Sonntag, 27. Mai 2007

Montag, 21. Mai 2007

Verhüllt in Organza



Das ideale Versteck für den Sommer, ...

... luftig leichte Organzatücher, herrlich elektrisierend,
natürlich weiß und passend zur Bettwäsche ...

... denn keiner sieht so die Katz, oder?

Fotos: S.Schneider



Samstag, 12. Mai 2007

Das Wetter ist nur zum ...




... Verkriechen.

Foto: W. Hein

Sonntag, 6. Mai 2007

Auf dem Catwalk

Katzen sehen die Welt anders. Sie haben offensichtlich
ganz andere Prioritäten, was ihnen auf ihren Streifzügen
wichtig ist. Yolanda hat auf ihrem "Bliss" Blog (am 21.4.07)
einmal festgestellt, dass es spannend ist, was ihr Katzen-
Team im Garten interessiert. Und wir zeigen unter
"Wildwuchs unter Aufsicht" immer mal wieder Garten-
spaziergänge aus Menschensicht. Folgen wir also heute
mal Allegra auf einem typischen Kontrollgang
durch ihren Garten:

Ein neuer Morgen - es ist wieder ein sonniger Tag.
Die Tür zum Garten steht weit offen. Fremde
Katzen sind zum Glück nicht in Sicht. Allegra
stellt sich erst einmal in die Tür und sammelt
die neuen Gerüche. Aufmerksam drehen sich die
Radar-Öhrchen von vorn nach hinten und zurück.
Alle Geräusche werden genaustens geprüft.
Gefahr? Beute? Oder gar etwas Unbekanntes?

Offensichtlich waren in der Nacht fremde Katzen im Garten.
Es gibt einfach zu viele in der Nachbarschaft, die hier
ihr Revier haben wollen. Mit leicht gesträubten Fell und
einem angedickten Schwanz nähert sich Allegra vorsichtig
dem Gras am Hochbecken.

Gras fressen baut Spannung ab. Und die Sonne erwärmt
das Fell. Danach kann ihre Tour beginnen.

Im Laufschritt geht es auf dem Katzenlaufsteg in den Garten.

Auch hier ein kurzer Kontrollblick, damit es keine
bösen Überraschungen gibt. Außerdem turnt vielleicht
irgendwo ein Eichhörnchen herum. Oder ein unvorsichtiger
Vogel. Auch das ständige Gesumm der Bienen und der
anderen Insekten klingt interessant.

Mit vier schnellen Sprüngen über die Wegplatten ist
Allegra schon auf der Betonfläche.

Der weite Satz der Flugkatz aus einer anderen Perspektive.

Zügig überquert Allegra die graue Fläche.
Am Hochbeet lockt der kleine Blauschwengel.
Und sein Gras frisst die Katze zu gern.

Dann muss sie auf dem Hochbeet aber auch noch
mal schnuppern. Hier war doch dieser tolle Baldrian.
Wenn sie sich an den Wurzeln reiben könnte,
wäre der Rausch fast so schön wie mit dem
Katzenminzesäckchen im Haus.

Jetzt noch schnell am Pflanzkasten und der Zinkkanne
schnuppern. Dann das Ganze durch intensives Reiben mit
den Wangen markieren. Das ist ihr Garten, auch wenn sie
nicht wie ein Kater spritzen kann.

Auf den Weg zum hinteren Gemüsebeet kommt katz
am Schnellsten querfeldein. Außen rum geht zwar auch,
aber das hätte zu lange gedauert. Im Beinwell unter
der Brombeerhecke knistert und kraspelt es. Aufgeregt
gehen die Ohren vor und zurück. Die Schwanzspitze
peitscht und intensiv starrt Allegra ins Grün. Hier wuseln
sicher kleine Spitzmäuse umher. Leider zeigen sich die
kleinen Nager nicht. Aber wenn sie ganz ruhig wartet ...

Das Warten hat nichts genützt. Dann kann die graue Katze auch
wieder umkehren. Auf dem Rückweg entdeckt sie wieder eine
dieser Stellen, wo andere Katzen deutlich markieren. Aufgeregt
und ein wenig beunruhigt wird die Stelle beschnüffelt. Vielleicht
ist die Spur noch ganz frisch.

Offensichtlich ist Allegra vom frischen Fund noch ganz
aufgeregt. Als es vor ihr im Unterholz knistert, ist es mit
der Ruhe vorbei. Zur eigenen Sicherheit wird die
Katze ganz groß und bereitet sich auf eine unangenehme
Begegnung vor.

Es ist aber nur Maus, die aus dem Unterholz
auf die Betonfläche stürmt.

Das gehört inzwischen zum täglichen Ritual.
Denn vielleicht lassen sich diese verflixten Frösche
im Aluteich mal überraschen. Auf jeden Fall wird
der Beckenrand noch mal genau untersucht.

Wieder waren die Frösche schneller. Dann kann Maus
auch nach Hause trotten. Und nach einem kurzen Snack
einen gemütlichen Kuschelplatz für den ausgedehnten
Mittagsschlaf suchen.

Allegra folgt Maus mit einigem Abstand. Wenn es
diesmal auch keine fremde Katze war, ein wenig
Zeit zum Entspannen braucht Allegra schon.
Sicherheitshalber sollte sie noch mal das Hochbecken
beschnuppern. Vielleicht hat Oskar inzwischen einen
seiner spontanen Überfälle auf die Futterbar gestartet.

Auch an der Segge wird geflämt.

Jetzt genug kontrolliert. Drinnen wartet die Sonnenbank,
die gut gefüllte Futterbar und vielleicht hat auch jemand
endlich Zeit, um mit ihr zu spielen.

Und ein grauer Silberpfeil saust ins Haus.

Fotos: S.Schneier & W.Hein