Samstag, 31. Juli 2010

glückliche haarige Katze



Endlich mal wieder ein Tag, wo es morgens
viel Zeit zum Durchkraulen im Bett gibt.

Foto: S.Schneider


Freitag, 30. Juli 2010

Auch der Nachschlag war gut!



Guten Appetit hatte er auf jeden Fall heute Abend noch.
Und auch wenn er trotz Schmerzmittel
sehr lange zum
Harnlassen braucht, so gab es heute noch keinen Grund
mit ihm zum Tierarzt zu fahren. Für morgen habe ich
seine Schüßler-Salze entsprechend
dieses Buches nun
der neuen Situation angepasst - vielleicht verschaffen
sie ihm zusätzlich etwas Linderung ...

Foto: S.Schneider


Das Katerzimmer


Die Entscheidung ist nicht leicht, aber nach der letzten Nacht
haben wir entschieden, dass der Kater nun auch nachts besser
im Garten bleibt. Zum Glück gibt es den Wintergarten, wo wir
die Tür jetzt einen Spalt für ihn offen lassen, so dass er warm
und trocken schlafen kann.

Und damit er nicht so weit zu den Wassernäpfen
an der Garagentür laufen muss, gab es am Nachmittag
den Wassergefäße-Test. Beide Töpfe wurden von ihm
für gut befunden und kamen sogleich in den Raum.

Aus der Liege wurde mit ein paar Decken ein waschbarer
Schlafplatz. Und falls er nicht mehr auf die Liege springen
möchte oder vielleicht auch nicht mehr springen kann, gibt
es jetzt einen alten Schafwollteppich auf dem Boden und
ein Kuschelfell neben einem niedrigen Wasserschälchen.

Den neuen Futterplatz, etwa 1m entfernt vom Kuschelfell,
hat er zum Glück auch sofort angenommen.

Nun hoffen wir nur, dass nicht einer der nachtaktiven Nachbars-
kater ihm den Platz streitig macht oder gar einen Streit mit
ihm anfängt. Doch mit seinem neuen Problem ist er bei dem
angenehmen Sommerwetter wohl wirklich besser im großen
Katzenklo aufgehoben ...

Fotos: S.Schneider


Wie gut, dass der Rasen schon braun ist!



Denn seit heute ist auch der Rasen sein Katzenklo.

Foto: S.Schneider


Schnell in die Büsche schlagen ...



Nein, das war nun doch zu viel. Jetzt ist das Katertier misstrauisch,
auch wenn ich nur mit der Kamera komme. Denn bis jetzt musste
er erst ein einziges Mal in seinem Katerleben gewaschen werden.
Nämlich, als er wahrscheinlich in eine Schlammschlacht mit einem
kampflustigen Jungkater verwickelt war. Aber heute mussten wir
die Verabreichung des Schmerzmittels mit einer Katerwäsche
kombinieren. Baden wäre zu viel für ihn gewesen, aber in der Nacht,
als im der Zugang zu vielen Räumen im Haus verschlossen blieb, war
er wohl so verwirrt und verängstigt, dass er sich ständig in seinen
Urin-Blutgemisch setzte. Und als er am Morgen endlich in den Garten
durfte, klebten dann wenig später auch noch Mulch und Erde im Fell.
Also musste das Katertier im Wintergarten auf den Schoß, und ich
versuchte sein Hinterteil, den Bauch und die Pfoten mit warmen
Wasser und einem Waschlappen zu reinigen. Ganz sauber konnte ich
ihn zwar nicht bekommen, aber nach einger Zeit putze er sich selbst
ein wenig auf dem Rasen - bis zu dem Moment, als ich plötzlich
auf der Bildfläche erschien ...

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 29. Juli 2010

Und das muss alles wieder raus ...


... was da an Wassermenge in den kleinen Kater reingeht.

Seit gestern Abend hatte der Kater extreme Schmerzen beim
Benutzen seines Katzenklos. Und teilweise zeigte sich im nur
noch tröpfchenweise herauskommenden Urin auch Blut. Also
lag die Vermutung nahe, dass er sich in seiner Gartennacht nun
auch noch eine Blasenentzündung zugezogen hatte. Das in dem
Fall nur noch ein Antibitikum helfen würde war klar. Mit viel
Geduld und einigen Überredungskünsten kam er sogar aus seinem
Beet hervor und ließ sich hochnehmen. Also ab in den Korb und
zum Tierarzt. Die für die Untersuchung nötige Urinprobe lieferte
er dann auch gleich auf dem Weg zur Tierarztpraxis in der Box ab.
Wie schon erwartet zeigte der Teststreifen hohe Glukosewerte.
Nur plötzlich war die nächste Urinprobe, die er auf dem Unter-
suchungstisch ablieferte, ganz klar und erst dann tropfte etwas Blut
nach. Es dauerte einige Zeit, bis die Tierärztin die Wunde fand:
Die Penisspitze war blutverkrustet. Maunzend aber sehr tapfer hielt
er die Reinigung der Wunde durch. Und unter dem Mikroskop stellte
sich heraus, dass im vorderen Bereich etwas Gewebe abgestorben
war und dadurch den Harnaustritt erschwerte. Ob sich nun Harngrieß,
mit dem er schon seit etwa seinem 7. Lebensjahr immer mal wieder
Probleme hat, dort festgesetzt hatte, oder ob es mit der Diabetes
zusammenhängt, lässt sich nicht genau feststellen. Eine Penis-Ampu-
tation ist jedenfalls ein so großer Eingriff für ihn, dass die Tierärztin
von dieser Möglichkeit in seinem Zustand sofort abriet. Dann wäre
es besser ihn zu erlösen. Mit einem Schmerzmittel versorgt, einer
Antibiotika- Spritze für die nächsten 4 Tage und einem Termin
für Montag Mittag wurden wir entlassen.

Zum Glück schien mir das Katertier den Tierarzt-Besuch nicht übel
zu nehmen. Danach gab es ja auch einige Leckerchen zur Wieder-
gutmachung. Und die Fleischtheke hatte zum Glück sehr schöne
saftige Roastbeef-Scheiben für ihn. Ab und an trank er an seiner
Wassernapf-Auswahl an der Garagentür, kam zum Fressen und für
ein paar Streicheleinheiten vorbei und verschwand dann wieder
einige
Zeit in den Beeten. So konnte ich recht zuversichtlich
nach Hause fahren ...

Kaum Zuhause angekommen, rief mich jedoch meine Mutter an,
dass der Kater verzweifelt im Keller sitzt, seine Kiste nur tröpfchen-
weise füllen kann, und wo er geht und steht Urin & Blut verliert.
Das Telefonat mit dem Tierarzt ergab, dass er sich ja selbst in der
Praxis ausreichend entleert hätte und nun bis zum Morgen notfalls
durchhalten könnte. Falls das Wasserlassen ihm nicht mehr möglich
ist, müsste er am nächsten Tag einen Katheter bekommen und
anschließend in der Praxis bleiben.


Nachtrag:
Die Nacht muss für beide schrecklich gewesen sein. Meine Mutter
war ständig mit dem Säubern der Kisten und dem Wischen der Böden
beschäftigt. Das Katertier hatte Schmerzen, eine volle Blase, die
sich fast nur noch im Gehen, Stehen und Liegen entleerte. Sicherlich
war das Katzenklo jetzt nur noch ein Ort, den er mit Schmerz in
Verbindung brachte und deswegen nur noch selten bereit war ihn
aufzusuchen. Wahrscheinlich war er auch
verwirrt & voller Angst,
da ihm nun plötzlich nur noch wenige Räume in seinem Zuhause zur
Verfügung standen. Das passierte bisher nur, wenn er bald darauf
zum Tierarzt musste. Doch bei den Mengen an Urin, die sich über
Nacht auf den Fußböden verteilten, gab es zumindest bis zum frühen
Morgen keinen Grund ihn nochmals zum Tierarzt zu bringen. Daher
entließ meine Mutter das gestresste und nun wohl leider inkontinente
Katertier in seinen Garten ...

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 28. Juli 2010

Gymnastikplatz



Etwas vor dem Katzenfenster hin & her werfen und
den Kopf drehen, um zu kontrollieren, ob wir sie
auch beachten, dass ist leider schon Gymnastik für
Madame. Seitdem das Wetter feuchter geworden
ist, geht sie wieder nur selten vor die Tür. Gar nicht
so leicht ein 'Hauskätzchen' dazu zu bewegen in den
Garten zu gehen. Allerdings liegt Maus nach ihrem
Spaziergang jetzt auch schon wieder
unter der
100 Watt Leuchte in der Kleiderkammer
...

Foto: S.Schneider


Dienstag, 27. Juli 2010

Ich habe noch Hunger!



Das Katertier lag einige Zeit an seinem neuen Lieblingsplatz
unter dem Ilex in der Nähe des Wintergartens. Aber als er
mich mit der Kamera sah, kam er hervor.

Noch fürchterlich müde, aber ...

in der Hoffnung auf irgendetwas leckeres trottete er
auf den Rasen. Also schnell etwas Feuchtfutter geholt,
und dann gab es wenig später noch ein neues Futter-
schälchen. Es dauerte nicht lange, da saß Herr Katze
wieder erwartungsvoll auf dem Rasen um die restlichen
2 der 4 frisch gekauften Scheiben Roastbeef-Aufschnitt
im Garten zu verspeisen.

Die Natur ist unberechenbar: Von meiner Mutter hörte ich
am Telefon, dass sich der Kater in den letzten Tagen immer
mehr zurückzog und eine Nacht sogar nicht nach Hause kam.
Trotz des feuchten Wetters zog er es auch tagsüber vor im
Garten zu bleiben. Im Vergleich zu den letzten Wochen kam
er nur noch selten, um Futter zu fordern. Und schleckte

dann auch nur noch etwas Soße vom Feuchtfutter. Doch als
ich heute Mittag ankam, fraß er gerade wieder etwas mehr.
Und nach dem Einkauf kam er wie üblich erwartungsvoll in den
Wintergarten, um dort 2 Scheiben Roastbeef
häppchenweise
ins Mäulchen
zu bekommen. Danach gefiel er mir jedoch gar
nicht mehr: Er sinnierte vor den verschiedenen
Wassergefäßen
an der Garage, setzte sich matt auf den Rasen, verschwand dann
irgendwo in den Beeten, saß wenig später
vor dem Gartentor
und überlegte wohl, ob er einen kurzen Spaziergang auf den
Hof
machen sollte. Als ich ihn hochnehmen wollte, schrie er
entsetzt und laut auf. Das war für mich der ausschlaggebende
Moment nun doch endlich die Globulis in der Apotheke zu be-
stellen, die ihm die letzten Tage oder Stunden hoffentlich er-
leichtern
können. Bald darauf ließ er sich mit ein wenig Protest
auf den Schoß setzen und sogar streicheln. Spätestens seit er
kastriert wurde - also etwa mit 9 Monaten war er nicht mehr
bereit auf meinem Schoß zu sitzen. Doch nun war es plötzlich
wieder in Ordnung. Er schien es sogar zu genießen gestreichelt
zu werden - etwa 3 oder 4 Minuten lang. Danach machte er

Anstalten hinunterzuspringen. Ich setze ihn wieder auf den Rasen
und er verschwand in seinen Beeten. Es schien mir wirklich an
der Zeit zu sein ihm am Abend, nachdem ich meine Bestellung
in der Apotheke abholen konnte, die aufgelösten Globulis mit
etwas Soße zu geben ...

Doch, als ich ihn dann unter dem Ilex entdeckte, und er relativ
schnell und zielstrebig hervorkam, um Futter zu fordern, dann
noch einmal, bald darauf die 2 restlichen Scheiben Roastbeef
fraß und wenig später nochmals eine andere Feuchtfuttersorte
mit etwas Soße genüsslich verspeiste, da verschob ich mein
Vorhaben. Denn innerhalb von 7 Stunden verschwanden in dem
Magerkater 100g Feuchtfutter mit viel zugesetzter Flüssigkeit
und etwa 70g Roastbeef. Nun stehen die Globulis und auch die
Rescue-Tropfen bereit, aber vielleicht möchte er ja doch noch
etwas länger in seinem Garten bleiben ...

Fotos: S.Schneider


Samstag, 24. Juli 2010

Donnerstag, 22. Juli 2010

Lichtblick



Zeit zum Mittagsschlaf

Foto: S.Schneider


Maus markiert




Foto: W.Hein


Dienstag, 20. Juli 2010

sieht gar nicht bissig aus ...



Was geht bloß in dem Katertier vor, wenn er morgens
um 4 Uhr meine Mutter weckt, weil er schon jetzt in
seinen Garten möchte. Und wenn ihm dann nur der
Kopf gestreichelt wird, dann wird leider auch mal
kraftvoll zugebissen ...

Zum Glück hat meine Mutter inzwischen Mittel zur
Wunddesinfektion im Haus, eine antiseptische Salbe und
die Tetanusspritze gab es erst im Mai 2009. Aber die
Hand ist ganz schön dick und tut fürchterlich weh. Das
dauert bestimmt wieder ein oder zwei Tage bis die
Entzündung abklingt, und sich kein Eiter mehr bildet.
Das kenne ich ja leider schon aus eigener Erfahrung vom
Tierarzt-Besuch Ende März, als ich versuchte ihn nach
der Blutabnahme nochmals für die Weiterbehandlung
aus dem Korb zu holen. Das war damals pure Panik.
Aber heute? Einziger Vorteil: Wenn er wieder so viel
Willenskraft hat, ist er ja vielleicht auf dem Wege der
Besserung. Seinen Aufschnitt hat er heute jedenfalls
laut schnurrend und voller Freude gefressen ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 18. Juli 2010

Gebauchpinselt ...



... von der Gardine im Küchenfenster ist
das ein schöner Sommer-Sonnen-Liegeplatz.

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 15. Juli 2010

Hof-Inspektion



Von der linken Ecke des Hauses bis zur Garage auf der rechten Seite
des Nachbargrundstückes musste Allegra heute alles ganz genau
erfassen und auch etwas übermarkieren. Um sich dann anschließend
ganz zufrieden unter mein Auto in der Einfahrt zu setzen. Dort ver-
brachte sie den restlichen Abend bis zum Einbruch der Dämmerung.

Foto: W.Hein


Mittwoch, 14. Juli 2010

Ganz verrückt nach Chicklets



Ein Probierstückchen für Allegra ...

und ein Häppchen für die Maus.

Fotos: W.Hein



Es kommt ganz selten vor, dass die beiden so einträchtig
nebeneinander auf einen Snack warten. Abgesehen davon, dass
es bei uns ja ohnehin sehr selten mal so einfach zwischen-
durch Leckereien aus der Snack-Abteilung für Katzen gibt.
Denn eigentlich sind diese meist sehr energiereichen Produkte
nur eine Wiedergutmachung für eine Spot-on-Behandlung,
Wurmkur, Zeckenentfernung, Augentropfen oder jetzt leider
2x täglich Allegras Insulinspritze. Aber bei den Miamor Chicklets
mit Schinken waren unsere Mädels so begeistert, dass mir
sogar Allegra mal vor Aufregung in den Finger biss. Nun sind
wir gespannt, wie lange das Interesse an diesen Streifen aus
100% Fleisch anhält. Aber zum Glück gibt es diese 50g Beutel
auch noch mit 100% Ente und 100% Huhn - luftgetrocknet und
fettreduziert. Verrückte Katzenwelt - und wir machen mit!



Dienstag, 13. Juli 2010

Nachtschwärmer



Schon vor ein paar Tagen verwunderte uns Katz', als sie plötzlich
durch die geöffnete Garagentür auf den Hof marschierte, die
aktuelle Graslage der Töpfe inspitzierte,
um sich anschließend
vor dem Haus zu sonnen
. Nur allein wollte sie dort nicht sein
und maunzte Wolfgang durch das geöffnete Küchenfenster
heraus - er sollte ihr doch Gesellschaft leisten.

Aber heute, am späten Abend legte sie sich nun ganz gelassen
auf die warmen Steine des Nachbarhofes und genoß die
Abendstimmung aus einer bisher unbekannten Perspektive.

Selbst die abendlichen Späziergänger auf dem Fußweg konnten
sie nicht allzusehr aus der Ruhe bringen. Allerdings waren die
auch einige Meter von ihr entfernt!

Nur ist es trotzdem erstaunlich, dass sowohl klein Katze als
auch Allegra am gleichen Tag ihre Scheu vor Fremden ablegen:
Denn klein Katze blieb ganz ruhig
an seiner Mauer liegen, als
eine Nachbarin kurz in den Garten meiner Mutter zu Besuch kam.
Und Allegra maunzte wenig später eine Nachbarin auf dem Hof
an, ließ sich zum ersten Mal von ihr streicheln und warf sich
ihr zu Füßen, um bewundert zu werden. Was macht Diabetes
plötzlich aus unseren sonst so scheuen Katzen, die jahrelang
vor jedem außer ihren Bezugspersonen auf der Flucht waren?


Maus war diesbezüglich schon als Baby ganz anders
und testete jeden Besuch in Haus & Garten auf
seinen Kuschelfaktor. Nur auf der Straße, da ist sie
Fremden gegenüber ein Fräulein 'rühr mich nicht an',
was wir aber auch sehr angenehm finden.


Denn bisweilen ist sie uns etwas zu mutig. Und sie
beansprucht sogar auf der Terrasse in einem Nachbarsgarten
ihren Platz, wo allerdings schon seit einigen Jahren ein kleiner
Hund wohnt. Dieser große Hund, der da jedoch eben auf der
Straße mit Herrchen Gassi geht, der scheint sie mal
etwas zu verunsichern ...

Fotos: SchneiderHein


gut gefüllter Katerbauch



Da liegt er nun, der inzwischen wieder kleine Kater.
Auf 3 oder maximal noch 4 Kilo
abgemagert, hatte er
heute Mittag zuerst 2 Schlächen Feuchtfutter leer ge-
macht. Dann gab es ein paar softige Miamor 'Mini-Sticks'
mit Lachs&Forelle, und da das Katertier offensichtlich
immer noch etwas mehr vertragen konnte, erst 2 und
dann 4 Stück Malt-Bits von beaphar. So konnte das Kater-
tier noch ein Weilchen auf seine Roastbeef-Lieferung
aus der Fleischtheke des nahegelegenen Supermarktes
warten. Aber, obwohl er, laut meiner Mutter eigentlich
nur noch Appetit und keinen Hunger mehr habe dürfte,
kam er sofort aus seinem Schattenplätzchen an den
Gartentisch, um voller Freude noch seine 3 Scheiben
frisch aufgeschnittenen Roastbeef-Aufschnitt zu verspeisen.
Heute hätte es wohl sogar noch eine 4. Scheibe geben
können! Denn er blieb noch einige Zeit unter dem Tisch-
chen sitzen. Doch danach zog er sich nach einem kurzen
Zwischenstopp
an seiner 10 Liter Gießkanne in den
Schatten der Garage an der kleinen Bruchsteinmauer zurück.

Etwas später gab es neben dem langweiligen Katzenfutter
noch zwei Streifen vom neuen fettreduzierten Katzensnack
'Chicklets' aus Schinken von Miamor. Mir scheint, es tut sich
was im Katzenfutterregal: Denn auch wenn es immer noch
sehr frustrierend ist, wie oft auf den Verpackungen Zucker
und sehr hohe Fettwerte auftauchen, so gibt es jetzt zu-
nehmend etwas harmlosere Snacks. Die benötigen wir vor
allem 2x am Tag für Allegra nach dem Insulinspritzen. Denn
meist braucht unsere Katz' einen kleinen Appetizer, um
anschließend ihr diabetikergeeigneteres, aber wohl selten
für sie schmackhaftes Feuchtfutter zu akzeptieren. Aber
im Vergleich zu 50g eingeschweißtem Katzensnack für
1,79 Euro kann klein Katze auch problemlos etwas frisches
Roastbeef 100g für 3,39 Euro bekommen. Ja, unsere Luxus-
kätzchen! Aber diesen Tierfutterindustrie-Irrsinn beschreibt
das Buch
'Katzen würden Mäuse kaufen' ja schon ausführlich.
Daher ist es mir jetzt auch lieber ab und an für Klein Katze
an der Fleischtheke einzukaufen. Zumal der Weg zum Tier-
arzt, wenn er nicht fressen mag, für eine sonst wohl wieder
nötige Infusion für alle Beteiligten extrem stressig und
um einiges teuerer ist ...

Foto: S.Schneider


Montag, 12. Juli 2010

Der Blick zur Liege ...



... wird nie langweilig!

Foto: S.Schneider


Ganz in Grau ...



... zwischen Grashalm-Stückchen vom Spielen und herein-
gewehten Korkenzieherweidenblättern liegt Katz' morgens
ganz entspannt im Treppenhaus. Bei so viel 'Natur' im
Zimmer muss
'unser Hauskätzchen' nicht so oft vor die Tür.
Denn
frische Luft gibt es hier ja auch reichlich!

Obwohl Allegra schon abgenommen hat und längst
nicht mehr so aufgedunsen aussieht, ist es noch immer
schwer sie zum
Spielen zu bewegen. Im Gegensatz
zu früher wirft sie sich schnell auf den Rücken, streckt
sich dann etwas und schaut nur noch mit dem Kopf
dem Graswedel hinterher. Ab und an bewegt sie auch
mal eine Pfote, wenn der Spielhalm gerade in ihrer
Nähe ist. Das wilde Spiel mit
ausgelassenem Hinterher-
jagen
gibt es schon länger nicht mehr.
Und auch mit der
Maus wird nur ganz selten noch gespielt
.

Es gibt gute und schlechte Tage - je nachdem, wie viel
Insulin in der Katze ankommt. Denn ab und an geht noch
immer etwas daneben. Das macht sich dann relativ schnell
in der Trinkmenge bemerkbar.
Teilweise gibt es Tage, an
denen sie mit ca 200ccm und etwas Feuchtfutter auskommt.
Aber dann kommen auch wieder Phasen, wo sie so durstig
ist, dass sie 400ccm am Tag benötigt. Normal sind wohl
etwa 50ccm pro Kilo Katze. Höhere Trinkmengen bedeuten
auch wieder häufigere Klobesuche, bei denen sie dann auch
wieder seltener verscharrt und manchmal leider
über das Ziel hinausschießt ....

Foto: S.Schneider


Sonntag, 11. Juli 2010

Ich bin doch da!




Foto: S.Schneider


So viel Gras ...



... uns nix frisches für mich dabei!

Foto: W.Hein


Samstag, 10. Juli 2010

Morgens um 10 Uhr ...



... ein noch erträgliches Schattenplätzchen
für eine noch sooo müde Maus.

Foto: S.Schneider


Freitag, 9. Juli 2010

Donnerstag, 8. Juli 2010

5 Liter sind unbequem ...



... aber eine 10 Liter Gießkanne hat genau
die richtige Trinkhöhe für so einen alten Herren!

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 7. Juli 2010

Wonneproppen ...



... aber dafür ganz gelassen.

Obwohl die kleine Katze nun durch Allegras Diabetes
mit auf Diät gesetzt wurde, kennt sie wohl noch genügend
interessante
Imbissbuden in der Nachbarschaft ...

Fotos: S.Schneider


Am 7.7 kurz vor sieben ...




Foto: S.Schneider


Sonntag, 4. Juli 2010

Unter dem Glasdach ...




Foto: S.Schneider


Erst im Dreck suhlen ...


... und dann etwas putzen:


Foto: S.Schneider


Samstag, 3. Juli 2010

Igel oder Maus?
















Fotos: S.Schneider



Dem Schrank entstiegen


Den Tag verbrachte Maus im Wäscheschrank im Bad.
Ab ca. 17 Uhr ist es an der Zeit den schattigen Teil
des Gartens aufzusuchen:


Foto: S.Schneider


Wenn die Tür zum Hof auf ist ...



... dann kommt Allegra jetzt auch mal wieder gern hinterher,
sieht sich alles genau an und legt sich sogar ganz selbst-
verständlich auf dem Hof in die Sonne.

Auch wenn wir immer noch nicht die richtige Insulin-Dosis
für sie herausgefunden haben, so nimmt sie jetzt wieder
häufiger am Leben teil und setzt auch ab & an mal eine
Pfote
vor die Tür.

Foto: W.Hein


Zwei auf dem Tisch






Fotos: W.Hein