Samstag, 21. April 2007

Mausejagd



Jedes Jahr, wenn die ersten warmen Tage als Vorboten des
Frühsommers kommen, wandern die Frösche in unseren Garten.
In den vergangenen Jahren waren es höchstens zwei oder
drei grüne Langbeine. Lautes durchdringendes Gequarke
kam nur von den Nachbarn.

Dieses Jahr ist unser Aluteich an der Betonfläche, mangels
intensiver Bearbeitung, noch ein wenig natürlicher und für Frösche
dadurch einladender geworden. Die hohe Segge bietet tolle Verstecke.
So haben sich inzwischen sieben kleine und große Frösche
eingefunden und die ersten Konzerte werden schon mal angestimmt.

Die ersten Sonnenstrahlen erwärmen die kleinen grünen
Teichbesetzer auf dem Metallrand des Beckens. Deshalb führt
in diesen Tagen der erste Weg von Maus, wenn sie am Morgen
den Garten kontrolliert, zum Aluteich.

Tiefer gelegt, ganz langstreckt, mit zitternder Schwanzspitze,
pirscht sich die graue Katze an.

Dann wird das Dickicht unter der Prachtspiere untersucht. Oft genug
hat es dort Platsch gemacht, wenn Maus versucht, auf den letzten
Meter mit zwei schnellen Sprüngen die Frösche zu überraschen.

Die Inspektion zieht sich hin. Maus untersucht auch noch genau
den hinteren Teil der Ufersegge.

Die Frösche haben sich in die Mitte des Beckens zwischen die
Seggenhalme zurückgezogen und verharren ganz still. Sicher ahnen
sie die französische Ader in der kleinen Katze, die nichts gegen
Froschschenkel hätte.

Maus gibt nicht auf. Angestrengt späht sie ins Wasser, ob diese
grünen Hüpfdinger vielleicht am Beckenboden herumpaddeln.

Aber erstens wuseln da unten nur Molche und Posthornschnecken
und zweitens würde sich Maus nur nasse Pfoten
holen.

Auch Allegra kommt herbei und nimmt sich die andere Seite
des Beckens vor.

Vielleicht sitzen die Frösche ja hier im Dickicht,
weil Maus sie von der gegenüber liegenden Seite vertrieben hat.

Die Frösche sind zwar da, aber halten ganz still. Wenn sie
schön in der Beckenmitte bleiben und sich nicht rühren,
werden sie hoffentlich übersehen.

Maus wechselt die Seite. Irgendein unvorsichtiger Frosch
könnte doch zu fangen sein.

Ranpirschen hilft immer und wer weiß, ob Allegra
richtig hingeschaut hat.

Besser kontrolliert die kleine Katze das noch mal selbst.

Auch Allegra hat die Seiten gewechselt und prüft,
ob Maus wirklich nichts übersehen hat.

Hier war doch schon mal ein Frosch.

Wenn sie nur besser durch das Seggengewirr hindurchblicken
könnte. Ihre feinen Ohren hören tief drinnen irgend etwas
Kraspeln und Knistern.

Ein letzter Blick nach unten durch die kleinen Schwimmblätter
der Entengrütze. Aber da ist einfch nichts zu erkennen.
Allegra geht dann lieber zum Blauschwengel hinten im Garten.
Der ist als Katzengras bekömmlicher als Segge.

Maus mag noch nicht aufgeben. Wenn die Überraschungsangriffe
nichts bringen, hilft immer noch Lauern. Also sucht sie sich
direkt am Alubecken einen bequemen Platz, wo sie alles im Blick hat.

Kurze Zeit später hat die Hitze die kleine Katze
geschafft. Maus ratzt selig unter der Prachtspiere.

Und lässt sich auch nicht stören, als die Frösche (wieder mutig
geworden) am Beckenrand umherspringen und sich durch den
aufgeheizten Beton den Bauch wärmen.

Also beginnt die Froschjagd demnächst wieder von vorn ...

Fotos: S.Schneider & W.Hein


Mittwoch, 18. April 2007

Alles ist weg ...


Früher war alles hier schöner ...

... jetzt muß ich wieder bis zum Winter auf meine Spielecke warten!

Fotos: S.Schneider


Vogelbetrachtung ...




Foto: SchneiderHein


Dienstag, 17. April 2007

Verpacken ...


... wir kommen und helfen mit!

Och, die ersten beiden Kartons sind ja schon gefüllt ...

... die Reisigbündel standen eben doch noch woanders,
ob ich zwischen denen und der Treppe trotzdem durchkomme?

Sieht ja spannend aus - ob ich da noch was zum Spielen entdecke?

Draußen ist es ja auch so interessant ...

... irgendwie bin ich aber auch ganz schön müde ...

... ich kann ja auch noch später ...

Maus ist inzwischen im Organza-Tuch des Körbchens versunken
und Allegra hat es sich auf der Decke gemütlich gemacht.
Dieses Mal haben sie nicht wieder das Dekomaterial besetzt,
sondern sich nur zum Verpacken dazu gesellt.
Ohne ihre Mithilfe ging es dann erstaunlich schnell.

Fotos: S.Schneider & W.Hein



Oskar der Hausbesetzer


Maus zieht es vor, unter der Liege im Treppenhaus
in Deckung zu gehen.

Oben auf der Treppe versperrt Oskar den Weg zur Futterbar.

Wann der wohl endlich wieder geht?

Endlich hab ich es geschafft ...

... ich bin ja sooo müde. Und bei der Hitze
werde ich wohl noch ein Weilchen hier bleiben ...

Fotos: S. Schneider & W. Hein


Montag, 16. April 2007

Abplündern & Aufräumen ...

Und so sieht die Spiel- und Kuschelecke
nach einer ordentlichen Katzenminze-Orgie aus.

Ostern ist vorbei, es wird warm und
die Heizung kann ausgestellt werden.
Da wird es nun Zeit zum Abplündern
der Weidenzweige.

Das ist natürlich für Allegra sehr spannend.
Schließlich hingen diese Spielsachen
einige Wochen unerreichbar für sie über Kopf.

Da müssen sie jetzt natürlich schnell in Besitz genommen werden!

Aber da unten liegt noch so ein interessanter Faden ...

Maus will damit wohl nicht spielen ...

und er bewegt sich doch ...

er ist sogar ziemlich widerspenstig!

So etwas nennen wir hier spielend aufräumen ...

Fotos: S.Schneider & W. Hein


Heute hat uns Michi - "Die coolen Hubers"
für den "Thinking Blogger Award" nominiert.
Wir sind glücklich, dass unser Blog
"Maus, Allegra & andere Katzen"
von ihr diese Auszeichnung erhält. Mehr Informationen
über diesen Award und die Nominierung
gibt es auf unserer Übersichtsseite "SchneiderHein" unter:
http://schneiderhein.blogspot.com/2007/04/thinking-blogger-award.html

Orgie in Orange



Wenn Allegra in der orangenen Spielecke
ihr Säckchen voll Katzenminze entdeckt ...

dann holt sie sich einen Rausch, der ist ohne Worte ...



















Zum Glück ist es Katzenminze und Allegra schon volljährig,
denn sonst wäre die Veröffentlichung dieser Bilder
die Verführung Minderjähriger zum Missbrauch von Rauschmitteln.


Fotos: S.Schneider