenkater,
der 1970 auf einem Landgut geboren wurde - waren wir dies-
bezüglich sehr verwöhnt. Denn er musste nur 1x zur Kastration
zum Tierarzt. Und dann nochmals im hohen Alter wegen eines
vereiterten Zahns, der ihm sofort problemlos in der Praxis
gezogen wurde. Auch ohne Impfungen, Wurmkuren, Nahrungs-
ergänzungsmittel oder gar Seniorenfutter erreichte er als
Siedlungskater das stolze Alter von 19 Jahren. Im Gegenteil,
ihm schmeckte bis ins hohe Alter gekochte Lunge, ab und an
etwas Trockenfutter und beim heute so verteufelten Dosenfutter
aus dem Supermarkt hatte er bestimmte Vorlieben - wehe
die Sorte war ausverkauft! An Feitertagen gab es etwas Schier-
gehacktes und meist durfte er dann die Bratenteller ablecken.
Im Herbst 1989 nahm er merklich ab, trank mehr und wurde
schwächer. Aber selbst an seinem letzten Tag im Dezember
schaffte er es noch sein Haus zu umrunden, schlief danach im
Wohnzimmer auf dem Sofa und kam abends wie üblich in den
Keller, wo er dann in der Nacht verstarb.

Mit dem
kleinen grauen Kater war es 1994 alles schon ganz anders.
Bei ihm erhielten wir dann gleich bei der Übergabe den Impfpass.
Und neben den jährlichen Impfterminen waren etwa ab seinem
6 oder 7. Lebensjahr zusätzliche Tierarztbesuche wegen einer
Blasenentzündung oder seiner Struvitsteine erfolderlich. Schon
damals musste ich schlucken, was eine kurze Untersuchung, eine
Antibiotika-Spritze und Diätfutter dann für Beträge an der Praxis-
Kasse ergaben. Zum Glück besserte sich sein Zustand meist recht
schnell, so dass nur noch eine harnansäuerende Paste und Spezial-
futter erforderlich waren. Bis sich der kleine Dickkopf mal wieder
im Garten verkühlte ...

Was dann plötzlich für Summen zusammenkommen, wenn die Tier-
ärzte trotz Blutentnahme eigentlich immer noch im Dunkeln tappen
und fast 4 Wochen lang nur alle 2 bis 3 Tage zu Antibiotika, Cortison,
Schmerzmittel, Infusion und Aufbau-Nahrung raten, das durfte ich nun
im April dieses Jahres feststellen. Und
am Ende der Behandlung stand
die 'für sein Alter vertretbare Langzeit-Cortisonspritze', die bei ihm
Diabetes mellitus auslöste. Wahrscheinlich haben seine Nieren auch
schon damals unter der Behandlung mit Schmerzmitteln gelitten.
Wenn sich Herr Katze nicht so standhaft gegen die heimische medi-
zinische Versorgung wehren würde, dann hätten wir nach der Diagnose
sicherlich keine Kosten und Mühen gescheut. Doch ihm muss es schon
sehr schlecht gehen, damit er uns bei der Verabreichung von Medi-
kamenten nicht kraftvoll in die Hände beißt ...

Wer plant, sich ein Kätzchen, eine ältere Katze oder überhaupt
ein Tier anzuschaffen, der sollte sich diesen Schritt wirklich sehr
genau überlegen
. Denn nicht nur der nächste Urlaub ist eine Heraus-
forderung an Tier & Halter und erfordert meist etwas Organisations-
talent. Auch Krankheiten und andere 'Macken' scheinen heutzutage
wesentlich häufiger aufzuteten. Und es ist ratsam, genug für even-
tuelle Krankheitskosten einzuplanen. Denn gerade ein krankes Haus-
tier
aus Kostengründen abgeben zu müssen, ist das Schlimmste, was
man seinem Tier antun kann.

Allerdings verhält es sich in dem Fall von Cecie ganz anders, die
dringend ein liebevolles Zuhause für ihren 8 Jahre alten Kater
Jamie sucht
...


Dienstag, 26. Oktober 2010

im Licht schlafen




Foto: W.Hein


Hast Du nichts mitgebracht?



Mein Futterschälchen ist doch schon leer!

Und ich habe schon wieder Hunger!


Fotos: S.Schneider



Wenn die Folie raschelt ...



... dann hebt sich das Katerköpfchen erwartungsvoll.

Und falls es dann nicht schnell genug geht, richtet er
sich sogar etwas von seinem kuscheligen Lager auf, ...

um kraftvoll zuzubeißen. So verschwanden 2 1/2 Scheiben
herrliches Roastbeef im schnurrend-glucksenden Katertier.

Nach etwa einer Stunde fand nochmals eine kleine Fleisch-
Portion Platz im Katerbauch. Danach war er jedoch so müde,
dass ich ihm reichlich verfilztes Fell über den Hinterläufen
herausschneiden konnte. Erschreckend ist nur, dass sich beim
anschließenden Kämmen büschelweise Fell an den Hinter-
läufen löste, und dort immer mehr Haut zu sehen ist.

Die letzte Scheibe Roastbeef gab es dann nach einem langen
sonnigen Tag im Wintergarten als kleine Entschädigung für die
leider wieder notwendige Katerwäsche ...

Fotos: S.Schneider


Montag, 25. Oktober 2010

Sonne ausnutzen



Jetzt scheint die tieferstehende Sonne weiter in den Raum.
Da nutzt Allegra ihr Sprungkissen vom Bett doch gleich mal
als neuen Schlafplatz.

Foto: S.Schneider


Sonntag, 24. Oktober 2010

husch ins Körbchen



Nun hat die kleine Maus den Weidenkorb neben dem Schaffell
für sich als Schlafplatz wiederentdeckt. Kaum vorstellbar, dass
Maus & Allegra mal gemeinsam in diesem Körbchen schliefen ...

Foto: S.Schneider


von der Arbeit abhalten




Foto: S.Schneider


Samstag, 23. Oktober 2010

Lang, lang ist es her


Doch plötzlich steht die Maus mal wieder vor dem Bett,
fängt an
zu treteln und kuschelt sich wenig später aufs Fell.


Foto: S.Schneider


gekrault




Foto: S.Schneider


Wochenend & Sonnenschein




Foto: S.Schneider


Fesselungskünstlerin




Foto: W.Hein


Freitag, 22. Oktober 2010

Etagenbett




Foto: W.Hein


in Sichtweite



Endlich liegt die kleine Maus nach ihrem Morgenspaziergang
wieder auf der Fensterbank gegenüber vom Bett.

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 21. Oktober 2010

Lachs ist auch wieder lecker!


Die Lachs-Saison hat begonnen:





Erst nach 4 Scheiben Lachs ohne Toskanarand konnten wir
den restlichen Fisch essen, während Herr Katze sich noch
etwas vom Mittagsmahl auf meinem Schoß ausruhte:

Vielleicht können wir ihn nun ab und an
mit Lachs im Wohnzimmer halten ...

Fotos: S.Schneider



spät aber trotzdem



Heute kam Herr Katze wegen des herbstlich-feuchten Wetters
erst gegen 14 Uhr in den Wintergarten. Und als er zwei Stunden
später auf der Matte an der Schiebetür lag, versuchte ich ihm
nochmals ein kuscheliges Plätzchen im Wohnzimmer anzubieten.

Foto: S.Schneider



Heute mal kein Waschtag



Bis jetzt war es sinnvoll den alten Herrn alle 2 bis 3 Tage
zu waschen. Doch heute war sein Fell weniger verklebt.
Da nutzten wir die Gelegenheit ihn mal wieder etwas zu
kämmen. Sein Fell ist immer noch erstaunlich weich, und
zeitweilig scheint er sich sogar selbst noch zu pflegen.
Allerdings gibt es nun immer häufiger ein paar verfilzte
Stellen, die nur noch herausgeschnitten werden können.
Das ließ er jedoch nicht zu und wollte dann leider in
den Keller - sein zweitliebster Aufenthaltsort ...

Damit er an diesem Tag nicht zu viele Stunden im Keller
verbrachte, holte ich ihn am Abend nochmals ins Wohn-
zimmer. Nun blieb er sogar einige Zeit an der Sessellehne
liegen und genoß es zeitweilig gestreichelt zu werden.

Foto: S.Schneider


Freude



Auch wenn die Maus etwas grummelig-müde schaut,
so ist es doch schön, sie nach langer Zeit mal wieder
auf der Fensterbank im Wohnraum zu sehen.

Foto: S.Schneider


Doch nur eine Langzeitlaune?



Heute früh kam die Maus endlich mal wieder zum Kuscheln vorbei
und blieb dann sogar noch ein Weilchen im Bett liegen. Auch vor
dem Katzenfenster konnten sich unsere beiden Katzendamen nach
einer kleinen Kampfeinlage zumindest einige Zeit mit dem Hintern
anschauen. Wird es der Maus nun vielleicht zu einsam auf ihrem
grauen Plüschkissen in der Kleiderkammer?

Foto: S.Schneider


Bodenleben ...



... morgens auf dem Kissen vor der Heizung.

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 20. Oktober 2010

Und unser drittes Kummerkätzchen ...



Denn diese inzwischen 9-jährige kleine Katze hält sich seit
einigen Wochen fast nur noch in der Kleiderkammer unter der
100 Watt Glühlampe auf dem Plüschkissen auf. Ihre Garten-
spaziergänge fallen immer kürzer aus. Und die Zeiten, als sie
nach ihrem ersten Morgenrundgang noch etwas zum Kuscheln
im Bett vorbeikam, sind leider schon lange vorbei. Streichel-
einheiten erwartet sie nur noch auf ihrem Kissen oder im
Badezimmer auf dem Fußboden. Und wenn sie zum Fressen
den Wohnraum betritt und dort Allegra begegnet, dann wird
die Katz' meist angefaucht. Zum Bleiben können wir sie kaum
bewegen. Zeitweilig sind ihre Augen leicht entzündet, und
obwohl sie bei uns relativ wenig frisst, hat sie im Sommer
nochmals zugelegt. Sie wird immer mehr eine kleine Moppel-
maus, die wir sicherheitshalber bald mal unserem Tierarzt
vorstellen sollten ...

Foto: S.Schneider


Dienstag, 19. Oktober 2010

viel zu oft am Wasser



Es ist an der Zeit Allegras Insulin-Dosis wieder zu erhöhen.
Nun sollen wir uns an 6 Einheiten heranarbeiten. An 'besseren'
Tagen brauchte sie zwischen 200 und 250 ccl Wasser. Aber in
letzter Zeit verschwinden innerhalb eines Tages
oftmals
400 ccl aus den Wassernäpfen. Auch fällt es ihr wegen der
fortschreitenden Neuropathie vor allem in den Vorderpfoten
immer schwerer auf ihren
Lieblingsplatz in das 50cm hohe
Gartenfenster
zu springen. Und um auf das Bett zu gelangen,
benutzt sie den Beistelltischchen als Stufe. Leider verlockt
sie das Wetter kaum noch zu einem Gartenspaziergang, so
dass sich ihr Bewegungsradius immer mehr einschränkt. Zum
Spielen lässt sie sich auch nur noch selten bewegen - höchstens
zur Kopf-Gymnastik. Also gibt es nun wieder eine Vitamin B12-
Kur und zusätzlich Taurin-Pulver sowie Schüßler-Salze ins
Feuchtfutter. Aber zum Glück sind zumindest ihre Nierenwerte
noch im Normalbereich ...

Sicherlich gäbe es noch eine Reihe an Medikamenten beispiels-
weise gegen Bluthochdruck, die wir ebenfalls in sie hineinstopfen
könnten. Doch wer weiß welche Neben- oder Wechselwirkungen
dadurch entstehen? Glücklicherweise sind wir da mit unserem
Tierarzt einer Meinung.

Foto: S.Schneider


Montag, 18. Oktober 2010

Im Katzenhimmel ...


... gibt es wohl kein Roastbeef!?

Und weil es ihm auf Erden noch immer so gut schmeckt,
mag unser alter grauer Herr vielleicht noch nicht gehen ...

Foto: S.Schneider


Gegen 16:30 Uhr ...


... brach das Katertier heute auf, um zielstrebig
im Beet hinter dem Wintergarten zu verschwinden.

Einige Zeit lag er wieder unter den Büschen, wanderte
dann weiter zur Birke und betrachtete seinen Garten
noch ein Weilchen vom Rasen aus.

Nach etwa 30 Minuten wurde es ihm vielleicht zu kalt,
so dass er den Heimweg zum Wintergarten antrat. Sein
schwankender Gang sieht meist erbärmlich aus, und bis er
endlich im Gartenzimmer ankam, benötigte er noch eine
weitere Pause. Doch diese kleine Runde ist trotzdem
noch immer ein fester Bestandteil seines Gartentages.

Und da ihn so ein Spaziergang doch sehr anstrengt, hob
ich ihn bald darauf auf seine Liege und packte ihn warm
ein. Dann noch etwas Feuchtfutter, und Herr Katze
schlief
eingemummelt bis 18 Uhr bei inzwischen nur noch 8 Grad
unter dem Glasdach.

Heute protestierte er etwas mehr beim Baden und blieb
deswegen wohl auch etwas länger erschöpft in den Hand-
tüchern auf dem Schoß liegen. Doch wenig später gab er
unmißverständlich zu verstehen, dass er nun wieder auf
sein Kellerlager wollte. Und wo war das Futterschälchen?
Nachdem er sich den Katerbauch gut gefüllt hatte, ordnete
er teilweise sein Fell und danach passte auch noch ein
Nachschlag in den Kater! Bald darauf kuschelte er sich an
die Wärmflasche und ließ sich mit einem Tuch zudecken.

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 14. Oktober 2010

Im Kater-Schlafsack ...



... lässt es sich noch immer im Wintergarten aushalten.

Und nach 4 Scheiben Roastbeef-Aufschnitt ...

folgt ein langer Mittagsschlaf.

Fotos: S.Schneider


17 Uhr im Garten - unglücklich?



Sieht so ein leidender kranker Kater aus?


Nachdem meine erkältete Mutter und ich den Tag lieber im
warmen Wohnzimmer anstatt im Wintergarten beim Kater
verbrachten, plagte uns das schlechte Gewissen. Inzwischen
zeigt das Thermometer tagsüber höchstens noch 12 Grad an,
und die Wetterprognosen werden immer schlechter. Wie
lange kann bzw. soll das Katertier nun noch im Biberbettlaken
auf der Liege schlafen? Also überlegten wir uns kleine 'Laufstall'-
Alternativen für die nun kommenden kalten Tage. Zum Beispiel
im Blumenfenster im Wohnzimmer zur Straße, oder aber ein
kleiner abgegrenzter Bereich an der Fensterscheibe mit Garten-
blick im kühleren Wohnraum. Doch bevor es an die Umsetzung
gehen sollte, holte ich Herrn Katze am Nachmittag in seinem
Laken zum Aufwärmen ins Haus. Doch weder auf dem Schoß
im Wohnzimmer noch in der Fensterbank zur Straße gefiel es
ihm. Nach einem kurzen Abstecher in die Küche setzte er sich
vor die Kellertür. Nach dem Motto 'Wenn schon nicht draußen,
dann lieber gleich in den Keller!' Also startete ich den nächsten
Versuch im Wohnzimmer mit dem Gartenblick. Doch als ich dort
nur kurz die Tür zum Garten öffnete, war Herr Katze sogleich
wieder auf dem Weg in seinen Garten. Ein kurzer Zwischenstopp
im Beet und dann ging es in Etappen über den Rasen zurück zum
Wintergarten. Also wurde das Katertier warm in Tücher verpackt
und schlief bald darauf wieder selig auf seiner Liege. Bis 18 Uhr
schaute ich häufiger bei ihm vorbei, sah aber immer nur ein
friedlich schlafendes Katerköpfchen unter dem Laken. Nach 18 Uhr
hob sich sein Köpfchen erwartungsvoll. Frische Luft macht hungrig!
Und wieder passte der Inhalt eines ganzen Futterschälchens
in den kleinen Katerbauch ...

Foto: S.Schneider


Kellerkater



Nach einem langen Gartentag folgte heute wieder ein Bad im
Waschbecken und eine kurze Kuschel-Trockenzeit zwischen
Handtüchern auf dem Schoß. Doch wenig später fühlte sich
Herr Katze auf seinem Kellerlager an der Wärmflasche viel
wohler. Dazu noch gelbes Licht, wieder ein oder sogar zwei
gut gefüllte Futterschälchen mit viel Fleischsaft und ein paar
Krauler hinter dem Ohr. Die Waschküche im Keller scheint
ihm am Abend jedoch besser zu gefallen als ein Kuschelplatz
im Wohnzimmer. Aber nur bis zum nächsten Morgen, dann
ruft wieder der Garten ...

Foto: S.Schneider


Montag, 11. Oktober 2010

kühl aber sonnig



Da liegt ein grauer Kater schon vor der
Mittagszeit wieder gern auf seiner Liege.

Und sein Futter schmeckt im Garten meist viel besser!

Dann wird er etwas zugedeckt ...

und verschläft den Sonnenschein.


Fotos: S.Schneider