Freitag, 24. März 2017

von oben herab ...



Auch heute signalisierte die Maus am frühen Nachmittag, 
dass ein Besuch der Straße noch immer ganz wichtig ist. 
Doch als sie mitten auf der Fahrbahn stoppte, sich dort 
lang ausstreckte und liegenbleiben wollte, nahm ich sie 
nach einiger Zeit wieder auf den Arm.

Wie schon an den letzten Tagen ergab sich schnell 
ein längerer Nachbarschaftsplausch am Straßenrand. 
Und Tim, der Junge aus der Nachbarschaft fotografierte 
von unten herauf eine ganz entspannte Maus.

Fotos: Tim S.


Donnerstag, 23. März 2017

glückliche ...


und doch so traurige Momente …

Aber keine Sorge, sie ist noch da …

Ich konnte sie nach dem schrecklichen Moment, als sie 
neben dem Wohnklo gelbliche Flüssigkeit herauswürgen musste 
und dann auf den Fußboden kauerte, irgendwann auf meinen 
Schoß nehmen. Doch dort wollte sie nicht bleiben und schaute 
sehnsüchtig vom Fußboden zum Küchenfenster hinauf. Schnell 
nahm ich das kleine Klappergestell mit der Decke hoch und 
setzte sie in die Fensterbank. Dort positionierte sie sich und 
Ihr Blick schweifte in die Ferne. Sie erschien mir erstaunlich 
ruhig und mit ihrer kleinen Welt auch irgendwie zufrieden.

Doch da ich Angst hatte, dass sie irgendwann unbemerkt
aus dem Fenster springen und sich dabei verletzen könnte, 
setzte ich mich mit einem Stuhl zur ihr vor das Fenster. 
Denn es war gut möglich, dass es sie irgendwann wieder 
in das andere Treppenhaus vor die Küche unserer Haus-
Mitbewohnerin zog. Daher rief ich Wolfgang an, und bat ihn 
vor allem wegen Allegra bald nach Hause zu kommen ...

Foto: S.Schneider


Der Maus das Wasser reichen ...







Ein wirklich bewegender Moment, als Wolfgang nach Hause kam, 
sich auf meinen Stuhl setzte, und die kleine Maus signalisierte, 
dass sie vielleicht trotz allem nun wieder etwas trinken würde …

Foto: S.Schneider


ganz vorschichtig ...


Damals, bei Herrn Katze, schrieb jemand irgendwann einmal 
zu einem seiner Fotos, dass ihm sein Pelzmantel inzwischen 
zu groß geworden ist ...

Dieses Stadium hat unsere kleine Maus in den letzten Tagen 
nun leider auch erreicht. Denn eigentlich hat sie am 
vergangen Samstag - nachdem wir ihr irgendwie klarmachen 
konnten, dass sie nicht mehr zum Tierarzt muß, noch 
ein kleines Schälchen Sheba-Soup-Wasser mit einer 
halben Traumisal-Tablette zu sich genommen. Doch seitdem 
hat sie nur noch wenig Paste vom Finger geschleckt. Ich müßte 
jetzt genau nachschauen, aber ich bin der Meinung, dass sie 
seit Dienstag jegliche Nahrung verweigert, indem sie sich 
vom angeboten Futter abwendet. Doch das ständig und überall 
zur Verfügung stehende Wasser nimmt sie nach einer leichten 

Beim Mausestreicheln sind wir inzwischen sehr vorsichtig. 
Sie wirkt so zerbrechlich, obwohl sie in kritischen Momenten 
noch ziemlich energisch sein kann. So hatte sie vorhin dem 
Nachbarskater Cäsar von oben herab im Garten ganz deutlich 
zu verstehen gegeben, dass er vor ihrem Treppenhaus immer 
noch unerwünscht ist. Aber wenn sie sich danach wieder in 
meinen Arm kuschelt, genießt sie den leichten Kopfstreichler 
mit meiner Nase. Ihr immer mehr hervortretendes Rückgrad 
trauen wir uns nicht mehr gegen den Strich durchzukraulen, 
so wie sie es noch vor einigen Wochen so gerne mochte ...

Foto: S.Schneider


warm und kalt



Nach einem erlebnisreichen Tag ist die kleine Katze 
jetzt wieder total erschöpft und vergräbt ihr Näschen 
zwischen Fensterrahmen und Kuscheldecke.

Hier zeigt sich jetzt ganz deutlich, dass unsere sonst 
so extrem wärmeliebende Maus immer häufiger nicht nur 
einen kühlen Kopf benötigt. Wahrscheinlich ist es das 
zeitweilig aufkommende Fieber, dass sie dazu veranlasst 
sich auf kühlere Flächen zu setzen oder aber nur minimal 
beheizte Räume aufzusuchen.

Bei Herrn Katze vermuteten wir im Winter 2010, als er sich 
immer mehr zurückzog, dass er nur seine Ruhe haben wollte. 
Aber höchstwahrscheinlich war es eher mein kaum beheiztes 
ehemalige Kinderzimmer, das seinem schon damals erkrankten 
und vielleicht fiebergeplagten Körper Linderung verschaffte 

Fotos: S.Schneider


fast wie früher ...



Ein bewegender Moment: Die Maus wirklich sehr entspannt 
auf der Fensterbank in unserem Küchenfenster. So, wie wir sie 
in den letzten Tagen, als sie ihr Lager im anderen Treppenhaus 
aufgeschlagen hatte, kaum noch gesehen haben …

Allegra schlief währenddessen auf ihrem Kissen im Gartenfenster, 
und wir schauten der Maus gemeinsam beim Schlafen zu. Später 
haben wir zusammen bei ihr am Fenster gegessen und dabei 
wie ein altes Ehepaar ab und an aus dem Fenster geschaut. Aber 
die meiste Zeit konnten wir die Augen nicht von der kleinen 
müden Katze lassen. Zeitweilig drehte sie sich um, wechselte 
die Position und schaute immer mal wieder aus dem Fenster.

Als sie abends gegen 21 Uhr noch immer auf der Decke lag, 
entschieden wir ihr aus Schubladenkästen eine kleine Treppe 
zu bauen. Denn vielleicht mußte sie doch irgendwann mal 
zum Katzenklo oder es zog sie wieder ins kühlere Treppenhaus.

Bis kurz vor 11 Uhr abends blieb ich noch bei ihr sitzen
 und wünschte mir, dass sie am nächsten Morgen noch 
immer so daliegen und nicht mehr aufwachen würde 

Vom Bett aus konnte ich später noch einen Blick auf 
die Fensterbank werfen, und um 2 Uhr lag sie noch immer 
auf ihrer grünen Decke. Doch um 2:30 Uhr war ihr Platz 
wieder leer. Mit einem etwas ängstlichen Gefühl ging ich 
auf die Suche nach ihr. Doch sie hatte nur wieder ihren 
neuen/alten Stammplatz bezogen …

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 22. März 2017

Zielstrebig ...






Fotos: S.Schneider


Woher nimmt diese kleine und schon so geschwächte Katze 
noch die Energie? Gerade eben hatte sie unserer gegenüber 
wohnenden Nachbarin vorgeführt, wo sie jahrelang in ihrem 
Rosenbeet vor dem Haus ein Katzenklo hatte; versuchte 
anschließend nicht mehr vorhandenes Futter herauszuwürgen; 
und nun kam sie zielstrebig auf das spontane Nachbarschafts-
treffen an der Gartenpforte zu. Da dort auch Furby - der Hund 
von schräg gegenüber angeleint stand, nahm ich die kleine 
Graukatze unter leichtem Protest auf den Arm. Von dort oben, 
mit Blick auf die Straße und die umliegenden Vorgärten 
war die Mausewelt dann wieder in Ordnung. Wohlig warm 
in meinen dicken Pulli eingemummelt, sah sie sich leicht 
erschöpft um, döste etwas, schlief zeitweilig auf dem Arm ein 
und genoß die Nähe sowie die Kopfstreichler einer Nachbarin. 
Nach ca. 45 Minuten war mir das kleine Leichtgewicht dann 
doch mal zu schwer. Und da inzwischen auch Wind aufkam, 
und die Sonne hinter den Häusern verschwand, löste sich 
die Gruppe auf. Ganz gemütlich schlenderten wir wieder 
nach Hause und kuschelten uns noch fast eine Stunde 
gemeinsam in den Gartensessel vor dem Treppenhaus.


Dienstag, 21. März 2017

Grün und Grau




Foto: W.Hein


Dieses Bild wird wohl das letzte richtig schöne Foto 
unserer kleinen Maus sein. Auch wenn die Augen 
schon etwas 'tiefer' liegen - was auf den reduzierten 
Wasserhaushalt zurückzuführen ist, so sieht man ihr 
hier kaum an, dass ihre Tage ziemlich angezählt sind. 
Sie sitzt gerade bei mir auf dem Schoß und schaut 
interessiert, was Allegra vor ihr im Garten treibt 


Nachtrag Mittwoch 22. März 2017:
In den letzten Tagen ist sehr viel passiert, und so manche 
Packung Taschentücher wurde seitdem benötigt. Denn 
die kleine Graukatze zieht es seit einigen Tagen vor 
ihren alten Lebensraum zu meiden und stattdessen Tag 
zu hocken. Die Decke, die ich ihr dort zeitweilig für 
die kühle Wand anbot, wurde konsequent gemieden. 

Seit Samstag sind es meist nur noch teelöffelgroße Portionen, 
die sie nach viel gutem Zureden zu sich nimmt. Wasser wird 
sporadisch geschlabbert, aber freiwillig würde sie seit einigen 
Tagen ihre Näpfe an der Futterbar nicht mehr aufsuchen. 
Die Kraft dazu hätte sie jedoch noch. Etwas Paste von einem 
'Functional Snack' wird ab und an noch vom Finger geschleckt, 
doch da es am Samstag dann keinen 'Boxenstopp' mehr 
beim Tierarzt gab, ist ihr Appetit nahezu verschwunden. 
Und immer häufiger wendet sie sich nach einer kurzen 
Überlegungsphase ganz bewußt vom angeboten Futter ab.

Leider konnte ich den Tipp, den ich am Samstag bei 
der Terminabsage von unserem Tierarzt erhielt, bei 
der kleinen dickköpfigen Katze nicht anwenden. 
Er schlug vor ihr Traumisal als Schmerzmittel ins Futter
zu mischen. Aber nur 1x gelang es uns ihr extrem 
verwässertes Feuchtfutter mit einer halben pulverisierten 
Tablette unterzujubeln. Denn auch wenn das Mittel süß 
schmecken soll, lehnte sie danach diese Art der 
Feuchtfutter-Mischung ab.

Sehr nachdenklich stimmte mich, dass ihr Kot nach 
dem Dauerdurchfall seit dem 2. Weihnachtstag plötzlich 
2x wieder geformt, und zumindest dem Anschein nach 
erstaunlich normal war. Hatten wir doch zu oft einen 
'Boxenstopp' beim Tierarzt eingelegt, der ihr irgendwann 
mehr geschadet hatte als er nützte? Denn das Antibiotikum 
auch zu Durchfällen führen. Und Cortison macht durstig, 
so dass durch die häufigeren Klobesuche eine Blasen-
entzündung eventuell begünstigt wurde. Denn zeitweilig 
sah ich Blut im Urin. Glücklicherweise scheint dieses 
gesundheitliche Problem ihr aber keine Schmerzen 
zu bereiten. Und das sonst so typische Maunzen im 
Katzenklo war bei ihr nicht zu vernehmen. Da wir 
jedoch schon mehrfach in den letzten Monaten versucht 
hatten den Tierarzttermin hinauszuzögern, und es ihr 
danach recht schnell merklich schlechter ging, setzten wir 
bald darauf reumütig die Behandlung mit einer etwas 
widerwilligen Patientin fort. Allerdings kostete es uns 
einige Überlistungskünste sie rechtzeitig zum Termin 
in den Transportkorb zu verfrachten. Und es wurde 
von Mal zu Mal schwieriger. Die letzten beiden Versuche 
am sonnigen Samstagmorgen sowie am darauffolgenden 
Mittwoch arteten dann schon in ziemlichen Stress für 
uns drei aus. Und am Montag der letzten Woche 
verkroch sie sich mit angsterfüllten Augen hinter dem 
Geschirrspüler als sie bemerkte, dass ich geduscht und 
mich umgezogen hatte, um das Haus zu verlassen. Diese 
letzten beiden Termine hätten wir ihr vielleicht lieber 
ersparen sollen. Aber später ist man meist klüger. 
Und so konnte unsere kleine Graukatze noch so manches 
Futtervarianten genießen.

Was seit Donnerstag noch so geschah, ist zur Zeit 
nur in den Kommentaren nachzulesen. Es sind in 
den letzten Tagen reichlich Bilder von Maus & Allegra 
entstanden. Aber bisher bin ich noch nicht einmal 
dazu gekommen eine Vorauswahl zu treffen. Denn auch 
spielt, so machen wir uns auch um unsere alte Madame 
große Sorgen. Sie ist zur Zeit ziemlich verwirrt, benutzt 
zeitweilig nicht mehr ihr Katzenklo, hat die Dusche als 
sehr bequemen Pinkelplatz für sich entdeckt, schläft 
viel auf ihrem Kissen in der Kleiderkammer, frißt seltener 
und sucht ab und an an den früheren Aufenthaltsorten 
die Maus. So war sie zum Beispiel morgens um 4 Uhr 
sehr unruhig und wollte in die Kochbuch-Abteilung 
hinter der Schranktür schauen ...

Ob und wann ich es schaffe diese letzten, traurigen und 
trotzdem so wichtigen Tage zu posten, weiß ich nicht. 
Aber der Blick in unsere Blog-Statistik zeigt mir, dass 
nicht nur ich im Sommer 2010 - als Herr Katze lange 
wollte, ein immenses Informationsbedürfnis hatte. Auch 
nach über 6 Jahren werden seine Posts noch immer 
mehrmals täglich besucht. Und gerade gestern hatten 
Maus und ich noch wunderschöne gemeinsame Stunden - 
auch wenn sie inzwischen etwas wackelig auf den 
Pfötchen wird. Doch wären wir den inzwischen 
wieder aufkommenden Empfehlungen einiger 
tierlieber Freunde gefolgt, so hätten wir diesen 
gestrigen ganz besonderen Tag nicht mehr erleben 
können. Wir wissen, dass es eine Gradwanderung ist, 
ob es irgendwann den richtigen Zeitpunkt gibt das 
geliebte Tier besser zu 'erlösen' oder der Natur 'einfach' 
ihren Lauf zu lassen. Aber auch wenn die Maus jetzt 
wohl kaum noch etwas frißt, so hat sie gestern zumindest 
ihren Wasserhaushalt an einem mir bis dahin vollkommen 
unbekannten Teich in der Nachbarschaft aufgefüllt. Ob 
ihr der Bakterien-Coctail aus dem Fremdteich geschadet 
hat, ob sie sich beim Ausflug in der feuchten Nacht 
oder den 2 Spaziergängen auf der nassen Straße nun 
verkühlt hat? Aber eigentlich ist es doch egal. Jedenfalls 
waren ihr diese Ausflüge gestern wohl sehr wichtig. 
Ebenso wie die Zeit auf meinem Arm auf der Straße 
und im Sessel mit Blick zum Steg.

Und da sie zur Zeit noch recht wach vor der Küche sitzt, 
schauen wir bald wieder gemeinsam den Vögeln bei 
der Futtersuche, Revierkämpfen und den Amseln beim 
Nestbau zu. Und vielleicht zeigt sich uns ja sogar noch 
einmal das Mäuschen unter dem Steg 


Donnerstag, 16. März 2017

wohlig im Sonnenschein














Unsere kleine Straßenkatze. Erstaunlich wie viel Energie 
noch in ihr steckt, und wie viel Lebensfreude sie plötzlich 
im Sonnenschein auf der Straße entwickeln konnte …

Der kahle Fleck am Bauch ist hier jetzt mal bewußt 
nicht wegretuschiert worden. Diesen unbedeutenden 
Makel trägt sie seit der Kastration. Denn unsere 
ungeduldige kleine Maus hatte sich damals vorzeitig 
selbst die Fäden gezogen.

Fotos: S.Schneider


Müde Maus komm heim ...



Typisch kleiner Dickkopf: Auf der Straße tut sie so, 
als ob sie mich nicht kennt. Und sie würde quiekend 
in einem der Nachbargärten verschwinden, wenn ich 
nun versuchen würde sie einzufangen. Also bleibt die 
müde Maus unter Aufsicht noch etwas am Straßenrand 
sitzen, und ich greife notfalls ein, wenn ein Auto 
oder LKW kommt.

Die Fehlstelle im Fell am rechten Vorderlauf stammt 
übrigens noch von der Blutabnahme. Damals hieß es: 
'Das wächst wieder nach!' Aber dafür bleibt ihr jetzt
wohl leider nicht mehr genug Zeit ...

Foto: S.Schneider


Noch ein Selbstmord-Versuch?



Kleine Katze jetzt reicht es aber! 

Grau auf Grau sieht zwar toll aus, aber Du kannst 
doch nicht schon wieder mitten auf der Straße sitzen 
und den Verkehr regeln 

Wir haben hier zwar Tempo-30 - und vorhin 
haben 2 Autofahrer auf Dich Rücksicht genommen, 
aber es gibt auch Raser und Du trägst Tarnfarbe.

Fotos: S.Schneider


Nachdem die kleine Graukatze auch beim nächsten Auto 
einfach sehenden Auges auf der Straße sitzen blieb, 
nahm ich sie auf den Arm, und wir sahen uns gemeinsam 
noch etwas die Vorgärten der Nachbarschaft an. Danach 
schloß ich sicherheitshalber die Garagentür zum Hof. 
Und da das kleine Leichtgewicht den mobilen, erhöhten 
Aussichtsplatz im Arm genoß, machten wir noch einen 
kleinen Spaziergang durch den inzwischen sehr wilden 
hinteren Teil des Gartens 


sonniges mausgrau



Eigentlich ist die Maus dunkelgrau. Doch mit den Jahren 
mischte sich in ihr blaugraues Fell immer mehr ein bräunlicher 
Farbton hinein. Aber heute im Sonnenlicht trägt sie plötzlich 
auch mal ein silbriges Grau …

Foto: W.Hein


Der Frühling lockt



Allegra war heute zwar wieder die Erste, die in den Garten 
wollte, aber nach einer kurzen Gras- & Hofinspektion blieb 
sie lieber im Haus. Doch wenn alle im Garten sind, dann 
lockt der Frühling auch unsere Hausdame wieder raus ...

Foto: S.Schneider


gemeinsam Sonne genießen ...



Nachdem sich die Maus im Arm noch etwas umpositioniert hatte 
und die Decke sie wieder wärmte, genossen wir ganz gemütlich 
die Frühlingssonne, bis sie hinter der Weide verschwand ...

Foto: W.Hein


so schön grau ...



Auch wenn sich die Maus vorhin noch ausgiebig 
und voller Lebensfreude auf der Straße gewälzt hat, 
viele Fotos wird es von unserer kleinen Graukatze 
jetzt leider nicht mehr geben …

Foto: S.Schneider


In der Frühlingssonne



Nach etwa 30 Minuten gemeinsamer Kuschelzeit im Arm 
war die Sonne am Haus verschwunden. Jetzt bevorzugte 
die kleine Katze den besonnten Steg.

Ein Blick in den inzwischen total verwilderten Teil 
des Gartens, wo wir vorhin noch etwas durchs Dickicht 
gewandelt waren, …

und dann fiel ihr Augenmerk auf Wäldchen & Wiese.

Fotos: S.Schneider


Auf dem Weg ...



Einen Moment lang lasse ich die Maus im Garten allein, 
und schon sitzt sie nicht mehr auf dem Stegsondern 
hat sich neben den Sessel in den Schatten verzogen. 
Ist das inzwischen die Angst vor Nachbarskater Cäsar, 
der sie dazu veranlasst dann schnell wieder das Haus 
aufzusuchen? Waren die fast 1 1/2 Stunden auf dem Hof, 
für die oftmals so lichtscheue kleine Graukatze? 

Oder zwingt sie ein Katzenklobesuch ins Haus? 

Foto: S.Schneider


So ein Ausflug macht durstig ...



Heute war es mal der Durst, der sie zurück ins Haus zog. 
Noch vor wenigen Tagen trank sie ganz selbstverständlich 
aus dem Teich. Aber wahrscheinlich ist es ihr inzwischen 
zu mühselig geworden sich ins Wasser zu begeben oder 
sich so tief vom Rand zum Wasserspiegel hinunter zu 
beugen. Und der Garten-Wasserbringdienst hatte leider 
versagt, da er sich einen kurzen Moment lang im Haus 
aufgehalten hatte 

Als der Durst gestillt war, fiel ihr Blick zur Treppe. 
Und blitzschnell saß die ehemalige fast immer Draußenkatze 
im Treppenhaus unserer Haus-Mitbewohnerin.

Fotos: S. Schneider


Und wieder vor der Küche ...



Vorbei die gemeinsame Zeit! Seit Samstag, als wir die Maus 
nach dem Tierarzt gleich vor der Treppe im Gemeinschaftsflur 
aus dem Transportkörbchen entließen, hat sie einen neuen 
Wohnort bezogen. Unsere Räume suchte sie seitdem freiwillig 
nur noch zum Fressen auf. Aber inzwischen müssen wir ihr 
das Futter sogar vor der Küche unserer Haus-Mitbewohnerin 
servieren. Wir dürfen sie zwar weiterhin streicheln, aber 
sowie wir unser Bad zum Duschen betreten und uns danach 
umziehen, ist die keine Katze in Hab-Acht-Stellung. Denn 
es könnte ja wieder zum Tierarzt gehen.

Am Montagmorgen, als ich mich umgezogen hatte, um 
nach Braunschweig zu meiner Mutter zu fahren, schaute 
sie mich ganz angsterfüllt an, machte sich ganz lang und 
verkroch sich dann ganz schnell unter dem Küchenfenster 
neben dem Geschirrspüler. Dabei war der Boxenstopp 
am Samstag beim Tierarzt schnell und problemlos. Doch 
leider mußte ich sie für den Termin am Mittwoch aus 
ihrem neuen Versteck hervorholen und das anschließende 
Bauchabtasten war ihr beim letzten Besuch wohl recht 
unangenehm. Wahrscheinlich ist ihr Tierarzt-Maß jetzt 
einfach voll …

Foto: S.Schneider


Der Stuhl zum Traumland ...


Bei all' der Sorge um die kleine kranke Maus kommt Allegra 
bisweilen leider etwas zu kurz. Schon seit einigen Wochen 
ist wieder das graue Plüschkissen in der Kleiderkammer ihr 
Lieblingsplatz - dort verbringt sie inzwischen fast den 
ganzen Tag. Und während wir für die Maus nun schon seit 
mehr benötigen, ist für unsere Allegra jetzt Tag und Nacht 

Schon oft hat sie vom Frühjahr bis Herbst diesen Liegeplatz 
auf dem Sideboard aufgesucht. Aber in dieser Intensivität 
hat sie die Fläche vorher noch nie genutzt. Vielleicht liegt es 
jedoch auch an dem heftigen Zusammenstoß mit Nachbars-
kater Cäsar, den sie Freitagabend am 3. März 2017 wohl 
beim Hausbesuch stellte. Der Kampf zwischen den beiden 
führte bei Allegra am rechten Hinterlauf zu einer heftig 
blutenden abgebrochen Kralle und einer um 180° verdrehten 
Kralle. So mussten wir am Samstag in der nur einstündigen 
Sprechstunde nacheinander nicht nur die kleine kranke Maus 
wieder zum Boxenstopp fahren, sondern auch noch Allegra 
unserem Tierarzt vorstellen. Inzwischen ist die Verletzung 
gut verheilt, aber ab und an scheint das Pfötchen doch 
noch eine besondere Schleckbehandlung zu benötigen.

Eventuell ist ihre Sprungkraft seitdem etwas behindert, 
gefressen werdenauch bei Allegra wird es von Tag zu 
Tag immer schwieriger ihr diabetikergeeignetes Futter 
anzubieten. So läßt sich das Vorhaben ihr überwiegend 
Feuchtfutter anzubieten leider kaum noch realisieren. 
Madame besteht auf eine ganz bestimmte Trocken-
Futtersorte zum Insulin - und das bitte mehrmals täglich!

In den letzten Tagen saß Allegra wieder häufiger hinter 
dem Vorhang in der Kleiderkammer, kam aber sofort zum 
Vorschein, wenn wir den Raum betraten. Und mit einem 
Maunzer gab sie uns zu verstehen, dass sie auf das Kissen 
gehoben werden wollte. Doch da es auch so manchen 
Tag gab, an dem sie ohne unsere Hilfe das Kissen erreichte, 
hatten wir es immer wieder verschoben ihr eine Zwischen-
stufe zur Verfügung zu stellen. Allerdings ein zusätzliches 
Wasserschälchen steht ihr dort schon seit einiger Zeit 
zur Verfügung. Und Frühstück im 'Bett' kommt inzwischen 
auch immer häufiger vor. Schon vor einigen Tagen wollten 
wir ihr deswegen einen Stuhl vor das Sideboard stellen. 
 'Rumpelkammer' war das kein leichtes Unterfangen. Doch 
heute bot sich endlich die Gelegenheit:

Und Madame begriff sofort, wofür der freigeräumte 
und umgesetzte Stuhl jetzt nützlich ist …

Foto: S.Schneider